Eine Sauna im eigenen Zuhause ist verlockend – ob kompakte Saunakabine als Teil des Wohnraums oder als Gartenhaus unter freiem Himmel. Doch welche Kosten muss man für die Sauna einplanen? Und nach welchen Kriterien richtet sich der Sauna-Preis? Verschaffen Sie sich einen Überblick über verschiedene Möglichkeiten und die Zusammensetzung der Kosten.
1 Unterschiedliche Saunatypen
Sowohl bei Einbau- als auch bei Außensaunen ist die Preisspanne auf den ersten Blick recht groß. Beim Discounter findet man bereits Modelle für 2000 Euro. Doch hält ein günstiger Bausatz, was er verspricht? Und ist ein hochwertiges Saunahaus von vornherein unerschwinglich? Der Preis für eine qualitative Gartensauna für 4 Personen liegt bei ca. 18.000 Euro aufwärts. Doch spielen bei den genauen Kosten ganz verschiedene Faktoren eine Rolle.
Zunächst lassen sich Saunen grob in zwei Typen unterteilen: Element- und Blockhaussauna. Bei der Elementsauna sind mehrere Schichten um einen isolierten Kern errichtet. Die Blockhaussauna unterliegt der Vollholzbauweise und besteht aus Blockbohlen.
1.1 Innensauna
Eine Innensauna lässt Wellness direkt im Wohnraum stattfinden, z.B. im Wohn- oder Schlafzimmer. Viele Hausbesitzer richten sich eine Sauna im Keller ein, sodass die Schwitzkur zwar drinnen, aber dennoch abgetrennt vom eigentlichen Wohnraum stattfinden kann. Wer nicht gleich ein komplettes Zimmer oder einen ganzen Kellerraum zur Verfügung hat, kann auf eine kleine Saunakabine zurückgreifen.
1.2 Außensauna
Eine Gartensauna ist in der Regel etwas hochpreisiger als Innensaunen. Ist die Einbau-Variante für den Wohnraum wie z.B. Wohn-, Schlafzimmer oder Bad gedacht, haben die Modelle eher kompakte Maße. Steht ein ganzer Raum im Keller zur Verfügung, darf die Sauna je nach Platzangebot auch einmal größer ausfallen. Nicht nur die richtigen Anschlüsse müssen im Haus für eine Einbau-Sauna vorhanden sein, sondern auch Möglichkeiten für eine ausreichende Belüftung. Im Garten braucht man sich um das teils warm-feuchte Klima keine Gedanken zu machen. Weil es außen meistens auch mehr Platz gibt, ergeben sich bei der Planung einer Gartensauna mehr Optionen.
Was viele Saunaliebhaber an einer Kabine im Garten schätzen, sind Naturnähe, mehr Ruhe und einfachere Bedingungen zur Entspannung als im Haus. Handelt es sich nicht um eine kleine Kabine, sondern ein geräumiges Sauna-Haus mit separatem Ruheraum und Terrasse, kann man sich ein vielseitiges Erholungsparadies schaffen. Die Kosten für so ein Gartenhaus mit Sauna liegen natürlich deutlich höher als für einen Bausatz aus dem Baumarkt. Den Panoramablick in den eigenen Garten empfinden viele schöner beim Saunieren als beispielsweise die dunkle Atmosphäre im Keller. Allerdings müssen die Materialien einer Außen-Sauna auf wechselnde Witterungsbedingungen zugeschnitten sein – ein weiterer Kostenfaktor. Darum braucht man sich bei der Innensauna wiederum keinen Kopf zu machen.
1.3 Infrarotsauna
Neben den klassischen Heimsaunen gibt es auch noch die Infrarotsauna. Obwohl namensverwandt, hat dieser Saunatyp mit der traditionellen Dampfsauna nicht viele Gemeinsamkeiten. Zunächst einmal weist die Infrarotsauna eine andere Art der Heizquelle auf, welche für niedrigere Temperaturen in der Kabine sorgt. Dadurch, dass sich die Temperaturen halbieren, verdoppelt sich sie Saunierzeit: In der Infrarotkabine können Sie zwischen 20 und 30 Minuten verbringen. Die Aufheizzeit ist auch nicht so lang wie bei der herkömmlichen Sauna und Sie können diesen Indoor-Sauna-Typen so oft verwenden wie sie mögen. Für Ihre Gesundheit ist die Infrarotsauna ebenso fördernd wie eine Sauna, jedoch ist hier als positiver Punkt eine niedrigere Herz-Kreislauf-Belastung anzumerken.
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Hallo, hier ist wieder Jochen von Spa Deluxe. Heute beschäftigen wir uns mit der Frage: Was kostet eigentlich eine Gartensauna?
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Wer sich eine Sauna anschaffen möchte, hat sehr oft die Qual der Wahl: Welche Sauna kann ich nehmen? Die vom Discounter für circa 2.000 Euro oder die vom Fachhandel für ein Vielfaches?
Eine Außensauna ist in der Regel teurer. Sehr hochwertige Modelle für vier Personen gehen so ab 18.000–19.000 Euro los – und nach oben hin sind ja keine Grenzen gesetzt. Warum das so ist, dazu möchte ich Ihnen gerne eine kurze Orientierung geben.
Grundsätzlich unterscheiden wir zwischen zwei typischen Saunabauarten:
Die Elementsauna besteht – wie der Name schon sagt – aus einer mehrschichtigen Holzkonstruktion mit einem Kern aus isolierendem Material. Daneben gibt es noch die Blockbohlenbauweise. Eine solche Sauna wird dann ineinandergreifend wie ein Blockhaus gebaut. Letztendlich hat jede Bauart ihre Fans – und auch ihren Preis.
Die qualitativ guten und hochwertig gebauten Saunen bestehen aus ausgesuchten Saunahölzern, die für ein gutes Saunaklima sorgen. Eine wichtige Voraussetzung ist die Fähigkeit des Holzes, mit großen Temperaturschwankungen und hoher Luftfeuchtigkeit umgehen zu können, ohne zu reißen oder sich zu verziehen.
Preisbestimmend sind außerdem:
- die Größe der Sauna,
- der Anteil an Glasflächen (für den es aber baulich Grenzen gibt),
- die Ausführung und Breite der Bänke,
- sowie die Ausstattung, zum Beispiel mit einer Bluetooth- und Lautsprecheranlage, Licht- und Effektsteuerung.
Letztendlich können Sie Ihre Sauna so ausrüsten, wie Sie und Ihre Familie es mögen.
Der Saunaofen muss auf das Raumvolumen und die Größe der Glasflächen abgestimmt werden, um den Saunaraum schnell und energieeffizient aufwärmen zu können. Ob Sie nun einen Bio-Ofen mit integriertem Wassertank für eine regelbare Luftfeuchtigkeit wählen oder den klassischen Ofen, hängt von Ihren persönlichen Wünschen ab. Mit beiden Ofentypen können Sie den gesamten Temperaturbereich für tolle Saunabäder erleben. Wichtig ist nur: ausreichend Platz im Ofen für die Saunasteine, um ein effektives Aufgussergebnis zu erzielen.
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Beim Steuergerät haben Sie die Wahl zwischen einer einfachen Variante mit einem Drehregler in der Außenwand bis hin zum digitalen Gerät mit einem Touch-Bedienfeld im Inneren der Sauna. Auch eine Fernsteuerung über eine App kann gewählt werden.
Sollten Sie sich für eine Gartensauna entscheiden, muss diese natürlich wie ein Außengebäude aufgebaut sein. Hier ist es wichtig, ein witterungsfestes Dach zu haben, das auch bei hohen Schneelasten nicht nachgibt, einen Boden, der beständig und langlebig ist, Fenster- und Türelemente sowie eine Wandkonstruktion, die mit hohen Innen- und zum Teil sehr niedrigen Außentemperaturen klarkommt und sich nicht verzieht oder splittert.
Ein weiterer wichtiger Punkt ist natürlich die Entwässerung. Wie bei jedem normalen Wohnhaus, einer Garage oder einem Gartenhäuschen ist es wichtig, dass Regenwasser vom Gebäude abgeleitet wird. Das gilt natürlich auch für ein Saunahaus.
Unsere Anlagen haben zum Beispiel eine schräge Dachneigung, eine Regenrinne und ein Fallrohr und sind somit bestens ausgerüstet für den Aufenthalt in der Natur.
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Ein weiterer wichtiger Punkt ist dann auch die Außenverkleidung. Sie sollte aus hochwertigen Hölzern bestehen, vielleicht sogar thermobehandelt, und eine Lebensspanne von vielen, vielen Jahren haben, damit Sie und Ihre Familie viel Freude an der Gartensauna haben.
Der höhere Preis einer qualitativ hochwertigen Gartensauna spiegelt sich in ihrer Langlebigkeit wider.
Wenn Sie sich über die verschiedenen Möglichkeiten informieren möchten oder weitere Fragen zum Thema Sauna haben, rufen Sie mich einfach an.
Wir freuen uns auf Ihren Anruf.
2 Wie kommt der Sauna-Preis zustande?
2.1 Technische Daten
Die Kosten für eine Sauna setzen sich aus verschiedenen Faktoren zusammen. Beispiele dafür sind die Größe bzw. die Maße der Saunakabine, die Breite der Bänke oder der Anteil an Glasflächen. Letztere lassen mehr Licht in die Sauna hinein – und können dadurch die Wohlfühlatmosphäre entscheidend beeinflussen. Hohe und breite Panoramafenster tragen zur optischen Integration der Sauna in den Raum bei – ob es sich dabei nun um das heimische Wohnzimmer oder den Garten handelt. Allerdings gibt es Grenzen für den Glasflächen-Anteil. Anders als Holz nimmt es keine Feuchtigkeit auf und strahlt auch Wärme ganz anders in den Raum zurück. In seinen isolierenden Eigenschaften unterscheidet es sich ebenfalls vom Holz. Das sollte vor allem dann berücksichtigt werden, wenn die Sauna im Garten steht. Glastür und -fenster sind die Flächen, an denen große Temperaturgefälle zwischen drinnen und draußen vorkommen.
2.2 Saunaholz
Im Preis der Sauna kann sich außerdem die Wahl des Holzes widerspiegeln. Und es bestimmt ihre Lebensdauer sowie die Qualität der Saunabäder entscheidend mit. Hochwertiges Saunaholz hat vorteilhafte Eigenschaften -d.h. es kommt mit den vorherrschenden klimatischen Bedingungen gut zurecht, ist harz- und splitterfrei und besitzt keine oder nur wenige Astlöcher. Bei Außensaunen spielt die Witterungsbeständigkeit des Holzes noch eine große Rolle. Seltenes Holz hat natürlich einen höheren Preis. Bestes Beispiel dafür ist das finnische Kelo-Holz, das aus abgestorbenen und in der arktischen Kälte getrockneten Bäumen gewonnen wird. Nordische Hölzer beeinflussen das Saunaklima besonders positiv. Sie wachsen unter härteren Witterungsbedingungen heran und sind dadurch robuster und feinporiger.
2.3 Saunaofen
Standard in den meisten Saunen ist heutzutage der Elektro-Ofen. Ein Holzofen erzeugt zwar ein urig-gemütliches Flair, ist aber auch aufwändiger in der Installation, nicht so flexibel in der Temperaturregulierung und erfordert eine spezielle Genehmigung durch den Schornsteinfeger. Auch die Kosten fallen meistens höher aus – zumal hier noch die Ausgaben für Brennholz hinzukommen.
Der Großteil der Saunabesitzer bevorzugt einen klassischen Elektroofen oder Bio-Ofen mit integriertem Wassertank. Sie sind für jede Art von Saunabädern geeignet – von heiß und trocken bis hin zu angenehm milden Bädern im gemäßigten Temperaturbereich. Ein Bio-Ofen mit Verdampfer erlaubt eine besonders individuelle Regulierung der Luftfeuchtigkeit. Wichtig ist, dass der Saunaofen auf die Größe von Raum und Glasflächen abgestimmt ist. Heizt sich die Sauna schnell und energieeffizient auf, minimiert das die Betriebskosten. Aus Angst vor hohen Stromkosten auf einen 230V-Saunaofen auszuweichen, sollte keine Option sein. Nur der Betrieb über Starkstrom ermöglicht die gesamte saunatypische Temperaturpalette.
2.4 Steuerung
Die Saunasteuerung ist das zentrale Bedienelement für alle Funktionen. Je moderner, komfortabler und flexibler sie das Saunieren gestaltet, umso mehr kostet sie. Klassische Varianten sind an der Außenwand angebracht und lassen sich über einen Drehregler bedienen. Es gibt aber auch Digitalsteuerungen mit Touch-Display in der Saunakabine. Besonders viele Möglichkeiten erlaubt die Fernsteuerung per App. So lassen sich Saunagänge im Garten von jedem beliebigen Ort aus vorbereiten. Die Tage, an denen nur die Temperatur angepasst werden konnte, sind vorbei. Mittlerweile können Sie Lichtquellen, WiFi, Musik und noch viele weitere Designelemente ganz nach Ihren persönlichen Wünschen konfigurieren, um Ihrem Saunabesuch das gewisse Etwas zu verleihen.
2.5. Betriebskosten
Die Betriebskosten einer Sauna hängen von verschiedenen Faktoren ab, darunter die Art der Sauna, die Größe, die Häufigkeit der Nutzung und die Energieeffizienz. Traditionelle Saunen mit Holzofen benötigen regelmäßiges Nachheizen und verbrauchen entsprechend mehr Brennstoff, während Infrarotsaunen weniger Energie benötigen. Zudem spielen die Isolierung, die Qualität der Heizelemente und die Dichtigkeit der Sauna eine Rolle. Generell können die Betriebskosten einer Sauna jedoch moderat sein, insbesondere wenn sie gut gewartet und effizient genutzt wird.
3 Mit Tricks bei den Saunakosten sparen
Soll es eine Standard-Sauna oder doch lieber eine spezielle Maßanfertigung sein? Oder möchten Sie Ihre Sauna vielleich sogar selbst bauen? Eine Sauna ist eine große und langfristige Investition – überlegen Siesich gut, worauf es Ihnen bei Ihrem persönlichen Wellnessbereich ankommt. Ob Einbau- oder Außensauna – man möchte seine heimische Wellness-Oase möglichst viele Jahre lang unbeschwert nutzen und genießen. Deshalb sollte man beim Kauf nichts überstürzen und ausreichend Zeit für Planung und Vorbereitung berücksichtigen. Die folgenden Anschaffungs-Tipps helfen Ihnen dabei, die richtige Entscheidung zu treffen.
3.1 Service-Leistungen des Sauna-Händlers berücksichtigen
Wer eine Sauna haben möchte, darf nicht nur Anschaffungskosten und Ausgaben für den laufenden Betrieb berücksichtigen. In die Budgetplanung muss ebenfalls einfließen, wie die Sauna nach Hause gelangt – denn Transportkosten sind in den Sauna-Preisen oft nicht enthalten. Dasselbe gilt für die Montage und die Installation zuhause. Manche Anschlüsse – und dazu gehört Starkstrom – müssen von qualifiziertem Fachpersonal vorgenommen werden. Es lohnt sich deshalb, sich im Vorfeld einen Überblick über die Service-Leistungen des Sauna-Händlers zu verschaffen. Sind Lieferung nach Hause, Aufbau, Anschluss und Inbetriebnahme im Preis enthalten, kann man so einige Kosten sparen.
3.2 Ausreichend Zeit für Planung und Vorbereitung
Am liebsten möchte man den Traum vom privaten Saunaparadies so schnell wie möglich verwirklichen. Doch bei der Anschaffung sollte man sich genug Zeit nehmen, um zwischen all den Modellen das passende herauszufinden. Viele Bausätze und fertige Saunakabinen mögen vielleicht auf den ersten Blick ähnlich aussehen, unterscheiden sich aber grundlegend, was Material, Ofen und andere Ausstattung betrifft. Der erste Schritt sollte deshalb sein, sich von einem Experten unabhängig beraten zu lassen. Er kann am besten beurteilen, was für eine Sauna in Frage kommt, wie sie in Ihr Zuhause integriert werden kann und worauf es im Einzelnen ankommt. Mit den Preisen auf dem Markt und den Unterschieden bzgl. Größe, Aufbau-Art, Wänden oder Beleuchtungs-System kennt sich ein Fachmann ebenfalls aus. Je durchdachter die Planung, umso geringer ist das Risiko, dass plötzlich unerwartete Kosten auftauchen.
Tipp
Besuchen Sie unsere Showrooms, um die Modelle direkt zu erleben und sich von unserem Fachpersonal beraten zu lassen. Die Auswahl der richtigen Sauna ist entscheidend für Ihren Spa-Bereich. Achten Sie darauf, ob Leistungen wie Lieferung, Montage und Inbetriebnahme angeboten werden. Bei SPA Deluxe sind diese im Premium-Service enthalten.
3.3 Worauf kommt es bei der Sauna an?
Genauso wichtig wie Qualität und Langlebigkeit ist, dass die Sauna zu den persönlichen Bedürfnissen und Ansprüchen passt. Denn jeder Mensch hat andere Vorlieben. Insbesondere, wenn mehrere Personen regelmäßig einen Saunagang vornehmen, sollten Ofen und Ausstattung sich anpassen können. Die einen mögen die trockene Hitze der klassischen finnischen Sauna, andere schwitzen lieber bei milden 60 °C. Bei manchen besteht ein Saunagang auch aus ruhigem Verweilen bei gemütlich warmen 40 °C. Das Temperaturspektrum des Ofens sollte entsprechend breit sein und verschiedene Klimaverhältnisse in der Saunakabine gestatten. Neben den Betriebskosten zählt vor allem, welche Ausstattungselemente enthalten sein müssen, um allen Personen einen wirklich erholsamen und komfortablen Saunagang zu ermöglichen. Welche Form von Sauna-Beleuchtung ist gewünscht? Soll die Kabine große Fenster haben? Und welche Saunasteine kommen auf den Ofen?
Das Internet ist eine gute Quelle, um erste Informationen einzuholen. Doch dann ist auch hier das Heranziehen eines Experten zu empfehlen. Es wäre doch ärgerlich, wenn sich nach dem Kauf herausstellt, dass man auf manche Funktionen für viel Geld ohne Weiteres hätte verzichten können, oder Features, die man gerne dabeigehabt hätte, fehlen. Außerdem hat ein Fachmann im Blick, ob alle nötigen Standort-Voraussetzungen für eine Innensauna oder Garten-Sauna im Garten erfüllt sind.
3.4. Sauna Zubehör
Ein Saunagang ohne das entsprechende Sauna Zubehör ist nur halb so schön. Elemente wie Saunasteine, Thermometer oder anpassbare Beleuchtung sind ein Muss. Jedoch gibt es noch viele weitere praktische Saunabegleiter wie Saunakissen oder -hüte, die Ihr Erlebnis noch komfortabler gestalten. Wussten Sie, dass Sie Ihren Saunaaufguss selber machen können? Mit kleinen Tricks wie diesen oder dem Kauf hochwertigen Saunazubehörs können Sie mit vergleichsweise wenig Geld schon viel bei der komfortablen Gestaltung Ihres Wellnessbereichs erreichen.
4 Warum überhaupt eine eigene Sauna kaufen?
Die Gründe für eine eigene Sauna können ganz unterschiedlich sein. Dass der regelmäßige Gang in die Sauna sich positiv auf die Gesundheit auswirken soll, ist weithin bekannt. Dem Temperaturwechsel wird nachgesagt, das Immunsystem zu stärken. Aber auch Kreislauf, Stoffwechsel, Gelenke, Atemwege und den Schlaf soll der Aufenthalt in der Sauna spürbar beeinflussen.
Gerade, wenn man jede Woche eine öffentliche Sauna besucht, kann sich der Unterhalt einer eigenen Kabine durchaus bezahlt machen. Denn bei den Kosten für Wellness-Center & Co. kann mit der Zeit eine ordentliche Summe zusammenkommen. Warum also nicht Haus oder Garten aufwerten und eine einmalige, aber auf lange Sicht ausgerichtete Investition tätigen? Der Vorteil ist, dass man die Schwitzkur in angenehmer Privatsphäre genießen und die Personen kennt, die die Sauna benutzen. Ob Einbau einer Innensauna, Bausätze oder geräumige Gartensauna – der Aufwand für ein solches Projekt ist oft geringer als man denkt.
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1 Outdoor-Whirlpool – Wie viel kostet der Luxus?
Sauna, Swim Spa, Swimmingpool oder Jacuzzi®: Die Möglichkeiten, um sich im Zuhause einen eigenen Wellness-Bereich zu schaffen, sind vielfältig. Eine Wärme- und Wasserquelle im Garten bringt Entspannung und Spaß. Einen Outdoor-Whirlpool kann man das ganze Jahr über nutzen.
Für den Außenbereich bedeutet das einen Gewinn – insbesondere, weil man ihn nun auch im Winter genießen kann. Ein Whirlpool lässt sich unkompliziert in den Alltag integrieren und erweist sich als äußerst anpassungsfähig – ganz gleich, welche Stimmung und welcher Anlass.
Doch sind solche Jacuzzis von vornherein Luxus-Artikel, die sich die meisten Menschen gar nicht leisten können? Was kostet ein Whirlpool eigentlich? Selbstverständlich gehört ein Outdoor-Pool nicht zu den alltäglichen Anschaffungen, doch unerschwinglich ist er keinesfalls.
In diesem Ratgeber geht es um die Kosten von stabilen und winterfesten Outdoor-Whirlpools, die das ganze Jahr draußen im Einsatz sein können. Also nicht um Whirlpools für das Badezimmer oder um aufblasbare Whirlpools. Letztere bilden allein aufgrund ihrer Materialien und Konstruktion eine eigene Kategorie.
2 Whirlpool-Preise: Wie viel sollte man investieren?
Wer über die Anschaffung eines eigenen Whirlpools nachdenkt, dem wird schnell die Vielzahl an Marken und Modellen auffallen – und die entsprechend große Preisspanne. Fachhandel, Internet, Baumarkt und sogar Discounter bieten Geräte in unterschiedlichen Preisklassen an.
Los geht es bei den Kosten für einen stabilen Garten-Whirlpool bei ungefähr 4.000 Euro. Um bei der Qualität auf Nummer sicher zu gehen und ein Produkt mit hochwertigen Materialien und Funktionen sowie einer langen Lebensdauer zu erwerben, schaut man sich am besten im Premium-Segment um. Bekannte Namen sind z.B. Villeroy &. Boch, Jacuzzi, Treesse oder Vortex. Hier beginnen die Preise bei 7.000 bis 8.000 Euro. Der durchschnittliche Preis für einen Premium-Whirlpool liegt zwischen 10.000 und 16.000 Euro. Dass ein solcher Preis angemessen ist, verdeutlicht die folgende Rechnung:
Outdoor-Whirlpools bestehen aus über 300 Einzelteilen. Deren Herstellungskosten und Qualität spiegeln sich im Preis. Punkte wie Transport, Fracht und die Vergütung des Händlers müssen ebenfalls mit eingerechnet werden. Wellness-Fans werden sehen: Teilt man den Kaufpreis durch die Anzahl an Einzelteilen und wägt auch die anderen Faktoren ab, bedarf es schon eines gewissen Preisniveaus, um Qualität in allen Punkten zu gewährleisten.
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Hallo, hier ist Markus von Spa Deluxe. In diesem Video gehen wir einmal der Frage nach: Wie viel kostet eigentlich ein Outdoor-Whirlpool?
Dabei geht es ausschließlich um stabile, portable Whirlpools mit fester Verkleidung, nicht um aufblasbare Modelle. Diese bilden eine eigene Kategorie.
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Vielleicht haben Sie schon gesehen: Die Preisspanne bei Außenwhirlpools ist recht groß und beginnt bei circa 4.000 Euro. Doch was für ein Budget muss man wirklich für ein gutes Gerät einplanen?
Hierzu ein kleines Rechenbeispiel:
So ein Whirlpool besteht aus über 300 Einzelteilen. Wenn man nun überlegt, dass neben der Produktion auch Faktoren wie Fracht, Transport und Vergütung des Händlers in den Preis mit einfließen, dann können Sie sich selbst ausmalen, wie hochwertig ein Spa für insgesamt 4.000 Euro ist.
Genau: Könnte besser sein.
Es lohnt sich also, sich im Premiumbereich umzusehen. Hier geht es bei circa 7.000 bis 8.000 Euro los. Der Durchschnittspreis eines Premium-Whirlpools bewegt sich zwischen 10.000 und 16.000 Euro.
Doch warum sollte es überhaupt ein Whirlpool sein? Welche Punkte spielen beim Preis eine Rolle?
Einen Whirlpool schafft man sich nicht alle Tage an. Er soll seinen Besitzerinnen und Besitzern also viele Jahre ohne eingeschränkte Freude erhalten bleiben. Für namhafte Markengeräte lassen sich bei Bedarf auch Jahre später noch schnell und einfach Ersatzteile besorgen. Ein kompetenter Fachhändler mit großem Ersatzteillager und engem Kontakt zum Hersteller leistet dabei den nötigen Support.
Bei allzu günstigen Spas ist eine langfristige Ersatzteilversorgung oft gar nicht gewährleistet.
Allzu häufig ist ein günstiger Preis auch ein Anzeichen für eine unzureichende Isolierung. Ein vermeintliches Whirlpool-Schnäppchen entpuppt sich zu Hause dann schnell als Stromfresser. Mangelnde Energieeffizienz kann die laufenden Kosten nämlich rasant steigen lassen.
Unser Tipp ist deshalb: Lieber am Anfang etwas mehr investieren.
Hersteller von Premium-Whirlpools achten darauf, den Energieverbrauch so gering wie möglich zu halten. Die durchschnittlichen Betriebskosten liegen hier gerade einmal bei circa zwei bis drei Euro pro Tag. Ausschlaggebend ist letztendlich, wie oft und wie intensiv Sie Ihren Spa nutzen und mit welcher Temperatur Sie ihn betreiben.
Die meisten Whirlpools verfügen über moderne Technologien, die den Energieverbrauch so gering wie möglich halten. Beispiele dafür sind verkürzte Rohrsysteme, der Einsatz intelligenter Steuersoftware oder eine spezielle Hybridheizung.
„Qualität hat ihren Preis“ ist beim Thema Whirlpool also durchaus berechtigt.
Die Beschaffenheit der Materialien und die Verarbeitungsqualität der einzelnen Komponenten beeinflussen die Lebensdauer maßgeblich – genauso wie die Optik und den allgemeinen Werterhalt, auch für den Fall, dass Sie Ihren Pool später einmal verkaufen möchten.
Premiumhersteller verbauen in ihren Geräten meistens technische Komponenten und Materialien führender Marken, die sich bereits bewährt haben. Qualität ist also definitiv der wichtigste Punkt bei einem Whirlpool. Deshalb zahlt sich ein Markengerät aus.
Dafür sind zwei Dinge entscheidend:
- leistungsstarke Pumpen
- und hochwertige Düsen
Wie viele Jets ein Whirlpool besitzt, ist übrigens überhaupt kein ausschlaggebendes Kriterium für die Massagequalität. Vielmehr kommt es darauf an, dass die Düsen auf die unterschiedlichen Ansprüche der einzelnen Körperbereiche abgestimmt sind. Deshalb sollten sie wohlplatziert in der Wanne angeordnet sein, sich in Größe und Art unterscheiden und in der Stärke bzw. Intensität regulierbar sein.
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Achten Sie auch darauf, dass Ergonomie und Komfort der einzelnen Sitz- und Liegeflächen zu Ihren Bedürfnissen passen und sich „richtig“ anfühlen.
Unser Fazit:
Man muss nicht gleich für einen Whirlpool einen Kredit aufnehmen, aber in Sachen Qualität sollte man keine Kompromisse eingehen. Nur so erhalten Sie Tag für Tag und Jahr für Jahr ein gleichbleibendes Wellness-Erlebnis.
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Sie haben noch Fragen – vielleicht auch zu einem anderen Whirlpool-Thema?
Dann schauen Sie sich doch auf unserem YouTube-Kanal und in unserer Mediathek um und kommen gerne jederzeit auf uns zu. Bis zum nächsten Mal.
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3 Whirlpool-Kosten: Die Preise der beliebtesten Whirlpools
Die Kosten für einen Whirlpool im Garten betreffen nicht nur die Anschaffung, sondern auch mögliche Stellplatz-Vorbereitungen, Lieferung bzw. Versand, Aufbau sowie den laufenden Betrieb.
3.1 Worauf Sie beim Kauf Ihres Jacuzzis achten sollten
Der Kauf eines Jacuzzis ist eine aufregende Investition in Entspannung und Wellness für Ihr Zuhause. Damit Sie jedoch die bestmögliche Wahl treffen, ist es wichtig, einige entscheidende Aspekte zu berücksichtigen. Von der Whirlpool-Größe über die Funktionen bis hin zur Energieeffizienz gibt es viele Faktoren, die Einfluss auf Ihre Zufriedenheit mit dem neuen Whirlpool haben können. Neben der Frage, was ein Jacuzzi eigentlich kostet, sollte man sich noch mit weiteren Aspekten auseinandersetzen.
Design
Wer einen Jacuzzi® Whirlpool kaufen möchte, hat die Wahl zwischen zahlreichen Modellen aus 8 verschiedenen Serien. Vom klassischen Luxus (J-200) über perfektionierte Massage (J-300) bis hin zu ausgeklügelten Hightech-Wundern (J-LX, J-400 und J-500) bietet Jacuzzi® alles an. Besonders individuell und außergewöhnlich sind die Designer-Whirlpools der Serie Italian Design. Damit kommt der Hersteller dem Trend minimalistischer Wohnkonzepte entgegen. Ein Spa, der aufblasbar ist, kann diesen Design-Ansprüchen nicht so leicht gerecht werden.
Größe
Ob Sie einen Whirlpool für die Familie oder nur für 2 Personen suchen – Jacuzzi® hat für alle Größenverhältnisse etwas im Angebot. Damit passt sich der Hersteller allen möglichen Wohnsituationen an. Gerade in Großstädten sind Terrassen und Gärten manchmal etwas enger bemessen. Da dient nicht selten eine Dachterrasse als Standort. Ein kompakter Whirlpool misst in der Länge ungefähr so viel wie eine Badewanne und hat entsprechend weniger Liter Füllmenge ein geräumiger Whirlpool für Ihren Luxus-Garten.
Massage
Die klassischen Massagedüsen decken alle beanspruchten Körperregionen ab – es müssen also nicht immer möglichst viele Jets sein. PowerPro® Düsen bilden ein ausgeklügeltes Massagesystem, das großartigen Komfort und Entspannung mit sich bringt. Auch in Sachen sonstiger Ausstattung passt sich ein Außenwhirlpool von Jacuzzi den Wünschen seiner Besitzer an. Manche Badegäste sind mit dem sprudelnd warmen Wasser allein wunschlos glücklich. Andere mögen es verspielt mit Wasserfall, Aromatherapie, integrierter Musik und Touch-Screen. Untermalt wird der Badespaß von weißer oder mehrfarbiger LED-Beleuchtung.
Technik
Düsen, Heizung, Wärmepumpe und Bedienung stammen von namhaften Produzenten und spiegeln den technischen Fortschritt der Marke wider. Spa-Einsteiger fühlen sich mit ihrem Jacuzzi®-Whirlpool genauso wohl wie Technik-Freaks, die ihren Pool über ihr Handy steuern und kontrollieren können. Bei der Wasserpflege überzeugt Jacuzzi durch einen Ozonator. Bei einigen Geräten wird das Wasser zusätzlich mit UV-Licht desinfiziert. Die Langlebigkeit der einzelnen Technik-Komponenten wirkt sich positiv auf die gesamte Lebensdauer der Geräte aus.
3.2 Die beliebtesten Standorte für Ihren Jacuzzi®-Whirlpool
Garten
Klassischer Standort, um einen Whirlpool outdoor zu genießen, ist der Whirlpool auf der Terrasse. Während sonst in der kalten Jahreszeit im Garten nicht viel los ist, wird er dank Whirlpool zu einem gemütlichen Familien-Treffpunkt. Schneegeriesel und frostige Kälte machen das Sprudelbad erst recht entspannend. Als Stellplatz im Garten eignet sich jede ebene, minimal abgedichtete und abgerüttelte Fläche.
Terrasse
Steht Ihr Jacuzzi-Whirlpool außen auf der Terrasse, ist das Wellness-Vergnügen nur ein paar Schritte entfernt. Im Sommer abkühlen, im Winter aufwärmen – mit einem Whirlpool auf der Terrasse ist man bei Partys oder Grillabenden immer nah am Geschehen. Der Terrassenuntergrund, meist Steine, Steinplatten oder Holz, ist oft schon für den Spa geeignet. Umgeben von bequemen Liegen und Loungemöbeln schaffen Sie einen gemütlichen Wellnessbereich.
Balkon oder Dachterrasse
Selbst auf Balkon oder Dachterrasse lässt sich meist problemlos eine Wellness-Oase mit Jacuzzi® Swim Spa einrichten. Eine entscheidende Rolle spielt hierbei die Gebäudestatik. Ist die Traglast mit gefülltem Spa zu groß, können Lastverteilungsplatten helfen.
Aufstellen oder einlassen?
Überlegen Sie, ob Sie den Jacuzzi-Whirlpool einfach an einen Ort hinstellen oder in die Erde einlassen möchten. Ist er komplett in den Boden eingelassen, wird meistens keine Außenverkleidung benötigt. Sichtbar ist hinterher nur die Wannenschale. Nebeneffekt der Einbau-Variante ist, dass so automatisch weniger Wärme verloren geht. Die Heizung kommt dann evtl. weniger zum Einsatz.
3.3 Faire Jacuzzi®-Preise
Möchte man viele Jahre lang ungetrübt Wellness im eigenen Garten genießen, sollte Qualität als Kaufkriterium an erster Stelle stehen. Whirlpool Schnäppchen unbekannter Hersteller sind zwar verlockend. Der meist höhere Preis eines Jacuzzi® Whirlpools kommt jedoch nicht von ungefähr – und macht sich letztendlich bezahlt. Was ein Jacuzzi® nun eigentlich kostet, ist auf jeden Fall gerechtfertigt. Denn die Verwendung erstklassiger Materialien, einer hochwertigen Isolierung sowie von Einzelteilen namhafter Hersteller sind bei Jacuzzi® gewiss. Wie ärgerlich wäre es, wenn aufgrund einer minderwertigen Isolierung eine hohe Stromrechnung ins Haus flattert oder Teile kaputtgehen, für die es schon nach kurzer Zeit keinen Ersatz mehr gibt.
Die vermeintliche Einsparung bei No-Name-Geräten kann sich nach dem Kauf also schnell in zusätzliche Ausgaben verwandeln. Jacuzzi Preise orientieren sich am gewohnt hohen Qualitätsniveau, einer reichen Ausstattung und bemerkenswerten Kundenzufriedenheit und bedienen dennoch jedes Budget. So wird Luxus selbst für Einsteiger ermöglicht, die einen Whirlpool für 5 Personen in ihrem Garten aufstellen möchten. Preislich interessant ist ein Jacuzzi®-Whirlpool auch als Pool Alternative. Denn Pools sind in Anschaffung und Unterhalt oft viel kostspieliger. Zudem fallen bei vielen großen Pools häufig lange und teure Vorbereitungsarbeiten an. Mit einem Jacuzzi-Spa lässt sich der Traum von der eigenen Wellness-Oase umfassend und schnell realisieren.
Jacuzzi® Angebote
Wenn es Whirlpool Schnäppchen oder Angebote von Jacuzzi® gibt, finden Sie diese bei uns natürlich auch. In unserer Whirlpool Ausstellung können Sie zahlreiche Jacuzzis aus den unterschiedlichen Design-Linien anschauen und diese direkt mit Whirlpools anderer Hersteller vergleichen. Die Anzahl und Ausstattung der Jacuzzi Modelle in unseren Räumlichkeiten variiert regelmäßig. Immer wieder sind Ausstellungsstücke verfügbar.
4 Whirlpool-Kosten: Was ist entscheidend?
Von Anschaffungspreisen über Installationskosten bis hin zu laufenden Betriebsausgaben – wir zeigen Ihnen, worauf es ankommt, um sicherzustellen, dass Ihr Whirlpool nicht nur Ihren Bedürfnissen, sondern auch Ihrem Budget entspricht. Wie viel ein Whirlpool also letztendlich kostet, ist von vielen verschiedenen Aspekten abhängig.
4.1 Betriebskosten
Wie die Anschaffungskosten setzen sich auch die Betriebskosten aus verschiedenen Faktoren zusammen. In der Regel betragen sie 2 bis 3 Euro am Tag. Bei dieser Angabe handelt es sich jedoch lediglich um einen ungefähren Richtwert. Wie hoch die laufenden Kosten tatsächlich sind, ist von mehreren Punkten abhängig.
Nutzungsintensität
Wie oft und wie lange der Außenwhirlpool beansprucht wird, bestimmt die Kosten für seinen Unterhalt entscheidend mit. Denn wenn die ganze Familie 4 Mal pro Woche den Jacuzzi® benutzt, ist der Stromverbrauch höher als bei einem Paar, das nur einmal in der Woche whirlt. Außerdem spielt es eine Rolle, ob der heimische Spa nur über die wärmeren Monate oder das ganze Jahr über in Betrieb ist.
Größe des Whirlpools
Mit der Nutzungsintensität hängt natürlich auch die Größe des Whirlpools zusammen: Große Whirlpools fassen deutlich mehr Wasser als ein Mini-Whirlpool. Je größer die Wassermenge, die von der Heizung erwärmt wird, umso mehr Energiekosten fallen an.
Wassertemperatur
Ein Outdoor-Whirlpool besitzt eine Heizung und stellt das ganze Jahr angenehm Warmes Wasser bereit. Im Winter beträgt die Wassertemperatur bis zu 40 °C. Gerade aufgrund des Unterschieds zu den kalten Außentemperaturen macht vielen Spa-Besitzern das Sprudelbad im Garten dann besonders viel Spaß. An heißen Sommertagen benötigt der Whirlpool natürlich weniger Zeit und Energie zum Aufheizen – immerhin möchte man sich dann mehr erfrischen als aufwärmen. Im Winter kostet es mehr Energie, das Wasser aufzuheizen und zwischen den Wellnesseinheiten eine gewisse Grundtemperatur beizubehalten.
Standort des Whirlpools
Ein vor Wind und Kälte vergleichsweise geschützter Platz kann sich positiv auf die Stromkosten auswirken. Den Whirlpool in den Boden einzulassen oder ihn nur wenige Meter vom Haus entfernt auf der Dachterrasse aufzustellen anstatt mitten im Garten, hat praktisch einen isolierenden Effekt: Je weniger kalte Luft von außen an den Whirlpool dringt, umso weniger Energie benötigt er, um den Temperaturverlust auszugleichen. Es lohnt sich deshalb, einen möglichen Einfluss auf die Kosten schon bei Wahl und Vorbereitung des Stellplatzes zu berücksichtigen.
Einstellungen
Outdoor-Whirlpools verfügen über hochmoderne Technik, die eine individuelle Bedienung und Kontrolle ermöglicht. Bei einigen Geräten kommt sogar Software mit künstlicher Intelligenz zum Einsatz. Die Möglichkeit, individuelle Betriebsmuster festzulegen und Betriebsabläufe flexibel zu gestalten, kann dabei helfen, Stromkosten zu sparen. Z.B. wenn der Hersteller erlaubt, bei Heizvorgängen Tarifspitzenzeiten von Stromanbietern gezielt zu umgehen oder vorhandene Energiereserven zu nutzen.
Energieeffizienz
Besitzt der Außenwhirlpool eine dürftige Isolierung und verliert schnell Wärme, bekommt der Traum vom eigenen Whirlpool schnell einen bitteren Beigeschmack. Gerade bei günstigen Modellen besteht die Gefahr einer mangelhaften Isolierung. Hinzu kommt, dass Premium-Whirlpools den Energieverbrauch durch fortschrittliche Technologien zusätzlich reduzieren können. So lässt sich z.B. durch innovative Massagesysteme mit verkürzten Rohrleitungen, intelligente Software oder eine Hybrid-Wärmepumpe ein Großteil an Stromkosten einsparen.
4.2 Qualität
Sind im Außenwhirlpool hochwertige Materialien und technische Komponenten verbaut, kann dies die laufenden Kosten senken. Sie können zu einer längeren Lebensdauer sowie einem langfristigen Werterhalt führen. Die Teile, die sich dauerhaft unter Wasser befinden, müssen besonders robust und gegen Korrosion geschützt sein. Die Stromkosten können Aufschluss über die Qualität der Isolierung geben: Fällt sie dürftig aus, geht mehr Wärme verloren. Deshalb ist es von Vorteil, wenn beim Außenwhirlpool auch die Seitenwände und der Boden gut isoliert sind.
4.3 Ersatzteilversorgung
Am besten ist natürlich ein Whirlpool im Garten, der nach der Anschaffung viele Jahre zuverlässig und problemlos funktioniert. Premium-Modelle mögen mit etwas höheren Preisen verbunden sein, leisten aber auch bis zu 20 Jahre und mehr gute Dienste. Ärgerlich ist es hingegen, wenn Fehler oder Mängel auftreten. Aufwändige Reparaturen können mit hohen Kosten verbunden sein.
Werden irgendwann einmal Ersatzteile benötigt, ist es wichtig, diese schnell und problemlos beziehen zu können – auch Jahre später. Premium-Hersteller verwenden Markenprodukte, sodass Ersatzteile bei Bedarf zur Verfügung stehen. Bei sehr günstigen Whirlpools sieht das oft anders aus. Im schlimmsten Fall werden bereits nach kurzer Zeit keine Ersatzteile mehr produziert. Der Traum von der eigenen Spa-Oase kann dann abrupt enden.
4.4 Massage
Die Hydromassage ist bei einem Jacuzzi® der Funktions-Schwerpunkt und macht sich ebenfalls bei den Whirlpool-Preisen bemerkbar. Denn hochwertige Massagesysteme sind sorgsam durchdacht und in der Lage, individuellen Anforderungen gerecht zu werden.
Die Massagedüsen sind in der Regel unterschiedlich groß und bedienen Massagestile, die sanft bis kräftig ausfallen können. Es kommt weniger darauf an, wie viele Massagedüsen der Whirlpool besitzt, als dass sie an den richtigen Stellen in der Wanne platziert sind.
Jeder Körperbereich hat andere Ansprüche – hinzu kommen die persönlichen Vorlieben, die von Mensch zu Mensch variieren. Deshalb sollte man sich schon vor dem Kauf Gedanken darüber machen, was man von der Massage erwartet.
5 Whirlpool-Kosten sparen: 5 Tipps vom Fachmann
Die Freude an einem Whirlpool-Erlebnis kann durchaus gesteigert werden, wenn man gleichzeitig effektiv Kosten sparen kann. Wir teilen einige wertvolle Tipps mit Ihnen, um Ihre Ausgaben im Zusammenhang mit Ihrem Whirlpool zu optimieren. Von Energieeffizienz über Wartung bis hin zu cleveren Investitionen gibt es verschiedene Wege, um Ihr Wellnessvergnügen kostengünstiger zu gestalten. Mit unseren Tipps können Sie sich die Frage „Was kostet ein Jacuzzi®“ guten Gewissens stellen.
5.1 Ausstattung favorisieren
Jeder hat andere Vorstellungen von Luxus und Entspannung – und dementsprechend andere Erwartungen an seinen Whirlpool. Für die einen steht ein modernes Design im Vordergrund, andere legen Wert auf viel High-Tech, und Einsteiger bevorzugen meistens klassischen Komfort. Gibt es Features und Funktionen, die man ohnehin nicht nutzt oder unwichtig findet, sollte man auf diese einfach verzichten. Ist das nicht möglich, gibt es vielleicht ein alternatives Whirlpool-Modell, das den eigenen Kriterien noch näher kommt.
5.2 Leistungen des Händlers vergleichen
Neben dem Verkauf bieten manche Whirlpool-Händler einen umfangreichen Service an, der auch Lieferung, Aufbau, Installation und Inbetriebnahme umfasst. Ein Vergleich lohnt sich, denn die Anschaffung eines Whirlpools endet immerhin nicht mit dem Kauf. Die nächste Frage ist nämlich, wie das schwere Gerät nach Hause gelangt – und zwar nicht bis zur Bordsteinkante, sondern zum vorgesehenen Stellplatz auf der Terrasse oder im Garten. Der Anschluss an den Starkstrom muss von einem qualifizierten Elektrotechniker vorgenommen werden. Umso besser, wenn diese Punkte in den Whirlpool-Kosten schon mit inbegriffen sind.
5.3 Unabhängige Fachberatung hinzuziehen
Whirlpool-Modelle und Hersteller gibt es viele auf dem Markt – und jede Marke hat ihre Besonderheiten. Um sich die Wahl zu erleichtern und auch wirklich den Pool zu finden, der zu einem passt, bietet sich eine unabhängige Beratung an. Ein qualifizierter Fachberater hat Erfahrung und berücksichtigt auch individuelle Wünsche, was Ausstattung und Preis angeht. So weiß er bestens Bescheid, welche Hersteller besonders energieeffiziente Modelle anbieten und wie sich Stromkosten senken lassen. Außerdem ist es eine große Hilfe, wenn man nach dem Kauf einen Ansprechpartner hat, der einem bei Fragen mit Rat und Tat zur Seite steht.
5.4 Nach Ausstellungsstücken erkundigen
Der Besuch einer Whirlpool-Ausstellung ist für viele der erste Schritt, um sich über verschiedene Hersteller, Modelle, Ausstattungselemente und Kosten einen Überblick zu verschaffen. Whirlpool-Ausstellungsstücke bieten eine gute Gelegenheit, bei den Anschaffungskosten zu sparen. Denn oft handelt es sich um Ware, die lediglich ausgepackt und zum Anschauen aufgestellt wurde. Ein Aussteller ist also nicht immer mit Wasser gefüllt, sondern meistens zum Probesitzen im Trockenen da. Es ist hilfreich für die persönliche Entscheidung, in verschiedenen Whirlpool-Modellen Platz zu nehmen, den Komfort zu spüren und die Jets zu begutachten. Weil das Sortiment in Whirlpool-Ausstellungen häufig wechselt, sind regelmäßig Ausstellungsstücke verfügbar.
5.5 Vorausschauend planen
Das Projekt Außenwhirlpool geht man am besten wohlüberlegt und ohne Zeitdruck an. Spontane Entscheidungen können im Nachhinein zu enttäuschten Erwartungen und Unzufriedenheit führen – oder mehr Kosten mit sich bringen als eingeplant. Am besten, man überschlägt zu Anfang alle aufkommenden Kostenpunkte – auch jenseits der Anschaffungskosten. Den Preis für den Outdoor-Whirlpool sollte man nie getrennt von den Betriebskosten sehen.
6 Fazit
Die Auswahl an Außenwhirlpools ist groß. Doch welches Modell passt zu den persönlichen Ansprüchen, der Wohnsituation und dem Budget? Um einen Pool zu finden, an dem man viele Jahre uneingeschränkt Freude hat, orientiert man sich am besten im Premium-Bereich ab 7.000 bis 8.000 Euro. Im Durchschnitt beträgt der Preis für ein Premium-Modell 10.000 bis 16.000 Euro. Sehr preisgünstige Whirlpools scheinen auf den ersten Blick verlockend, doch bergen auch ein vermehrtes Risiko für qualitative Mängel und höhere laufende Kosten. Was bzw. wie viel ein Jacuzzi® kostet, kann also nicht eindeutig geklärt werden.
Anschaffung, Strom, Pflege: Die Whirlpool-Kosten setzen sich aus mehreren Punkten zusammen. Auch die laufenden Kosten für einen Jacuzzi sollte man nicht außer Acht lassen. Je umfassender man sich vor dem Kauf informiert, umso besser kann man mit dem vorhandenen Budget planen. Eine qualifizierte Fachberatung kann dabei Hilfestellung leisten, alles im Blick zu behalten.
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Viele Menschen verspüren den Wunsch nach tiefer Entspannung für Körper und Geist, die sich im eigenen Zuhause realisieren lässt, und kommen so zum Thema Infrarotkabine. In diesem Beitrag haben wir für Sie die wichtigsten Informationen zu Funktion und Anwendung, Unterschieden zur klassischen Sauna sowie Kosten zusammengefasst und zeigen Ihnen, worauf Sie beim Kauf achten sollten.
1. Was ist eine Infrarotkabine?
Infrarotkabinen kennen viele auch unter dem Begriff “Infrarotsauna”, “Wärmekabine”, “Rotlichtkabine” oder “Rotlichtsauna”. Wir erklären Ihnen das Funktionsprinzip, was zur Ausstattung gehört und wodurch sich eine Infrarotkabine von der klassischen Sauna unterscheidet.
Wie funktioniert eine Infrarotkabine – und womit ist sie ausgestattet?
Die Wärme in einer Infrarotkabine entsteht über Infrarotstrahlung. Dafür sind verschiedene Strahler im Innenbereich der Kabine angebracht, deren Anordnung das Wärmeerlebnis entscheidend beeinflusst: Infrarotstrahler im Rückenbereich haben den Nacken, die Schultern und den gesamten Rücken bis hin zur Hüfte als Zielbereiche. Die Wärme von vorne durch Fronstrahler erzeugt bei vielen ein gleichmäßiges und oft auch intensiveres Wärmegefühl. Besonders wohltuend wird die Wärme auch im Fußbereich empfunden und macht die Wellness-Erfahrung für viele komplett.
Die Intensität der Wärme hängt von der Wellenlänge der Infrarotstrahlen ab. Hier unterscheidet man zwischen
• IR-A-Strahlen (kurzwellig),
• IR-B-Strahlen (mittelwellig) und
• IR-C-Strahlen (langwellig).
Das wohl wichtigste Merkmal einer Infrarotkabine ist, dass der Körper durch Infrarotstrahlung direkt erwärmt wird und nicht – wie in der klassischen Sauna – über erhitzte Raumluft. Extrem hohe Temperaturen wie in der finnischen Sauna gibt es in einer Infrarotsauna nicht – viele Menschen empfinden die Infrarotwärme deshalb als angenehm mild.
Infrarotkabinen sind je nach Modell außen und innen meistens aus Holz gefertigt, mit einer Glasfront oder Fenstern versehen und verfügen über Bänke zum Sitzen und/oder Liegen. Ein Lüftungssystem sorgt für ein angenehmes Mikroklima.
Neben den Infrarotstrahlern besitzen Infrarotkabinen modellabhängig Ausstattungs-Features für weitere Funktionen. Häufig gehören dazu
• mehrfarbige Beleuchtung, um das Wellness-Erlebnis individuell zu gestalten,
• ein Soundsystem mit Lautsprechern für die akustische Untermalung der persönlichen Auszeit
• ein modernes Steuersystem zur einfachen Bedienung und Temperaturregelung.
Welche Strahler-Typen gibt es?
Die Bauweise und die Heiztechnik der Infrarotstrahler wirken sich auf den Infrarot-Anteil aus und beeinflussen, wie die Wärme in der Infrarotkabine erlebt wird. Typischerweise lassen sich folgende Strahler-Typen unterscheiden:
Keramikstrahler
Keramikstrahler erwärmen über meist röhren- oder stabförmige Heizelemente mit Keramikgehäuse eher punktuell. Manche Menschen empfinden die Wärme als zu stark, wenn sie sehr nah am Infrarotstrahler sitzen, anderen gefällt das intensive Wärmegefühl. Über B- und IR-C-Strahlung geht es aber gewöhnlich nicht oder kaum hinaus.
Carbonstrahler
Bei Carbonstrahlern besteht das Heizelement aus Carbon. Es befindet sich in der Regel hinter einer größeren Fläche, sodass sich die Wärme gleichmäßig verteilt. Auch hier liegt die Strahlung vorrangig im Spektrum von B und C.
Flächenstrahler
Der Begriff “Flächenstrahler” bezieht sich auf die Bauweise und nicht auf das Material des Strahlers. Meistens wird jedoch Carbon als Heizelement verwendet. Flächenstrahler bzw. Heizpaneele geben die Wärme besonders gleichmäßig ab.
Vollspektrumstrahler
Die technischen Grundlage für Vollspektrumstrahler bildet meist eine Quarzlampe in Kombination mit einem Reflektor und einem Gehäuse. Im Vergleich zu anderen Infrarotstrahlern geben sie einen hohen Strahlen-Anteil im IR-A-Bereich ab, wodurch ein schnelles und intensiv erlebtes Wärmegefühl erzeugt wird.
Info:
Welcher Infrarotstrahler der beste ist, lässt sich nicht pauschal beantworten. Zum einen kommt es auf die Integration und Position in der Kabine an, genauso wie auf das Nutzungsziel und das persönliche Wärmeempfinden.
Mehr Informationen zur Infrarotstrahlung und den verschiedenen Strahler-Typen finden Sie im Beitrag zur Wirkung von Infrarotlampen.
Infrarotkabine vs. Sauna: die Unterschiede im Überblick
Auch wenn sich Sauna und Infrarotsauna otpisch oft ähneln und beide von vielen im Rahmen von Wohlbefinden, Regeneration, Entspannung und persönlicher Gesundheit genutzt werden: Es handelt sich um zwei unterschiedliche Arten von Wärmeanwendungen. Wir stellen Ihnen die Unterschiede im Detail vor.
| Klassische Sauna
| Infrarotkabine
|
| Personenanzahl | Meist für 2 oder mehr Personen | In der Regel für 1 bis 2 Personen |
| Temperatur & Klima | • Zwischen 60 und 100 °C üblich • Intensive, trockene Hitze (finnische Sauna) • Geringe bis hohe Luftfeuchtigkeit (je nach Saunaart und Saunaofen) | • Zwischen 30 und 60 °C • Milde Wärme • Geringe Luftfeuchtigkeit |
| Wärmeerleben | • Körper erwärmt sich durch erhitze Luft • Je nach Saunaart intensives Wärmeerlebnis mit starkem Schwitzen • Von empfindlichen Menschen als fordernd für das Herz-Kreislauf-System empfunden | • Körper wird direkt durch Infrarotstrahlen erwärmt • Sanfte bis tief empfundene Wärme bei vergleichsweise weniger Schwitzen • Von vielen als angenehm und schonend für das Herz-Kreislauf-System empfunden |
| Aufheizzeit | • Vergleichsweise längeres Aufheizen (größerer Raum + höhere Temperaturen) | • Vergleichsweise schneller einsatzbereit und individuellen Nutzungsgewohnheiten |
| Platzbedarf | • Kompakte Lösungen sind möglich – je nach Modell/Bauart und Personenanzahl jedoch anspruchsvoller im Platzbedarf | • Oft weniger Platzanspruch und kompakt, bedingt durch Personenanzahl |
| Anschluss/Elektrik | • In der Regel 400 Volt Starkstromanschluss, abhängig von Modell und Ofen | • In der Regel 230 Volt über eine haushaltsübliche Steckdose, abhängig vom Modell |
| Anschaffungskosten | • Vergleichsweise oft höher – abhängig von Modell, Qualität, Standort, Ofen und Ausstattung | • Vergleichsweise oft niedriger – abhängig von Modell, Größe, Qualität, Technik und Ausstattung |
| Betriebskosten | Oft höher – abhängig von Größe, Art und Ofenleistung, Fensterfläche und individuellen Nutzungsgewohnheiten | • Oft niedriger – abhängig von Bauart, Heiztechnik und individuellen Nutzungsgewohnheiten |
| Für wen geeignet? | • Gut geeignet für alle mit Wunsch nach klassischem Sauna-Erlebnis mit hohen Temperaturen und mehreren Gängen | • Ideal für eine milde Wärme-Routine und einfach umzusetzende Wellness zu Hause |
| | |
Sauna und Infrarotwärmekabine sind zwei eigenständige Systeme und haben beide ihre Vorteile – entscheidend sind neben den persönlichen Vorlieben und Bedürfnissen vor allem die räumliche Realisierung und das vorhandene Budget.
Mit Platz für 1 bis 2 Personen und entsprechend kompakten Maßen können Infrarotkabinen oft leichter in den Raum integriert werden, zumal sie in der Regel keinen aufwändigen Starkstromanschluss oder ein spezielles Belüftungssystem erfordern. Bei schwierigen Platzverhältnissen lässt sich eine heimische Wärme- und Wellness-Oase aber auch in Form einer Gartensauna realisieren.
Die Sauna-Kosten können in diesem Fall wegen wetterfesten Materialien, einer Outdoor-Isolierung und eventuellen Umbau-Arbeiten im Garten noch etwas höher liegen. Infrarot-Wärmekabinen sind in der Anschaffung wie auch im Betrieb in der Regel günstiger als traditionelle Saunen. Das liegt an ihren meist geringeren Maßen, aber auch an den milderen Temperaturen und einem niedrigeren Stromverbrauch ab. Zwar wird häufig empfohlen, eine Infrarotkabine vor der Anwendung vorzuwärmen, doch kann sie praktisch ohne Wartezeit genutzt werden. Bei Saunen kann die Aufheizzeit je nach Ofen und Relation zum Raumvolumen 30 bis 60 Minuten oder mehr betragen.
Info:
Möchten mehrere Personen regelmäßig Wärme genießen, ist es praktisch, wenn sie dieselben Vorlieben im Hinblick auf Temperatur und Klima haben. Ansonsten erweist sich eine Sauna mit Bio Kombiofen als sinnvolle Option. Hersteller wie der belgische Sauna-Spezialist Thermalux bieten auch eine Kombination aus klassischer oder Bio-Sauna und Infrarotsauna in einer einzigen Konstruktion an.
ZU DEN THERMALUX SAUNEN
2. Anwendung der Infrarotkabine
Infrarot-Wärmestrahlung lässt sich dank einfacher Anwendung ohne großen Aufwand in den Alltag integrieren. Im Folgenden erfahren Sie alles Wichtige zu den Grundlagen der persönlichen Wärme-Routine mit Infrarotkabine.
Infrarotkabine: Welche Temperatur?
Die Temperatur, bei der eine Infrarotkabine genutzt wird, beträgt in der Regel zwischen 35 und 60 °C. Die Obergrenze ist jedoch kein pauschaler Wert: Wie warm es letztendlich in einer Kabine werden kann, hängt maßgeblich von folgenden Faktoren ab:
• der elektrischen Heizleistung (kW),
• dem Raumvolumen,
• Material, Verarbeitung und Isolierung,
• Art und Anordnung der Infrarotstrahler sowie
• der vom Hersteller verbauten Steuer-Software.
Vor dem Kauf macht es somit Sinn, sich darüber zu informieren, auf welchen Temperaturbereich das jeweilige Modell ausgelegt ist. Außerdem sollte man seinen eigenen Wärme-Wohlfühlbereich kennen.
35-40 °C
Milde Temperaturen zwischen 35 und 40 °C eignen sich gut für Einsteiger und diejenigen, die sich besonders sanft aufwärmen möchten.
40 – 50°C
Für die meisten Menschen ist dies ein angenehmes Temperaturspektrum: wohlig warm, aber nicht so fordernd wie in der Sauna.
50 – 60 °C (modellabhängig)
Diese Temperaturspanne passt zu denjenigen, die intensive Wärme mögen und gut vertragen.
Richtwert sollte in der Infrarotkabine weniger die Temperatur, sondern mehr das eigene Wärmegefühl sein. Denn gerade wenn in der Kabine Vollspektrumstrahler verbaut sind, kann sich die Wärme trotz vergleichsweise niedrigeren Temperaturen sehr intensiv anfühlen. Bei Flächenstrahlern nehmen sie viele als sanfter wahr, da sie weniger punktuell abgegeben wird.
Auch gilt es zu berücksichtigen, dass die Lufttemperatur eine Rolle spielt. Zwar heizt Infrarotstrahlung nicht die Luft, sondern direkt Oberflächen auf, doch geben diese wiederum Wärme an die Umgebung ab und erwärmen die Luft so indirekt. Das kann das Wärmeempfinden ebenfalls beeinflussen.
Tipp:
Am besten starten Sie bei Ihrer ersten Infrarot-Sitzung mit 40 °C und erhöhen die Temperatur schrittweise bei jeder Anwendung, bis Sie Ihren Wohlfühlbereich gefunden haben. Wichtig ist, auf den eigenen Körper zu hören, die Temperatur bei jeglichen Anzeichen von Unwohlsein zu senken oder das Programm abzubrechen.
Wie lange sollte man in der Infrarotkabine sitzen?
Als grobe Orientierung für die Aufenthaltsdauer pro Infrarot-Sitzung dienen 10 bis 30 Minuten – je nach persönlicher Vorliebe und Wärmeempfinden. Einsteiger können bei 10 bis 15 Minuten starten, um zu spüren, wie der eigene Körper auf die Wärmestrahlung reagiert. Für eine regelmäßige Wellness-Routine werden oft 15 bis 25 Minuten Aufenthaltsdauer gewählt, wobei viele erfahrene Anwender ein Wellness-Erlebnis von 20 bis 30 Minuten bevorzugen.
Ähnlich wie bei der Ermittlung der passenden Temperatur gilt auch für die Nutzungszeit in der Infrarotkabine: am besten schrittweise erhöhen und die Dauer finden, mit der man sich wohlfühlt. Strahler-Typ, Sitzposition, aber auch die persönliche Verfassung spielen ebenfalls eine Rolle: Sitzt man z.B. nah an einem punktuell arbeitenden Infrarotstrahler, wodurch man die Wärme als sehr intensiv erlebt, genügt oft weniger Zeit in der Kabine. Selbstverständlich kann man die Dauer immer wieder variieren – auch, um die Auszeit besser in den eigenen Tagesablauf zu integrieren.
Wie oft sollte man pro Woche in die Infrarotkabine gehen?
Solange man sich wohlfühlt und die Wärme gut verträgt, kann man die Infrarotkabine täglich nutzen. Viele Menschen gehen zu Hause 2 bis 3 Mal pro Woche in die Infrarotsauna, weil es für sie so gut in den Alltag passt. Schließlich ist sie als Raum für Entspannung und Erholung gedacht – eine zu engmaschige Wellness-Routine kann da schnell zu einem zusätzlichen Stressfaktor werden, wenn sie sich nicht wie gewünscht umsetzen lässt. Infrarot-Einsteiger können mit 1 bis 2 Sitzungen pro Woche beginnen, um sich mit der Wärmestrahlung vertraut zu machen und herauszufinden, was ihnen guttut.
Insbesondere wenn die Strahlung als sehr direkt und intensiv erlebt wird, können je nach Empfinden seltenere oder häufigere, aber dafür kürzere Aufenthalte in der Wärmekabine sinnvoll sein.
Ist eine Infrarotkabine gesund?
Viele Menschen suchen einen Weg, ihre Gesundheit durch mehr Entspannung, Erholung und Wohlbefinden im Alltag zu unterstützen und setzen dabei auf Wärme. Manche treiben auch viel Sport, sind regelmäßig von Verspannungen der Muskeln betroffen und nutzen die Infrarotkabine im Rahmen der persönlichen Regeneration: Untersuchungen gehen der Frage nach, inwiefern Wärme dazu beitragen kann, Muskeln zu lockern und die gefühlte Intensität von Verspannungen verringern. Andere interessiert die Diskussion um einen möglichen Zusammenhang zwischen Wärmeanwendungen und Immunsystem – vor allem, wenn sie eine Alternative zur klassischen Sauna suchen. Ob und inwiefern Infrarot-Wärmekabinen gesund sind, kann nach aktuellem Stand jedoch nicht pauschal beantwortet werden, da Wirkung und Verträglichkeit individuell erlebt werden.
Mehr Infos zu Wirkung einer Infrarotkabine
Entscheidend sind maßgeblich das subjektive Erleben und Wohlbefinden: Fühlt sich die Wärme gut auf der Haut an? Ist das Schwitzen im angenehmen Rahmen? Stellt man bei sich eine tiefe Entspannung und Erholung fest? Nimmt man die Zeit in der Infrarotwärmekabine als unterstützend bei der individuellen Regeneration wahr oder fühlt nach der Anwendung vielleicht sogar mehr Energie?
Wer unter chronischen oder akuten Beschwerden leidet – z.B. weil das Immunsystem aufgrund eines Infekts geschwächt ist – oder sich in Bezug auf die Nutzung der Infrarotkabine unsicher ist, sollte im Vorfeld seinen Arzt um Rat fragen, um mögliche Risiken zu verringern.
Ablauf-Beispiel: Infrarotkabine richtig nutzen
So wie es eine Saunaetikette gibt, gibt es auch bei der Nutzung einer Infrarotsauna einige Dinge zu beachten. Hier ist ein typischer Ablauf für Wellness zu Hause mit Infrarotkabine:
Schritt 1: Wellness-Programm planen und Kabine vorheizen
• Je nach Hersteller und Steuersystem können Sie die Einstellungen vornehmen, die den Rahmen Ihres Wärmeerlebnisses bilden, z.B. die Wahl der Temperatur, der Dauer und – falls vorhanden – eine dezente Beleuchtung.
• Wenn es ein Programm zum Vorheizen gibt und Sie den Einstieg dann angenehmer finden, können Sie es starten.
Schritt 2: Anwendung beginnen und bewusst genießen
• Wie eine klassische Sauna nutzt man auch eine Infrarotsauna in der Regel unbekleidet, um die Wärme auf der Haut zu spüren und besser zu schwitzen. Legen Sie zum Schutz des Holzes und für die Hygiene ein großes Handtuch unter.
• Nehmen eine angenehme Sitz- bzw. Liegeposition ein. Achten Sie dabei auf die Ausrichtung der Strahler und den Abstand zum Körper, sodass Sie die Wärme als angenehm empfinden.
• Lassen Sie Körper und Geist zur Ruhe kommen und versuchen, tiefe Entspannung zu finden, indem Sie sich möglichst wenig bewegen und ruhig atmen. Konzentrieren Sie sich auf die subjektiv empfundene Wirkung der Wärme auf der Haut, aber auch allgemein auf Körperreaktionen.
• Wird die Wärme – vielleicht auch an einer bestimmten Stelle – zu intensiv wahrgenommen, sollten Sie Ihre Position oder die Temperatur-Einstellung ändern oder das Ende der Sitzung einleiten.
Schritt 3: Sitzung beenden und abkühlen
• Falls Sie liegen, setzen Sie sich langsam aufrecht hin und verbleiben so ca. eine Minute, ansonsten stehen Sie langsam auf – das ist in der Regel schonender für den Kreislauf.
• Dann gehen Sie langsam aus der Infrarotwärmekabine heraus, hüllen sich in einen warmen Bademantel, ein Handtuch oder eine Decke und bleiben einige Minuten bei Raumtemperatur sitzen. Alternativ können Sie auch lauwarm duschen.
• Wenn Sie mögen, können Sie Ihren Körper mit einer passenden Pflege-Creme eincremen und diese einziehen lassen, bevor Sie sich wieder anziehen.
Schritt 4: Infrarotkabine lüften und pflegen
• Öffnen Sie die Tür der Infrarotwärmekabine – und lüften parallel am besten auch den Raum, in dem sie sich befindet -, damit die Wärme entweichen und frische Luft zirkulieren kann.
• Wenn die Sitzflächen feucht sind, wischen Sie sie mit einem sauberen Handtuch trocken.
Tipps:
• Damit sich Körper und Geist angemessen auf das Wellness-Erlebnis konzentrieren können und man die Vorteile der Anwendung möglichst umfassend genieße kann, empfiehlt es sich, auf eine schwere Mahlzeit direkt im Vorfeld zu verzichten.
• Wer mag, kann vor der Nutzung der Infrarotkabine kurz warm duschen, um das Wellness-Programm einzuleiten. Oft wird dies als förderlich für das Schwitzen und die Vorbereitung der Haut auf die Infrarotwärme empfunden.
• Dinge, die die subjektive Erholung fördern, sind willkommen – die einen nehmen ein Buch mit in die Infrarotwärmekabine, die anderen hören leise Entspannungsmusik. Potentielle Stress- und Ablenkungsfaktoren – allen voran das Smartphone – werden am besten außer Sicht- und Hörweite platziert, damit die Wärmekabine auch wirklich ein Rückzugsort vom Alltagsstress bleibt.
• Legen Sie ein großes Handtuch oder einen flauschigen Bademantel bereit, um das Gefühl wohliger Wärme auf der Haut noch etwas zu erhalten und einen sanften Übergang in den Alltag zu unterstützen.
3. Infrarotkabine Kosten
Die Preise von Infrarotkabinen können stark variieren: Günstige Exemplare sind oft schon für mehrere hundert Euro erhältlich, andere für mehrere Zehntausend Euro. Doch wie viel sollte man für eine hochwertige Wärmekabine wirklich einplanen und welche Faktoren sind bei der Preisgestaltung entscheidend?
Wie viel kostet eine gute Infrarotkabine?
Infrarotkabinen lassen sich in verschiedene Preissegmente einordnen, wobei die genauen Preise nur eine Orientierung darstellen und je nach Kabinengröße und Ausstattung abweichen können.
Eine einfache Infrarotsauna für Einsteiger mit Platz für eine Person und Basis-Ausstattung findet man oft schon ab ca. 1.000 bis 2.500 Euro. Ist das eigene Budget – wie auch die Ansprüche – nicht allzu hoch, sind solche Kabinen eine gute Wahl.
Infrarotkabinen ab ca. 2.500 bis 5.000 Euro mit Platz für 1 bis 2 Personen bieten meist eine deutlich bessere Verarbeitung, ein moderneres Steuersystem und in der Regel auch angenehmere Infrarotwärme wegen einer durchdachteren Auswahl und Anordnung der Strahler.
Das Premium-Segment beginnt ab ca. 5.000 und reicht bis 10.000 Euro aufwärts. Der höhere Preis macht sich oft in der Qualität von Material, Verarbeitung und Ausstattung sowie Kabinenleistung und -design, aber auch im Wärmeerlebnis bemerkbar. Eine hochwertige Infrarotkabine ist in der Anschaffung also zwar meistens teurer, bietet jedoch in der Regel auch eine längere Lebensdauer, einen energieeffizienteren Betrieb und eine überzeugendere Nutzungserfahrung.
Hier sind die 5 Kostenfaktoren, die den Preis einer Infrarotkabine maßgeblich mitbestimmen:
Größe
Eine größere Kabine – z.B. für 2 oder mehr Personen -besitzt einen größeren Innenraum. Das bedeutet, es werden in der Regel auch mehr Material und eine höhere Gesamtleistung benötigt.
Material und Verarbeitung
Für ein anspruchsvolles Wärmeerlebnis, hohen Komfort und eine lange Lebensdauer ist die Qualität der Materialien und ihrer Verarbeitung entscheidend. Z.B. ist wichtig, dass das Holz stabil und hitzebeständig ist sowie eine geringe Wärmeleitfähigkeit aufweist (z.B. Hemlock-Holz oder Zedern-Holz).
Infrarotstrahler
Wie viel eine Infrarotkabine kostet, hängt nicht nur davon ab, welche Art von Strahlern verbaut sind, sondern auch davon, wie viele es sind, ob sie sich im Rücken-, Front- oder Fußbereich befinden und wie gleichmäßig sich die Wärme verteilt.
Steuersystem
Auch die Hochwertigkeit des Steuersystems kann sich im Preis niederschlagen. Ein modernes Steuerelement ermöglicht eine einfache Bedienung mit mehreren Programmen oder Wärmestufen, besitzt einen Timer und verfügt über eine Sicherheitsautomatik als Überhitzungsschutz.
Ausstattung
Funktionen wie mehrfarbige Beleuchtung, ein Soundsystem oder spezielle Extras fließen in die Kosten mit ein. Das Wärmeerlebnis wird dadurch aber in der Regel nicht beeinflusst.
Betriebskosten für eine Infrarotkabine
Wie hoch die Betriebskosten für eine Infrarotkabine sind, hängt von mehreren Faktoren ab – dazu gehören
• die Kabinenleistung (Verbrauch in kW),
• der Stromtarif und
• die individuellen Nutzungsgewohnheiten wie Dauer und Häufigkeit.
Den größten Teil der Betriebskosten für eine Infrarotkabine machen dabei die Stromkosten aus.
Was kostet eine Stunde Infrarotkabine?
Was ein einstündiger Aufenthalt in einer Infrarotkabine kostet, kann pauschal nicht beantwortet werden – dies hängt von der in der Zeit verbrauchten Leistung der Kabine und dem Stromtarif ab. Anhand einer Beispiel-Rechnung lässt sich jedoch aufzeigen, dass es sich bei einer Infrarotkabine um eine vergleichsweise kostengünstige Wellness-Oase handelt, da sich die Nutzungskosten pro Stunde häufig im Cent-Bereich bewegen.
Die Formel zur Berechnung der Nutzungskosten ist:
Leistung (kW) x Nutzungszeit (Std.) x Strompreis (€/kWh)
Für die einstündige Nutzung einer Infrarotkabine mit einer Gesamtleistung von 2,0 kW ergibt sich bei einem Strompreis von 0,37 €/kWh folgende Rechnung:
2,0 kW x 1 Std. x 0,37 €/kWh = 0,74 €/Std.
Info:
Zu beachten ist, dass die Rechnung auf Angaben der Maximalleistung, also unter Vollauslastung, basiert, die in der Regel jedoch nicht die über die ganze Stunde besteht. Die tatsächlichen Kosten pro Stunde können somit leicht darunter liegen.
Bei den meisten Menschen dauert eine Sitzung in der Infrarotsauna außerdem nicht eine Stunde, sondern ca. 20 bis 30 Minuten – auf Grundlage des obigen Beispiels läge der Nutzungspreis dann entsprechend bei ca. 0,25 bis 0,37 € pro Sitzung.
4. Infrarotkabine kaufen
Der Kauf einer Infrarotkabine für zuhause beeinflusst nicht nur das persönliche Wohlbefinden. Eine Infrarotsauna verändert auch die optische Wirkung und die Atmosphäre des Raums, in dem sie sich befindet. Umso wichtiger ist die Auswahl des passenden Produkts. Im Folgenden haben wir für Sie alle wichtigen Informationen rund um Kauf und Aufbau versammelt.
Auf was sollte man beim Kauf der Infrarotwärmekabine achten?
Die eigenen Bedürfnisse im Hinblick auf Wärme-Wirkung, Wohlbefinden und Entspannung als auch der Wohnraum, in den die Kabine integriert wird, sind niemals gleich, sondern immer individuell. Dies sollte man auch vor dem Hintergrund der folgenden Kaufkriterien berücksichtigen.
Kabinengröße und Personenanzahl
• Mit wie vielen Personen soll die Infrarotwärmekabine regelmäßig genutzt werden – allein oder zu zweit?
• Wie wichtig ist Bewegungsfreiheit? Möchte man die Infrarot-Strahlung im Sitzen oder im Liegen genießen? Je häufiger man die Infrarotkabine nutzt, umso wichtiger sind Komfort – sonst stellt sich tiefe Entspannung oft nur schwer ein.
• Die Leistung der Infrarotkabine sollte nicht nur zu den eigenen Bedürfnissen passen, sondern auch in einem sinnvollen Verhältnis zu ihrer Größe bzw. dem Raumvolumen stehen.
Standort und Voraussetzungen
• Ist der vorhandene Wohnraum mit den Maßen der Infrarotkabine kompatibel? Kompakte Exemplare lassen sich oft auch in kleine Räume und Nischen integrieren. Bei größeren Varianten muss entsprechend Platz vorhanden sein – auch für Lieferung und Aufbau.
• Ist ein geeigneter Untergrund vorhanden? Er sollte stabil, tragfähig, eben und trocken sein.
• Zwar ist ein spezielles Belüftungssystem für eine Infrarotkabine meistens nicht nötig, dennoch sollte eine ausreichende Luftzirkulation gewährleistet sein.
• Infrarotkabinen werden in der Regel mit 230 Volt betrieben. Gibt es eine Steckdose in der Nähe des Stellplatzes?
Infrarot-Konzept und Strahler
• Welche Art von Wärme und Wärmeverteilung wird bevorzugt: gleichmäßig oder punktuell? Mild bis moderat oder eher intensiv? Strahler mit röhrenförmigem Heizelement erzeugen meist eine direkte, intensiver wahrgenommene Wärme, bei Infrarot-Paneelen bzw. Flächenstrahlern wird sie oft als gleichmäßiger empfunden.
• Wie sind die Strahler in der Infrarotkabine angeordnet? Bei vielen Menschen kühlen z.B. die Füße schnell aus oder erwärmen sich langsamer. Strahlung im Bereich der Füße und Unterschenkel kann sich dann häufig besonders angenehm anfühlen.
Steuerung und Bedienung
• Hier geht es weniger um die Technik-Affinität der Kabinen-Nutzer als um die Vorteile, die ein modernes Steuersystem mit sich bringt. Eine App-basierte WiFi-Steuerung, die Auswahl-Möglichkeit zwischen verschiedenen Programmen oder das Speichern von individuellen Einstellungen unter mehreren Nutzerprofilen können den Komfort erhöhen.
• Funktionen wie Sicherheitsstart und Überhitzungsschutz machen die Auszeit im eigenen Zuhause sicherer.
Material und Verarbeitung
• Wird am Material und an der Verarbeitung gespart, kann sich dies im Komfort, der Qualität des Wärmeerlebnisses, der Energieeffizienz und gesamten Lebensdauer bemerkbar machen. Beispiele für eine minderwertige Verarbeitung sind wacklige oder unebene Elemente, undichte Stellen oder eine nicht richtig schließende Tür.
• Achten Sie beim Holz der Infrarotkabine nicht nur darauf, wie es sich optisch in Ihr Zuhause einfügt, sondern auch darauf, wie es sich anfühlt und dass es die Wärme gut speichert – ähnlich wie Saunaholz.
Ausstattung
• Welche Funktionen und Ausstattungs-Features bieten für Sie einen echten Mehrwert – und welche sind vielleicht ganz nett, aber entbehrlich? Überlegen Sie sich, was die Tiefe Ihrer Entspannung wirklich unterstützen könnte. Die Infrarotkabine zuhause sollte ein Ort der Ruhe und Entschleunigung sein – zu viele technische Reize oder Spielereien können schnell ablenken oder stören.
• Beleuchtung und Sound gehören zu den häufigen Ausstattungs-Features. Achten Sie auf Qualität und eine sinnvolle Platzierung der Lampen und Lautsprecher. Wichtiger als die Frage, ob sich 4 oder 10 verschiedene Farben einstellen lassen, ist, ob die Beleuchtung indirekt, dezent integriert und dimmbar ist.
Lieferung und Aufbau
• Wer übernimmt die Lieferung und den Aufbau der Infrarotkabine? Lieferung, Aufbau und Inbetriebnahme sind die letzten Schritte hin zur Haus-eigenen Wellness-Oase und sollten gut geplant und vorbereitet sein. Bietet der Infrarotkabinen-Händler einen Liefer- und Aufbau-Service an? Oft verlaufen Lieferung und Einbringung dann deutlich entspannter – insbesondere dann, wenn es sich doch um eine Infrarotkabine mit Starkstromanschluss handeln sollte, der von einem qualifizierten Elektriker durchgeführt werden muss.
Infrarotkabinen-Vergleich: Das passende Modell finden
Gerade Infrarot-Einsteiger sollten sich bei der Auswahl der Infrarotkabine genug Zeit nehmen, um sich einen Überblick zu verschaffen, verschiedene Modelle zu vergleichen und die für sie und ihr Zuhause passende Lösung zu finden. Wichtig ist dabei ein stimmiges und faires Preis-Leistungs-Verhältnis.
Eine individuelle Beratung in einer Infrarotkabinen-Ausstellung ist für viele eine Hilfe. Dabei geht es zum einen um technische Daten und Informationen, aber auch einen spürbaren Vergleich – z.B. in Form eines Probesitzens: Wie fühlt sich das Holz an? Wie ist der Sitz- oder Liegekomfort? Auf welche Körper-Bereiche sind die Strahler ausgerichtet? Und – falls es eine Probesitzung gibt: Wie fühlt sich die Wärme auf dem Körper an?
Info:
Zu den häufigsten Fehlern beim Kauf einer Infrarotkabine gehören
• die Wahl der falschen Kabinengröße, meistens eine zu kleine und unbequeme Kabine,
• die Fokussierung auf Art und Anzahl der Strahler unter Vernachlässigung der Anordnung sowie
• eine Kaufentscheidung aufgrund vieler Ausstattungs-Extras, die hinterher kaum genutzt werden, während der Komfort nur mittelmäßig ist.
Infrarotkabine 2 Personen vs. Infrarotkabine 1 Person
Die entscheidende Frage ist oft, ob es eine Infrarotsauna für 2 Personen oder 1 Person werden soll. Schließlich kann auch eine Einzelkabine von mehreren Personen genutzt werden – nur eben nicht gleichzeitig. Die folgende Tabelle kann eine Entscheidungshilfe sein.
| Infrarotkabine für 1 Person
| Infrarotkabine für 2 Personen
|
| Nutzungsintention | • Hauptsächliche Nutzung durch 1 Person • 15- bis 30-minütige Wärmeroutine • Schnelle und unkomplizierte Wärme | • Hauptsächliche Nutzung von 2 Personen gleichzeitig • Alleinige Nutzung mit Wunsch nach mehr Komfort und extra viel Bewegungsfreiheit |
| Platzbedarf | • Braucht wenig Platz • Leicht in den Wohnraum integrierbar | • Benötigt im Vergleich mehr Platz • Auch gut für größere Räume oder Wellnessbereich |
| Anschaffungskosten | • Meist günstiger | • Vergleichsweise teurer |
| Betriebskosten/Strom | • In der Regel niedrigerer Stromverbrauch (je nach Modell und Nutzungsgewohnheiten) | • In der Regel etwas höherer Stromverbrauch (je nach Modell und Nutzungsgewohnheiten) |
| Wärmeerlebnis | • Möglicherweise direkter, weil man näher an den Strahlern sitzt • Längere Sitzungen können sich bei weniger Platz eher unkomfortabel anfühlen | • Oft gleichmäßiger und weniger einengend, da der Raum größer ist • In der Regel mehr Bein- und Bewegungsfreiheit, die den Komfort erhöhen |
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Infrarotkabine outdoor – geht das?
Meistens werden Infrarotkabinen im Innenraum genutzt, doch es gibt Modelle, die speziell für die ganzjährige Nutzung im Außenbereich konzipiert sind. Sie unterscheiden sich hauptsächlich in 3 Punkten von den Indoor-Kabinen:
Material und Konstruktion
• Für eine Outdoor-Infrarotkabine wird witterungsbeständiges Material verwendet. Die witterungsbeständigen und isolierenden Eigenschaften des Holzes werden häufig durch eine Thermo-Behandlung verstärkt.
• Um die Wärme auch bei kalten Temperaturen in der Kabine zu halten, ist diese möglichst gut isoliert.
• Infrarotkabinen für draußen sollten eine wetterfeste Dachkonstruktion inklusive Wasserablauf besitzen.
Stromanschluss
• Outdoor-Infrarotkabinen haben in der Regel eine höhere Gesamtleistung als Indoor-Kabinen und benötigen meistens einen 400 Volt Starkstromanschluss, wenn Sie ihre Vorzüge in vollem Umfang genießen möchten.
Standort
• Der Untergrund für die Infrarotkabine muss tragfähig und eben sein – viele entscheiden sich für eine Betonplatte. Oft ist jedoch bereits ein geeigneter Untergrund vorhanden, z.B. eine Terrasse mit Steinplatten.
• Ein geschützter Standort – z.B. in der Nähe zum Haus oder unter einer Terrassenüberdachung – bietet sich an: Er schützt nicht nur die Kabine, sondern erhöht auch den Komfort und kann zu niedrigeren Betriebskosten beitragen.
Kosten
Aufgrund der besonderen Ansprüche an Material, Konstruktion und Standort, aber auch wegen der höheren Kabinenleistung und Nutzung bei kalten Temperaturen, können die Anschaffungs- und Betriebskosten einer Outdoor-Infrarotkabine höher ausfallen als für eine vergleichbare Indoor-Kabine.
Eine Infrarotsauna im Garten kann – insbesondere als milde Alternative zu einer klassischen Gartensauna – auch viele Vorzüge bieten:
Wellnessoase im Grünen
Viele fühlen sich beim Blick ins Grüne und den eigenen Garten stärker mit der Natur verbunden und schätzen das natürliche Tageslicht bei der Auszeit in der Infrarotkabine.
Entspannungsqualität
Der räumliche Abstand zum Haus kann die Ebene der Entspannung beeinflussen. Der Alltag mit all seinen Anforderungen und Stressfaktoren ist zuhause oftmals stark präsent, deshalb kann die räumliche Distanz beim Abschalten hilfreich sein.
Wohlfühl-Faktor
Durch den Gegensatz von winterlicher Kälte draußen und dem warmen Inneren der Infrarotkabine wird die Anwendung in der kalten Jahreszeit für viele besonders gemütlich und hat eine spezielle Wohlfühl-Atmosphäre.
Gartennutzung im Winter
Der Garten im Winter bietet häufig einen trostlosen Anblick und bleibt bis zum Frühjahr meist ungenutzt. Eine Infrarotwärmekabine wertet den Außenbereich auf und bietet eine Möglichkeit, ihn gerade in der kalten Jahreszeit zu nutzen.
FAQ Infrarotkabine
Wie oft und wie lange sollte man in die Infrarotkabine gehen?
Eine tägliche Nutzung ist möglich, viele gehen 2 bis 3 Mal pro Woche für 15 bis 30 Minuten hinein. Einsteiger können mit 1 bis 2 Sitzungen von 10 bis 15 Minuten Dauer beginnen.
Welche Temperatur ist in der Infrarotkabine sinnvoll?
Das Temperaturspektrum kann in der Regel von ca. 35 bis 60 °C reichen – je nach Austtattung und Kabinenleistung. Viele empfinden eine Temperatur zwischen 40 und 50 °C als angenehm – entscheidend ist jedoch, dass sich die Wärme gut anfühlt und nicht belastet.
Wie hoch sind die Kosten für eine Infrarotkabine?
Als grobe Orientierung lassen sich – je nach Kabinengröße und Ausstattung – ca. 1.000 bis 2.500 Euro für Einsteiger-Kabinen, ca. 2.500 bis 5.000 Euro für mittlere Qualität und ca. 5.000 und mehr für Premiummodelle einplanen. Die Betriebskosten kommen hauptsächlich durch den Stromverbrauch zustande – die Kosten für eine 30-minütige Sitzung liegen häufig bei unter einem Euro.
Was ist besser – Sauna oder Infrarotkabine?
Ob eine Sauna oder Infrarotwärmekabine die passende Wahl ist, hängt von den eigenen Vorlieben, der Hitzeverträglichkeit und Verfassung und der allgemeinen Nutzungsintention ab: Eine Sauna steht für klassische Hitze inklusive Aufgüsse in mehreren Gängen, eine Infrarotkabine eignet sich gut für milde Wärmerituale im Alltag.
Worauf sollte man beim Kauf achten?
Die wichtigsten Kriterien für den Kauf sind Kabinengröße und Personenanzahl, Strahlerart und -anordnung, Material und Verarbeitung, Steuerung sowie die Voraussetzungen für eine ansprechende und sichere Integration in den Innen- oder Außenraum.
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Der nächste Urlaub liegt in weiter Ferne, doch die Hektik im Alltag nimmt stetig zu? Dann ist es an der Zeit, einmal an sich zu denken. Vielen hilft ein SPA-Tag dabei, neue Energie zu tanken. Das heißt jedoch nicht, Stunden mit der Suche nach einem Wochenendhotel zu verbringen. Denn auch Wellness zu Hause kann für die gewünschte Entspannung sorgen.
1. Vorbereitungen für einen Wellnesstag zu Hause
Ein Wellnesstag zu Hause bringt im Vergleich zu öffentlichen Saunalandschaften oder Thermen einige Vorzüge mit sich: Die Flexibilität, spontan eine Auszeit zu nehmen, ohne sich mit langen Anfahrten herumzuschlagen und dabei die Umwelt und Ihren Geldbeutel zu schonen, ist für viele unbezahlbar. Oft genügt schon ein Samstag mit Digital Detox für mehr Entspannung. Wer frühzeitig Vorbereitungen trifft, muss am Wellnesstag selbst weniger organisieren.
Den Spa Day richtig vorbereiten
Damit die Wellness-Auszeit ungestört gelingt, sollte die ganze Familie in die Planung mit eingezogen werden: Vielleicht haben Partner oder Partnerin ein Treffen außer Haus und die Kinder verbringen Zeit bei den Großeltern. Vielen kommt der Sonnabend für das heimische Wellness-Erlebnis gelegen. Wichtige Termine verlegt man lieber auf einen anderen Tag und vermeidet Dinge, die für eine Unterbrechung der Entspannung sorgen könnten. Einiges lässt sich bereits Tage vorher organisieren, z.B.
• entspannende Musik aussuchen
• bequeme Kleidung auswählen und
• frisches Obst und Gemüse kaufen.
Zu den Vorbereitungen am Entspannungstag selbst zählen z.B.:
• Handtücher und Bademantel zurechtlegen
• Bürsten, Pflegecremes und andere Produkte bereitstellen
• Zutaten für Peelings heraussuchen
• Yogamatte ausrollen
• nach Belieben Kerzen und Duftkerzen aufstellen
• im Winter das Badezimmer heizen.
So kann ein Start in den Spa-Tag aussehen
Ein entspannter Morgen ist der perfekte Start für das Wellness-Programm in den eigenen vier Wänden. Für viele eignet sich eine Yoga-Session, um mit sanfter Bewegung einzusteigen und vom Alltag abzuschalten. Der Fokus liegt auf Achtsamkeit, ruhiger Atmung und dem Eintauchen in die eigenen Gedanken.
Danach bietet sich ein leichtes, genussvolles Frühstück an, z.B. frische Früchte, Müsli oder herzhafte Optionen wie Vollkornbrot mit Frischkäse und Gurken. Als Getränk wählen viele Zitronenwasser oder ungesüßten Tee, um den Körper zu hydratisieren. Andere bevorzugen kleine Snacks wie Walnüsse und Mandeln. Dann kann das Wellnessprogramm beginnen.
Tipp: Digital Detox
Hier ein Klingeln, dort nur kurz eine Nachricht schreiben – um wirklich zu entspannen und den Kopf frei zu bekommen, sollten Smartphone & Co. dort platziert werden, wo sie nicht stören können. Versuchen Sie, Ihre persönliche Bildschirmzeit auch außerhalb des Wellnessprogramms zu reduzieren und testen, ob und welche Wirkung es auf den persönlichen Schlaf, Ausgeglichenheit und das eigene Wohlbefinden hat.
2. Wellness für zu Hause: Die besten Ideen
Wellness zu Hause ist auch ohne Villa mit Pool, Dampfbädern und Luxus-Garten möglich. Denn Wohlbefinden, Ruhe und Erholung sind keine Frage des Platzes, und viele Wellness-Ideen lassen sich auch mit begrenztem Budget gestalten.
Wellness-Bad
Diejenigen, die eine Badewanne zuhause haben, können diese für ein entspannendes Wellness-Bad nutzen – eine tolle Möglichkeit, auch auf kleinem Raum Energie zu tanken und die Seele baumeln zu lassen. Hier geht es nicht nur um bloße Reinigung und Pflege, sondern die Kombination aus Wärme, Ruhe und den natürlichen Auftrieb des Wassers, den viele als angenehm und entlastend wahrnehmen. Warmes Wasser empfinden viele nicht nur bei Muskelverspannungen und Schmerzen als wohltuend, sondern auch im Hinblick auf den subjektiven Stressabbau und Entspannung – vor allem bei Alltagsstress.
Ein Bad bietet zudem ein gutes Rahmenprogramm für andere Aktivitäten, die Spaß machen – z.B. bei leiser Musik oder mit Buch als Lesezeit. Duftende Badeöle oder ein Badezusatz können den Geruchssinn ‘verzaubern’, die Atmosphäre bereichern und den Körper verwöhnen. Viele Menschen schätzen ein warmes Bad auch als Abschluss ihres Wellnesstages: Studien untersuchen den Zusammenhang zwischen einem warmen Bad und verbesserter Schlafqualität.
Wer Abwechslung mag, kann sein Bad für eine Kontrasttherapie zu Hause nutzen, in Anlehnung an die berühmte Kneippkur. Dafür einfach zwei Eimer mit eiskaltem Wasser füllen und abwechselnd die Beine eintauchen und wieder heben.
Als maximale Dauer für ein Bad werden oft 20 Minuten empfohlen, um die Haut nicht unnötig auszutrocknen. Für viele gehört deshalb das Eincremen mit Body Lotion oder Feuchtigkeitscreme nach dem Baden dazu.
Sauna in den eigenen vier Wänden
Bei einem Wellness-Trip oder Spa-Tag ist der Gang in die Sauna für viele ein Highlight – kein Wunder: Finden sich doch Saunarituale in der ganzen Welt. Je nach Sauna-Art kann man ein mild-feuchtes Klima (Dampfbad), sanfte Wärme (Biosauna) bis hin zu trockener, intensiver Hitze von bis zu 90 °C (finnische Sauna) erleben. Wer regelmäßig richtig saunieren möchte, kann recherchieren, was eine Sauna bringt und was eine Sauna kostet. Kompakte Innensaunen für 2 Personen sind meist erschwinglich und können oft flexibel in die eigenen vier Wände integriert werden – ob Keller, Bad oder Schlafzimmer.
Mit der eigenen Sauna kann ein persönlicher Rückszugsort enstehen, der sich bewusst von den Anforderungen des Alltags abgrenzt und Raum für ehrliche Erholung bietet. Viele entscheiden sich deshalb für eine Gartensauna und entspannen mit Blick ins Grüne. Der Saunaofen ist ausschlaggebend für das Mikroklima im Spa und die Intensität des Wärmeerlebnisses – hier sollte man die persönlichen Vorlieben und die gesundheitliche Verfassung berücksichtigen und bei Unsicherheit oder Beschwerden ärztlichen Rat einholen. Selbstgemachte Saunaaufgüsse, die Verwendung von Kräutern, musikalische Untermalung und dezentes Saunalicht können den Aufenthalt individuell gestalten – wichtig ist, dass sich die Produkte und technischen Geräte explizit für die Anwendung in der Sauna eignen.
Viele Menschen machen drei Saunagänge, wobei ein Saunagang in der Regel 15 Minuten dauert. Eine kalte Dusche bringt den typischen Kältereiz nach der Wärmephase. Im Anschluss erfolgt eine Ruhephase, in der sich der Körper vom Temperaturwechsel erholen kann. Es ist wichtig, nach dem Saunieren ausreichend Wasser zu trinken, um den Flüssigkeitsverlust des Körpers durch das Schwitzen wieder auszugleichen.
Wellness für zuhause mit Infrarotkabine
Im Vergleich zur Sauna erwärmt sich der Körper in einer Infrarotsauna durch Infrarotstrahlung direkt anstatt über die Luft. Viele Menschen empfinden diese Art der Wärme als besonders sanft und angenehm. Infrarotkabinen können ein Wellness-Tipp insbesondere für diejenigen sein, die Saunawärme als zu intensiv wahrnehmen sowie für Menschen, die trotz wenig Platz eine Wellness-Routine etablieren möchten.
Kompakte Modelle können vielseitig den den vorhandenen Wohnraum integriert, in der Regel über eine haushaltsübliche 230 V Steckdose betrieben werden und sind in Premium-Qialität ab ca. 5.000 Euro erhältlich. Ein weiterer Vorteil ist, dass Infrarotkabinen keine lange Aufheizzeit benötigen und man ohne langes Warten die Wärme genießen kann.
Die Art der eingebauten Infrarotstrahler beeinflusst das persönliche Wärmegefühl, indem sie Strahlen in unterschiedlichen Wellenlängen abgeben, die die Haut oberflächlich bis etwas tiefer erwärmen können. Bei der Wahl einer Infrarotsauna sollte man sich deshalb vorab informieren, ob Keramik-, Carbon- oder Vollspektrumstrahler zu den eigenen Bedürfnissen passen.
Ob als Teil eines Spa Day oder als kurze Auszeit zwischendurch: Eine Infrarotkabine in den eigenen vier Wänden steht jederzeit bereit, wenn Sie einfach mal abschalten oder einen ruhigen, warmen Ort zum Lesen, Musikhören oder – je nach Größe – für gemeinsame Momente haben möchten.
Wellness-Oase mit Whirlpool-Massage
Ein Wellness-Wochenende oder Spa-Tag im Wellness-Center beinhaltet nicht selten eine angenehme Massage zum Verwöhnen – entweder durch einen Masseur bzw. eine Masseuse oder eine Whirlpool-Massage. Hat man eine Whirlpool-Badewanne zuhause, bietet sich diese als Bestandteil des heimischen Wellness-Programms an. Meist noch ausgeklügeltere und abwechslungsreichere Massagesysteme findet man in hochwertigen Outdoor-Whirlpools, deren Düsen oft unterschiedliche Größen und Massagestile bieten und auf stark beanspruchte Körperbereiche wie Nacken, Schultern, Rücken oder Füße gerichtet sind. Als sehr entspannend empfinden viele Liegeplätze im Whirlpool, auf denen man tief ins Wasser eintauchen und eine Ganzkörpermassage erhalten kann.
Nutzt man den Whirlpool im Winter, erhält die Entspannung im bis zu 40 °C warmen Wasser durch den Kontrast zur kalten Außentemperatur eine besondere Note. Es ist sinnvoll, den Nutzungszeitraum des eigenen Whirlpools frühzeitig zu klären, weil nicht alle Whirlpools winterfest sind, man aber einen gut isolierten Whirlpool günstig heizen und ganzjährig nutzen kann. Je nach Ausstattung verfügen Whirlpools über weitere Wellness-Funktionen wie mehrfarbige Beleuchtungoder Aromatherapie zur Unterstützung der persönlichen Entspannung.
Die Voraussetzungen für einen Whirlpool sind oft geringer als angenommen – zumal es kompakte Modelle gibt, die bei passenden Bedingungen wie der Statik selbst auf einer Dachterrasse aufgestellt werden können. Ein großer Garten ist für die heimische Wellnessoase also nicht zwingend erforderlich.
Wellness-Produkte: Augenmaske, Fußbad & Co.
Wohlbefinden ist für die meisten Menschen auch mit einem gesunden und gepflegten Körper verknüpft. Körper- und Hautpflege sollte bei Wellness für zuhause somit nicht fehlen und eignen sich, um Self-Care, Beauty und Entspannung zu kombinieren. Augenmasken werden je nach Funktion meist mit wärmendem oder kühlendem Effekt angeboten und lassen sich auch morgens beim Frühstück-Zubereiten oder abends auf dem Sofa anwenden.
Gesichtsmasken und Peelings kann man oft mit nur wenigen Zutaten aus der heimischen Küche selbst herstellen – z.B. Gurke, schwarzer Tee, Honig, Quark, Zitronensaft, Salz oder Zucker.
Auch ein Fußbad ist mit Hausmitteln wie Kernseife, Apfelessig, Natron oder Lavendel schnell selbst gemacht. Aber auch ein breiter Eimer mit angenehm temperiertem Wasser entfaltet manchmal schon eine Wirkung. 10 bis 15 Minuten genügen meist schon, danach sollten die Füße inklusive Zehenwzischenräume gut abgetrocknet werden. Wer unter Hornhaut an den Füßen leidet, kann sie nun durch sanft kreisende Bewegungen mit einem Bimsstein entfernen und die Füße danach großzügig eincremen.
Bei der Anwendung von Gesichtsmasken, Peelings und Cremes ist entscheidend, dass die Produkte auf die Bedürfnisse der eigenen Haut abgestimmt sind und diese nicht reizen. Deshalb kann es sinnvoll sein, den eigenen Hauttyp zu kennen oder ihn vorher testen zu lassen. Denn auf die falsche oder ein Übermaß an Pflege kann die Haut mitunter sensibel reagieren.
Wellness-Tipps für schöne Finger
Wellness für zuhause bezieht auch die Pflege der Hände mit ein – schließlich sind sie ständig in Bewegung. Grund genug, ihnen mit einer Maniküre eine Extra-Portion Entspannung zu gönnen. Und so könnte der Ablauf einer Maniküreaussehen:
• Hände zuerst mit warmem Wasser und einer milden Seife waschen und gründlich abtrocknen.
• Einen Tropfen Nagelöl oder -Creme in die Nagelhaut einmassieren und diese vorsichtig zurückschieben.
• Nägel in die gewünschte Form feilen, danach je nach Bedarf glätten.
• Optional Nagelhärter auftragen oder die Nägel lackieren.
Neben Produkten aus dem Drogeriemarkt können bei der Maniküre auch alte Hausmittel zum Einsatz kommen – z.B. der Saft einer ausgepressten Zitrone, einige Tropfen Rizinusöl oder Olivenöl.
Stark beanspruchte, rissige Hände können von einem sanften Handpeeling oder einer Handmaske profitieren – dafür die Hände gut eincremen, Baumwollhandschuhe anziehen und die Creme über Nacht einziehen lassen.
Verwöhnprogramm für die Haare
Kopfhaare sind je nach Jahreszeit widrigen Bedingungen ausgesetzt wie trockene Heizungsluft, starke UV-Strahlung oder zu stramme Haargummis. Ideen für schönes Haar lassen sich am Wellnesstag zum Glück mit wenig Aufwand und Kosten umsetzen.
Es gibt zahlreiche Pflegeprodukte, die auf die unterschiedlichsten Haarstrukturen abgestimmt sind, z.B. Shampoos, Spülungen, Masken und Stylingartikel speziell für blondes, dunkles, gefärbtes, lockiges oder glattes Haar. Während Shampoo und Spülung oftmals täglich genutzt werden, bleibt für Haarkuren nur selten Zeit – beim Wellness zu Hause ist die Gelegenheit. Die Prozedur erfordert nur wenige Schritte:
• Die gewählte Haarmaske vom Kopf bis in die Spitzen auf nassem Haar großzügig auftragen.
• Ein weiches Handtuch von hinten um den Kopf legen und seine Enden an der oberen Stirn fest zusammenknoten.
• Haarkur gut 15 Minuten einwirken lassen und dann mit klarem Wasser ausspülen.
Neben den Haaren verdient auch die Kopfhaut regelmäßige Beachtung. Eine auf empfindliche Kopfhaut abgestimmte Pflegeserie kann ihr natürliches Gleichgewicht und ein gesundes Haarwachstum unterstützen. Viele empfinden eine zusätzliche Kopfhautmassage als entspannend.
Hinweis
Unabhängig von der Haarlänge oder -struktur sollte nicht zu häufig zum elektrischen Haartrockner gegriffen werden. Die gebündelte Hitze kann die innere Schuppenschicht schädigen und zu aufgeladenen Haaren führen.
Wellness-Trends 2026 – auch zuhause umsetzbar:
Wellness dreht sich um persönliches Wohlbefinden, Entspannung und Self-Care. Was viele als unterstützend empfinden, spiegelt sich auch in den aktuellen Trends 2026 wider.
Social Wellness
Am Wellnesstag muss nicht zwingend Ruhe herrschen. Oft macht Wellness in den eigenen vier Wänden gemeinsam noch mehr Spaß – ob mit Freunden und Freundinnen oder der Schwiegermutter. Social Wellness dient dabei gezielt dazu, Einsamkeit entgegenzuwirken und das Gemeinschaftsgefühl zu stärken – das geht auch zuhause.
Longevity-Wellness
Bei Longevity-Wellness geht es um ein langes, gesundes Leben. Regelmäßige Erholung und Wellness können als Alltags-Routinen gesehen werden, die das Wohlbefinden im Hinblick darauf unterstützen.
Natur-Wellness
Viele Menschen sehnen sich nach einer Verbundenheit mit de Natur, die in der heutigen Zeit oft auf der Strecke bleibt. Entsprechend gefragt ist Wellness mit Bezug zur Natur, z.B. in Form von Waldbaden, Sternenbaden oder dem Besuch einer Outdoor-Sauna.
Inspirationen für Ihr Wellness-Erlebnis
Wie stellen Sie sich Ihren heimischen Wellnessbereich vor? Wir stellen Ihnen einige Ideen vor.
3. Weitere Wellness-Ideen für das Home Spa
Oft sind es kleine Details oder Extras, die das Wohlbefinden ohne viel Aufwand und ohne großes Budget unterstützen können. Die folgenden Tipps sind auch zwischendurch leicht umsetzbar.
Massage in Eigenregie
Genießen Sie die entspannende Atmosphäre eines Wellness Tags zu Hause mit einer wohltuenden Massage im eigenen Home Spa – auch ohne Whirlpool. Es gibt batteriebetriebene oder elektrische Massagegeräte, die speziell auf die gewünschten Körperzonen abgestimmt sind und Funktionen wie Vibration oder Wärme bieten. In Ihrer persönlichen Wellness Oase für Zuhause geht es aber auch ohne zusätzliche Geräte – hier ein paar Tipps:
• Trommeln Sie für eine Massage im Rückenbereich sanft auf Kreuzbein- und Hüftbereich.
• “Klavier spielen” mit den Fingerkuppen von den Wangenknochen ausgehend das Gesicht empfinden viele als angenehm erfrischend.
• Kreisende Bewegungen Schulter- und Nackenpartie nehmen viele als angenehm bei Verspannungen wahr.
• Tipp bei müden Füßen: Üben Sie mit beiden Daumen gezielt Druck auf Ballen, Ferse und Fußgewölbe aus.
Frische Snacks als gesunder Abschluss
Frische Snacks dürfen beim Wellness zu Hause natürlich nicht fehlen: Es gibt zahlreiche leckere Snacks, die voller Vitamine und Mineralstoffe stecken, den Stoffwechsel ankurbeln und das Immunsystem stärken:
• Obstsalat aus frischen saisonalen Früchten, garniert mit gehackten Mandeln
• Gemüsesticks aus Karotten oder Gurke mit Kräuterquark zum Dippen
• Tomaten mit Mozzarella, Basilikum und Kräutersalz
• Vollkornbrot oder Pumpernickel mit Hüttenkäse
Während des Wellnessprogramms sollte am besten auch eine Flasche kohlensäurehaltiges oder stilles Wasser oder Kräutertee griffbereit stehen. Fruchtsmoothies oder ein frisch gepresster Orangensaft sind ein Tipp beim Wunsch nach Abwechslung.
Schminktipps zum Ausgehen
• Für eine Grundierung, die zum eigenen Hautton passt, empfiehlt es sich manchmal, zwei verschiedene Foundations zu mischen.
• Sogenannte Smokey Eyes betonen die Augen und wirken glamourös. Dafür wird heller Lidschatten gleichmäßig auf das untere Lid aufgetragen und mit einer dunkleren Farbe nach oben verwischt. Die Mascara sollte zur Augenfarbe passen und die Wimpern optisch verlängern.
• Sind die Augen auffällig geschminkt, genügt für die Lippen meist ein Lippenstift in Naturrosa oder Lippgloss. Ein Umrandungsstift in ähnlichem Farbton lässt die Lippen voller erscheinen.
• Rouge Blush gibt dem Teint Kontur und verleiht ihm ein mattes Finish. Für helle Haut eignet sich Rosé, dunklere Hauttypen sollten zu Apricot greifen.
• Highlighter zählen zu abendlichen Must-haves. Auf den hohen Wangenknochen hin zu den Schläfen aufgetragen, ist der schimmernde Glitzer stets ein absoluter Hingucker.
4. Beispiel für einen Wellnesstag-Ablauf mit Schaumbad
Das Tolle an einem Wellnesstag zuhause ist, dass Sie seine Bestandteile sowie den Ablauf individuell gestalten können. Der Ablauf könnte z.B. so aussehen:
Schritt 1: Schaumbad: Beginnen Sie Ihren Wellnesstag zu Hause mit einem entspannenden Schaumbad.
Schritt 2: Gesichtsmaske: Während Sie in der Badewanne entspannen, kann eine Gesichtsmaske aus natürlichen Inhaltsstoffen einziehen.
Schritt 3: Haare pflegen: Nachdem Sie Ihr Gesicht verwöhnt haben, können Sie ein nährendes Shampoo ohne Silikone und Parabene verwenden, das Ihre Haare nicht austrocknet. Massieren Sie das Shampoo sanft in Ihre Kopfhaut ein und spülen Sie es gründlich aus. Anschließend können Sie eine Haarmaske auftragen, sie etwa 15 Minuten einwirken lassen und danach gründlich ausspülen.
Schritt 4: Körperpeeling: Verwöhnen Sie den Körper mit einem Peeling ohne Mikroplastik. Massieren Sie es sanft in die feuchte Haut ein und spülen es nach kurzer Einwirkzeit gründlich ab.
Schritt 5: Pflegende Reinigung: Bevor Sie die Badewanne verlassen, reinigen Sie Ihren Körper gründlich mit einem pflegenden Duschgel ohne Silikone und Parabene. Verwöhen Sie Ihre Haut, indem Sie sie mit Feuchtigkeit versorgen und geschmeidig halten.
Wellness-Tag zuhause: FAQ
Wie bereite ich einen Wellnesstag zu Hause vor?
Planen Sie ausreichend Zeit für das Wellnessprogramm ein, kaufen rechtzeitig alles Notwendige ein, legen kurz davor alles bereit und sorgen für einen Ablauf ohne Unterbrechungen.
Welche einfachen Wellness‑Ideen funktionieren ohne Umbauten?
Ideen wie Yoga, Meditation, Dusche, Schaumbad, Körperpflege und Maniküre lassen sich ohne großen Aufwand und räumliche Veränderungen umsetzen. Wer einen eigenen Whirlpool, eine Sauna oder eine Infrarotkabine hat, kann auch diese nutzen.
Was gehört zu einem entspannten Morgen im Home‑Spa?
Als Einstieg in den Spa-Tag eignen sich Atemübungen oder sanfte Bewegung wie Yoga, gefolgt von einem leichten Frühstück mit ausreichend Flüssigkeit wie Wasser oder ungesüßtem Kräutertee.
Welche Badezusätze sind sinnvoll?
Die verwendeten Badezusätze sollten hautverträglich und mild sein und nach Packungsangaben dosiert werden. Normale Badezusätze sind in der Regel nicht für Outdoor-Whirlpools geeignet – hier auf entsprechende Kennzeichnung achten.
Wie integriere ich Gesichtspflege in den Wellnesstag?
Nach der Gesichtsreinigung kann man eine geeignete Maske oder ein Peeling verwenden. Zuletzt kann eine auf den Hauttyp abgestimmte Creme zur Pflege aufgetragen werden.
Tipps für Haarpflege im heimischen Spa?
Waschen Sie die Haare zuerst mit einem milden Shampoo und verwöhnen sie dann mit einer Haarmaske, die einige Minuten einwirkt und gründlich ausgewaschen wird. Zum schonenden Haaretrocknen sollte man möglichst wenig Hitze verwenden.
Wie oft sollte ich ein Körperpeeling anwenden?
Ein bis zwei Peelings pro Woche genügen in der Regel für die gewünschte Wirkung. Je nach Bedarf kann die Haut danach gut eingecremt werden.
Welche DIY‑Massagen gehen schnell?
Eine Massage der Kopfhaut, im Bereich von Nacken und Schultern sowie der Fußsohlen lässt sich ganz einfach selbst durchführen – auch ohne zusätzliche Geräte.
Was esse und trinke ich am besten am Wellnesstag?
Es gibt viele Möglichkeiten, sich mit gesunden, leichten und leckeren Speisen zu verwöhnen wie Obst, Rohkost, Nüsse und Vollkornprodukte, in Kombination mit ausreichend Wasser oder ungesüßtem Kräutertee.
Wie runde ich den Wellnesstag ab (Abend‑Routine)?
Man kann den Spa-Day nach einer kurzen Pflegeroutine mit Duftkerzen und einem Buch auf dem Sofa ruhig ausklingen lassen oder Makeup auftragen und den Abend zusammen mit Freunden verbringen.
Wellness im eigenen Whirlpool?
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Im hektischen Alltag wächst bei vielen der Wunsch nach einem Rückzugsort, der Körper, Geist und Sinne zur Ruhe kommen lässt. Das eigene Zuhause wird dabei zunehmend zur persönlichen Wellness- Oase. Und mit ihm gewinnt ein Gestaltungsansatz an Bedeutung, der weit mehr als ein Einrichtungstrend ist: Biophilic Design.
Gerade im Heim-Spa bringt dieser naturnahe Stil spürbare Vorteile. Er verbindet bewusst gestaltete Räume mit den positiven Effekten natürlicher Elemente. Das Ergebnis: ein ganzheitliches Ambiente, das das Wohlbefinden steigert und Regeneration fördert. Und das ganz auf natürliche Weise.
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Mit Aquafitness und Wassergymnastik lässt sich mehr Bewegung in den Alltag integrieren – vor allem mit eigenem Pool. Wir zeigen Ihnen, welche Vorteile das Training im Wasser bietet, wie es sich zuhause besonders angenehm gestalten lässt und welche Übungen Sie ganz einfach nachmachen können.
1. Aquafitness und Wassergymnastik: Ein Überblick
Sport im Wasser – da denken die meisten natürlich sofort an Schwimmen. Aquafitness und Wassergymnastik beweisen, wie vielfältig Sport im Wasser sein kann. Doch bezeichnen beide Begriffe dasselbe?
Was sind die Unterschiede?
Sowohl bei Aquafitness – oder Aqua Fitness – als auch bei Wassergymnastik geht es um gezielte Bewegung im Wasser als Training. Durch den natürlichen Wasserwiderstand kommt oft eine Art Ganzkörpertraining zustande: Arme, Beine, Knie, Brust, Rücken – die Muskulatur wird je nach Übung beansprucht. Der Unterschied zwischen Aqua Fitness und Wassergymnastik liegt dabei meistens in Ausrichtung, Intensität und Übungscharakter.
Wassergymnastik
Wassergymnastik, manchmal auch als Aquagymnastik bezeichnet, legt den Fokus mit sanften, fließenden Übungen von moderater Intensität eher auf Beweglichkeit und schonende Kräftigung. Die Bewegungen werden entweder ohne zusätzliche Geräte ausgeführt, oder man nutzt leichtes Equipment wie Poolnudeln und Schwimmbretter für die Balance.
Viele Menschen spüren beim Training, wie das Herz-Kreislauf-System sanft in Schwung kommt und sich die Gelenke angenehm entlastet anfühlen, weshalb sie Wassergymnastik auch bei Gelenkbeschwerden bevorzugen. Häufig wird Wassergymnastik auch in Reha- und Physiotherapie-Programmen in gesundheitsorientierten und therapeutischen Einrichtungen eingesetzt, z.B. im Rahmen von Regeneration und sanftem Muskelaufbau. Trainingserfahrung ist nicht notwendig, sodass sich dieser Wassersport auch für Einsteiger und Senioren eignet.
Aquafitness
Im Vergleich dazu ist ein Aquafitness Workout meist deutlich dynamischer und intensiver, da der Schwerpunkt hier vermehrt auf Kraft und Ausdauer liegt. Neben Gesundheit spielen hier oft weitere Ziele eine Rolle, die die eigene Fitness und Figur betreffen. Meistens wird die Belastung der Gelenke beim Aquafitness Training dank Wasserauftrieb immer noch als gering empfunden.
Durch ein schnelleres Tempo und einen höheren Wasserwiderstand – oft erreicht mit Hilfe von passender Musik und Geräten wie Gewichten und Trainingsbänder – erhöht sich der Kraftaufwand. Aqua Fitness richtet sich somit eher an erfahrenere Sportler, die sich ein intensives Ganzkörper-Workout wünschen. Aquafitness-Kurse unter Anleitung eines Trainers werden in vielen öffentlichen Schwimmbädern und Sport-Einrichtungen mit eigenem Pool angeboten.
Vorteile von Aqua Fitness
Es gibt viele Gründe, warum sich Menschen beim Thema Sport für Aqua Fitness oder Wassergymnastik entscheiden. Die einen haben zu Ausdauer-Sportarten wie Jogging oder HIIT-Trainings an Land keine Lust oder empfinden es als zu belastend für die Gelenke. Andere wünschen sich vielleicht ein extra schonendes Training, z.B. aufgrund eines empfindlichen Rückens oder in der Zeit nach einer Knie- oder Hüft-OP.
Bewegungen im Wasser werden von vielen als schonend wahrgenommen, weil der Wasserauftrieb in Kombination mit dem Wasserdruck durch eine gefühlte Verringerung des Körpergewichts einen entlastenden Effekt mit sich bringt.
Hinzu kommt, dass das Sturz- und Verletzungsrisiko im Wasser oft geringer ist als bei Land-Sportarten, weil Bewegungen mit Aufprall wie z.B. Landungen durch das Wasser abgefedert werden. Besondere Vorsicht gilt indes außerhalb des Beckens, wo es nass und rutschig sein kann.
Viele Menschen treiben aus gesundheitlichen Gründen Sport, andere möchten ihre Figur verbessern oder fühlen sich durch regelmäßige Workouts einfach wohler in ihrer Haut. Was viele an Aquafitness-Übungen begeistert ist, dass es ein individuelles Ganzkörpertraining ermöglichen kann. Bis zu den Schultern im Wasser stehend, werden, wie beim Schwimmen, Muskeln in vielen großen Bereiche des Körpers beansprucht.
Gleichzeitig empfinden viele Aquafitness – z.B. Aqua Jogging – als gutes Ausdauer-Training für den Körper, das auch das Herz-Kreislauf-System in Schwung bringen kann. Wer Fitness-Tracking mag, kann Herzfrequenz & Co. über eine spezielle App gezielt im Blick behalten. Mit dem Wasser-Workout lassen sich je nach Übung und Dauer auch die Koordination und die Beweglichkeit unterstützen.
Zu den weiteren Vorteilen des Trainings im Wasser gehört, dass es viel Abwechslung bietet und Geräte nicht zwingend erforderlich sind. Einsteigern genügt meistens der natürliche Wasserwiderstand, um den Muskeln einen Reiz zu bieten. Bei einigen Übungen können Poolnudeln integriert werden oder dabei helfen, die Balance zu halten. Für ein forderndes Ausdauertraining bevorzugen viele Aquajogging. In Aquafitness-Kursen mit Trainern werden oft Elemente aus anderen Bewegungsrichtungen aufgenommen, wie Aerobic, Tabata, Zumba oder HIIT.
Verfügt das Schwimmbad oder der Pool über eine Gegenstromanlage, können die Übungen durch die zusätzliche Strömung intensiviert werden. Alternativ kann man zu Wasserhanteln oder Trainingsbändern greifen. Für das Ausdauertraining gibt es sogar spezielle Unterwasser-Laufbänder zum Aquajogging sowie Unterwasser-Fahrräder.
Viele Menschen verbinden das Workout im Wasser mit persönlichem Wohlbefinden und Entspannung. Es unterbricht den oft stressigen Alltag und verleiht das Gefühl, dem Körper mit der Bewegung etwas Gutes zu tun – gerade dann, wenn Übungen an Land schwer fallen oder vielleicht sogar nicht mehr möglich sind. Die Wassertemperatur ist ein entscheidender Wohlfühlfaktor – warmes Wasser wird in Studien in Bezug auf subjektiv empfundene Effekte wie Stressreduktion, verminderte Angstwahrnehmung und verbesserten Schlaf untersucht.
Ist das Training sehr schweißtreibend, wird die Temperatur meist niedriger eingestellt als bei sanfter bis moderater Bewegung. Viele fühlen sich durch den Auftrieb angenehm leicht und finden es entspannend, den Körper zwischen oder nach den Aquafitness-Übungen im Wasser treiben zu lassen.
2. Aquafitness Übungen zuhause
Um sich im Wasser fit zu halten, braucht es nicht zwingend Kurse im entfernten Hallenbad. Wer ein Wasserbecken zuhause hat, kann Aquafitness-Übungen ohne großen Aufwand und lange Wege ausführen – ob im eigenen Pool, Plunge Pool oder Swim Spa.
Im eigenen Pool
Ein klassischer Swimming Pool im Garten ist für viele das Sinnbild für Luxus und die erste Wahl, wenn man sich Wasser in den Garten holen möchte. Er bietet von ca. Mai bis September die Möglichkeit, zu schwimmen, Aqua Fitness zu betreiben und Spaß im Wasser zu haben. Die Wassertemperatur hängt von der Witterung ab – gerade Menschen mit Gelenkbeschwerden empfinden warmes Wasser als angenehm. Wichtig ist, Muskeln und Gelenke vor dem Workout in kühlerem Wasser aufzuwärmen.
Während der Pool zum angenehmen Schwimmen eine gewisse Mindestmaße haben sollte, benötigt man für Aquafitness-Übungen und Aqua Jogging meist weniger Platz. Entscheidend für die Poolgröße ist neben den vorhandenen Platzverhältnissen und dem Budget also auch, wofür er genutzt werden soll. Wer das Training im eigenen Pool auf das ganze Jahr ausweiten möchte, sollte über Punkte wie eine Poolheizung und eine Überdachung nachdenken, aber auch über den damit verbundenen Anstieg der Pool-Kosten.
Im Swim Spa
Nicht jeder hat den Platz und das Budget für einen eigenen Swimming Pool – zum Glück gibt es Pool-Alternativen wie einen Plunge Pool oder Swim Spa, die einige Vorteile haben. Die portablen Wasserbecken sind mit integrierter Heizung und Isolierung auf den ganzjährigen Betrieb ausgelegt. Meist sind sie kleiner als ein Swimmingpool, bieten jedoch dank eingebauter Gegenstromanlage ein praktisch endloses Schwimmen und eignen sich auch sehr gut für Aqua Fitness und Wassergymnastik. Die Intensität der Strömung kann nach Belieben eingestellt werden, sodass jeder nach Bedarf auf seinem Leistungsniveau trainieren kann.
Weitere Vorteile sind eine regulierbare Wassertemperatur sowie – je nach Modell – integrierte Massagedüsen wie bei einem Whirlpool. Viele empfinden die Massage im warmen Wasser gerade nach anstrengenden Workouts als wohltuend und nutzen sie im Rahmen der persönlichen Regeneration nach dem Sport. Je nach Hersteller und Modell verfügen Swim Spas über weitere Wellness-Ausstattung wie mehrfarbige Beleuchtung und Aromatherapie.
3. Die besten Aquafitness und Wassergymnastik-Übungen
Eine Trainings-Routine mit einem bekannten Ablauf wiederkehrender Übungen empfinden viele als hilfreich beim Verfolgen persönlicher Fitness-Ziele. Wir stellen Ihnen einige Aquafitness-Übungen für den heimischen Pool vor.
Arm-Punching mit Oberkörperrotation
Die Beine sind hüftbreit aufgestellt. Schlagen Sie erst mit dem linken, dann mit dem rechten Arm gerade und schräg nach vorne.
Ausfallschritte nach hinten mit Kick
Der Oberkörper ist leicht nach vorne gebeugt. Nach jedem abwechselnd rechts und links ausgeführten Ausfallschritt erfolgt ein leichter Kick mit einem Bein nach vorne. Parallel dazu rudern die ausgestreckten Arme jedes Mal nach hinten. Wer den Kraftaufwand verstärken möchte, kann Hanteln dazunehmen.
Beinheben
Beim Beinheben stellen Sie sich mit dem Rücken zum Beckenrand hin und halten sich mit ausgestreckten Armen fest. Dann heben Sie die Beine an, bis sie mit dem Oberkörper einen rechten Winkel bilden. Die Kraft sollte dabei aus den angespannten Bauchmuskeln kommen. Gleichzeitig werden aber auch Muskeln an Armen, Schultern und Rücken beansprucht.
Wie die Übungen durchgeführt werden, können Sie sich im folgenden Video anschauen:
Video Transkript anzeigen
Swim Spas sind beliebte Swimmingpool-Alternativen für den Garten. Man kann darin nämlich nicht nur angenehm schwimmen, sondern darüber hinaus auf vielerlei Weise trainieren sowie beim maßgeschneiderten Wellness-Programm regenerieren. Herzlich willkommen bei Spa Deluxe. Ich bin Annka, und wie genau Sie sich in einem Swim Spa fit halten können, das verrate ich Ihnen jetzt.
Erst einmal ist es gut zu wissen: Swim Spas bieten die idealen Bedingungen, um sich ganzheitlich zu Hause fit zu halten. Dank integrierter Heizung können Sie Ihren Swim Spa ganzjährig nutzen und genießen immer die passende Wassertemperatur – angenehm warm im Winter und erfrischend kühl im Sommer. Sportmuffel haben also nicht länger Ausreden. Die Arbeit mit dem Wasserwiderstand gestaltet das Training besonders gelenkschonend; es eignet sich für jede Altersgruppe und für jedes Trainingsniveau. Der Schweregrad des Workouts lässt sich über die Gegenstromanlage individuell einstellen. Ein wichtiger Punkt bei körperlicher Aktivität sind außerdem regelmäßige Regenerationsphasen – dafür steht Ihnen im Swim Spa ein anspruchsvolles Massageangebot zur Verfügung.
Mit welchen Sportarten können Sie sich aber nun im Swim Spa fit halten? Auf Platz 1 steht hier natürlich das Schwimmen. Dabei werden die Muskelgruppen des Körpers beansprucht, vor allem wenn man zwischen den verschiedenen Schwimmstilen wechselt. Schwimmen ist auch bei denjenigen beliebt, die gerne ein paar Pfunde verlieren möchten, weil durch den Aufenthalt im Wasser zusätzlich Kalorien verbrannt werden – vorausgesetzt, die Wassertemperatur liegt unter der des Körpers. Stellen Sie den Gegenstrom einfach so ein, wie es für Sie angenehm ist, und los geht’s.
Eine zweite Sportart, die sich hervorragend im Swim Spa ausführen lässt, ist das Laufen – und dafür benötigen Sie nicht einmal ein Laufband. Führen Sie einfach Laufbewegungen aus und nehmen Sie am besten die angewinkelten Arme zu Hilfe. Neben den Armen trainiert man unter anderem auch die Beine, Schultern, Po und Rücken. Aquajogging im Swim Spa ist ideal für diejenigen, die das klassische Laufen auf dem Trockenen zu langweilig finden oder sich bislang einfach nicht überwinden konnten.
Den dritten Platz auf unserer Liste belegt Aquafitness, das jenseits von altbackenen Badehauben und Schwimmnudeln ein echtes Revival erlebt. Der Begriff umfasst eine Reihe unterschiedlicher Sportarten und Übungen im Wasser – vom ruhigen Qigong und Wassergymnastik über schnellere Aerobik bis hin zum Zumba oder Tabata mit ordentlich viel Power. Daneben gibt es zahlreiche weitere Sportarten, die in einem Swim Spa mit dem passenden Equipment möglich sind, z. B. Rudern oder Spinning. Alle Übungen im Wasser sind durch die erlebte Schwerelosigkeit besonders gelenkschonend. Gleichzeitig erfordert der Wasserwiderstand einen höheren Kraftaufwand als an Land. Ein regelmäßiges Workout im Wasser fördert somit Kraft und Ausdauer, kann Herz und Lunge stärken und dabei helfen, Ihren Stress zu reduzieren.
Wenn Sie wissen möchten, wie genau solche Übungen in einem Swim Spa aussehen können, dann bleiben Sie jetzt dran. Zum Aufwärmen empfehlen wir Ihnen einfache Bewegungen im Wasser, kombiniert mit leichter Mobilisation der Schultern, gefolgt von moderatem Schwimmen bei leichtem Gegenstrom. Zur Kräftigung der Arme und des oberen Rückens eignet sich Arm-Punching mit oder ohne Oberkörperrotation hervorragend. Die Schläge können abwechselnd gerade und schräg nach vorne ausgeführt werden – erst mit dem linken, dann mit dem rechten Arm.
Für Rücken, Rumpf, Po und Arme bieten sich Ausfallschritte nach hinten mit leichtem Kick an. Der Oberkörper ist dabei leicht nach vorne gebeugt. Mit jedem Ausfallschritt rudern die ausgestreckten Arme von oben an den Seiten vorbei nach hinten. Wer mag, kann den Trainingseffekt durch Handanteln verstärken.
Um Bauch-, Arm- und Rückenmuskulatur zu aktivieren, empfiehlt sich das Beinheben. Stellen Sie sich dazu mit dem Rücken zum Beckenrand, halten sich dann mit ausgestreckten Armen fest und heben die Beine unter Anspannung der Bauchmuskeln an, bis sie sich in einem rechten Winkel zum Körper befinden. Achten Sie darauf, dass der Rücken sich flach am Beckenrand befindet. Mit weiteren Übungen, die Sie in mehreren Runden wiederholen können, können Sie im Handumdrehen ein individuelles Zirkeltraining gestalten. [Musik] [Musik] [Musik] Und danach gibt’s zur Entspannung erst einmal eine schöne Massage – die haben Sie sich verdient.
Abduktion
Stellen Sie sich mit den Beinen hüftbreit hin und bewegen abwechselnd das rechte, dann das linke Bein seitlich nach oben gegen den Wasserwiderstand – so werden Beine und Gesäß trainiert.
Reverse Crunch mit Poolnudel
Ausgangsposition ist der hüftbreite Stand, die Arme sind etwa schulterbreit ausgestreckt und halten die Poolnudel auf der Wasseroberfläche. Dann erfolgt ein leichter Sprung, bei dem die Knie zum Körper und gleichzeitig die Arme mit Poolnudel nach unten in Richtung Knie gedrückt werden. Die Knie gehen dabei durch die Poolnudel hindurch, bis die Sprunggelenke sie berühren. Indem die Bewegung rückwärts ausgeführt wird, gelangt man wieder in den leicht vorgebeugten Stand.
Abwechselnde Seitenlage
Die Beine werden zusammen ausgestreckt und man bringt sich erst in links, dann unter angezogenen Beinen rechts in Seitenlage. Für mehr Stabilität kann man eine Poolnudel zur Hilfe nehmen.
Legs up and down
Stellen Sie sich so vor die Poolwand, dass Sie sich mit ausgestreckten Armen bequem daran festhalten können. Jetzt führen Sie abwechselnd erst das rechte, dann das linke Bein ausgestreckt nach oben und kommen dabei in die waagerechte Position.
Trainings-Tipps
• Für ein effektives Workout empfiehlt sich ein Wasserspiegel von Brust- bis Schulterhöhe.
• Zum Aufwärmen und Mobilisieren des Körpers eignen sich langsames Schwimmen, moderate Bewegungen und Kreisen der Schultern.
• Der Fokus sollte nicht auf Schnelligkeit liegen, sondern auf einer sauberen Ausführung der Bewegungen.
• Für eine Steigerung können die Wiederholungen und Sätze nach und nach erhöht werden.
• Ein Sichtschutz um den Pool bringt je nach Wohnsituation noch mehr Privatsphäre für das Training.
4. Fazit
Aqua Fitness und Wassergymnastik bieten mit ihren unterschiedlichen Schwerpunkten in der Regel eine Möglichkeit für jeden, den gesamten Körper im Wasser fit zu halten – vom Anfänger bis hin zum erfahrenen Sportler. Die Intensität der Übungen kann durch Gewichte, Bänder oder Gegenstrom erhöht werden. Der natürliche Auftrieb des Wassers trägt dazu bei, dass vielen Menschen die Bewegungen gefühlt leichter fallen können als an Land. Viele öffentliche Einrichtungen bieten Aqua Fitness Kurse an – wer einen eigenen Pool oder Swim Spa besitzt, kann das Wasser-Workout aber auch bequem in den eigenen Garten verlegen. Es gibt zahlreiche Übungen, die je nach Ausführung einfach und effektiv umgesetzt werden können und den Körper trainieren.
Zuhause fit werden – und bleiben.
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Ein Whirlpool im Garten – das klingt erst einmal nach Sommer und Abkühlung. Was viele nicht wissen: Die Vorzüge eines Outdoor-Whirlpools lassen sich vor allem in der kalten Jahreszeit genießen. Welche das sind, erfahren Sie im folgenden Beitrag.
1. Whirlpool im Winter: Geht das?
In den Köpfen vieler Haus- und Gartenbesitzer ist Wasser im Garten automatisch mit Sommer und warmen Temperaturen verknüpft – auch Whirlpools. An einem Outdoor-Whirlpool kann man jedoch ganzjährig Freude haben – vorausgesetzt, er ist winterfest. Denn dann ist er so konstruiert und ausgestattet, dass er auch bei Minusgraden zuverlässig genutzt werden kann. Wichtig sind hier insbesondere Materialien und Verarbeitung, Isolierung und eine passende Abdeckung.
Da es mehrere Whirlpool-Arten und -Modelle gibt, lohnt sich vor dem Kauf ein Blick darauf, welche Outdoor-Whirlpools winterfest sind. Dann steht einer Nutzung in der kalten Jahreszeit nichts mehr im Wege – und die können wir aus Erfahrung wärmstens empfehlen…
2. Whirlpool Winter: Die besten 5 Gründe dafür
Sie können der kalten Jahreszeit nicht viel abgewinnen – oder wollen sie noch schöner machen? Lassen Sie sich von unseren Top 5 Gründen für einen Whirlpool im Winter inklusive Praxis-Tipps inspirieren.
1) Winterstimmung
Herbst und Winter bringen eine besondere Atmosphäre mit sich: Im Vergleich zum grellen, lauten und ‘schnellen’ Sommer wirkt der Winter ruhig, gedämpft und ‘entschleunigend’. Auch Nähe wird oft anders erlebt: Winterzeit ist Kuschelzeit, Gemütlichkeit rückt verstärkt in den Fokus, Begriffe wie “Hygge” haben Saison.
Als persönliche Ruhe- und Erholungsinsel wird der Außenwhirlpool schnell zum Teil winterlicher Atmosphäre – vor allem, wenn der Garten von Schnee bedeckt ist oder der Frost glitzert. Die kurzen Tage bieten die ideale Grundlage zum Sternenbaden, während man im warmen Wasser liegt. Eine gedimmte Außen- und Whirlpool-Beleuchtung trägt zu gemütlichen Stunden bei – ob allein, zu zweit oder mit Familie und Freunden. Manche nehmen sogar wahr, dass sich die farbige Beleuchtung in Stimmung und Wohlbefinden bemerkbar macht.
Praxis-Tipps:
• Wenn es kalt ist, zahlt sich einer kurzer Weg vom Haus zum Whirlpool aus, der für die Sicherheit gut ausgeleuchtet und rutschfest gestaltet werden sollte.
• Damit es nach dem Wellnessprogramm im Whirlpool warm und gemütlich weitergeht, sollte ein großes Handtuch oder ein flauschiger Bademantel griffbereit liegen.
• Ein Getränkekühler ist bei kalten Temperaturen draußen oft überflüssig. Viele Whirlpool-Modelle verfügen über rutschfeste Getränkehalter, auf denen sich Drinks während des Aufenthalts im Wasser sicher platzieren lassen.
2) Wärme willkommen
Klare Kälte kann erfrischend und belebend sein. Oft wird sie aber auch als unangenehm empfunden – gerade Hände und Füße können schnell einfrieren. Ein Sprudelbad im Außenwhirlpool ist eine Möglichkeit, um sich aufzuwärmen – viele empfinden schon einen kurzen Aufenthalt von 10 Minuten als ausreichend. Da Outdoor-Whirlpools über eine integrierte Heizung verfügen, lässt sich die Wassertemperatur auf bis zu 40 °C einstellen. Dieser Kontrast zur kalten Außentemperatur macht das Bad im Winter besonders eindrucksvoll.
Viele genießen die Wärme im Whirlpool als winterliches Abend-Ritual und berichten, dass sie nach dem Bad besser schlafen. Auch Studien untersuchen einen möglichen Zusammenhang zwischen einem warmen Bad und verbessertem Schlaf. Auch in Routinen rund um Stressabbau und Entspannung lässt sich der Whirlpool im Winter gut integrieren.
Praxis-Tipps:
• Mit einer App-basierten Steuerung, über die viele moderne Modelle verfügen, lässt sich der Whirlpool bequem vorheizen – auch von unterwegs. So können Sie die Whirlpool-Wärme ohne Wartezeit genießen.
• Damit es wirklich gemütlich bleibt, sollte der Oberkörper nicht zu weit aus dem Wasser herausragen. In Ganzkörper-Lounges kann man angenehm tief ins Wasser eintauchen. Achten Sie vor dem Kauf auf das Platzsortiment und das Verhältnis von Sitztiefe zu Körpergröße – auch für Komfort und Massagequalität.
• Im Anschluss an das Bad im Freien bietet sich eine Fortsetzung der Routine drinnen an – z.B. mit einer kuscheligen Decke, warmen Socken und einer Tasse Tee.
3) Gemeinsame Zeit an der frischen Luft
Ein typisches Herbst- und Winter-Phänomen ist, dass sich das Leben wegen Kälte und früher Dunkelheit vermehrt in Innenräumen abspielt. Dort mangelt es oft an besonderen Momenten – auch, wenn Familien zusammen zuhause sind. Meistens wird viel Zeit vor dem Smartphone und anderen Bildschirmen verbracht.
Mit einem Whirlpool im Outdoor-Bereich gibt es einen Anlass für gemeinsame Aufenthalte unter freiem Himmel, trotz Kälte. Familien haben plötzlich wieder bewusst ‘etwas vor’, das sich vom Trott des winterlichen Alltags abhebt. Im Whirlpool entstehen auch leichter Gespräche: zum einen, weil man automatisch beieinander sitzt, zum anderen weil das Sprudelbad Handy-freie Zone ist.
Praxis-Tipps:
• Familien-Whirlpools verfügen durchschnittlich über 4 bis 6 Plätze und bieten Spaß und Entspannung für Groß und Klein. Achten Sie auf unterschiedlich hohe Sitze, einfache Bedienbarkeit und praktisches Whirlpool-Zubehör wie eine Treppe oder abschließbare Abdeckung für mehr Sicherheit.
• Damit Smartphones das gemeinsame Wellness-Erlebnis wirklich nicht stören, sollten sie im Haus gelassen werden und nicht in der Nähe des Whirlpools.
4) Gartennutzung und -aufwertung
Ob grillen, essen, feiern oder entspannen: Im Sommer finden viele Freizeitaktivitäten oft draußen statt. In der kalten Jahreszeit hingegen werden Garten und Terrasse winterfest gemacht und geben kein wirklich einladendes Bild mehr ab: Gartenmöbel sind sicher verstaut, viele Pflanzen zum Überwintern abgedeckt, und kahle Laubbäume machen einen trostlosen Eindruck. Ein Whirlpool im Outdoor-Bereich ist im Hinblick auf die winterliche Gartennutzung ein echter Gamechanger: Da er ganzjährig nutzbar ist, wird es der Garten automatisch auch. Damit erhält er seine Funktion als sozialer Treffpunkt zurück – und auch ein optisches Highlight, insbesondere dann, wenn es sich um einen Designer-Whirlpool handelt.
Die Suche nach einem besonderen Event mit Freunden endet oft mit einer Whirlpool-Party – Social Wellness vor der eigenen Haustür. Genauso gut lassen sich aber auch ruhige Stunden voller Entspannung im Home Spa verbringen: Viele Menschen empfinden die Kombination aus Wärme und Wasser-Massage durch verschiedene Düsen als unterstützend und haben das Gefühl, durch ein Whirlpoolbad neue Energie zu tanken – vor allem nach einem langen Arbeitstag.
Praxis-Tipps:
• Ein Sichtschutz verhindert nicht nur mögliche Einblicke von außerhalb, sondern schirmt den Whirlpool je nach Material und Konstruktion auch vor störendem Wind ab. Das erhöht den Komfort.
• Eine Whirlpool-Überdachung bietet Schutz vor Regen und sorgt für noch mehr Gemütlichkeit. In Kombination mit einem Lamellendach lässt sich z.B. ein individueller und – mit schließbaren Seitenelementen noch geschützer – Wellnessbereich schaffen. Eine Überdachung macht übrigens auch im Sommer Sinn, denn direkte Sonneneinstrahlung kann zu feinen Rissen in der Acryloberfläche führen.
• Achten Sie bei der Suche nach dem passenden Modell darauf, dass der Stil zum vorhandenen Außenbereich passt und stellen sich den Whirlpool in jeder Jahreszeit vor. Denn oft sieht der geplante Standort im Winter ganz anders aus als im Sommer. Für eine stimmige Optik sollten u.a. Größe, Form und Materialien – z.B. der Außenwände – berücksichtigt werden.
5) Energieeffizienz
Manche Menschen möchten ihren Außenwhirlpool aus Angst vor einer hohen Stromrechnung nicht im Winter nutzen. Bei No-Name Modellen mit allzu günstigem Preis ist die Gefahr tatsächlich groß, von hohen Stromkosten überrascht zu werden, da sie häufig minderwertig konstruiert sind. Die gute Nachricht ist: Wenn es sich um ein hochwertiges Modell mit starker Isolierung, elektrischen Komponenten von Marken-Herstellern und einer dichten Abdeckung handelt, sind die Kosten meist besser kalkulierbar.
Werden diese Punkte vor dem Kauf berücksichtigt, kann man unnötigen Wärmeverlust verhindern, der insbesondere über die Wasseroberfläche sowie schlecht isolierte Whirlpoolwände und den Boden entsteht. Ist der Wärmeverlust dank mehrschichtiger Isolierung, Abdeckung & Co. sehr gering, bedeutet das weniger Nachheizen für die eingestellte Wasser-Temperatur – und somit einen geringeren Stromverbrauch. Viele Hersteller bieten optional sogenannte Winterpakete bzw. eine zusätzliche Isolierung für Whirlpools an sehr kalten Standorten an.
Praxis-Tipps:
• Auch der Standort gehört zu den Faktoren, die die laufenden Kosten beeinflussen: Steht der Whirlpool windgeschützt – z.B. nahe am Haus -, geht weniger Wärme über die Außenwände verloren.
• Beim Heizen gilt es, starke Temperatur-Gefälle zu vermeiden, denn so wird mehr Energie verbraucht. Effizienter – und somit kostengünstiger – ist es, die Temperatur so einzustellen, dass man weder stark aufheizen noch stark absenken muss.
• Smarte Steuersysteme und moderne Technologien können dabei helfen, die Heizkosten möglichst gering zu halten, z.B. indem Energiereserven optimal genutzt oder Tarifspitzenzeiten berücksichtigt werden. Des Weiteren lassen sich viele energieeffiziente Whirlpools in Kombination mit einer Wärmepumpe oder PV-Anlage besonders günstig heizen – achten Sie hier auf die Angaben des Herstellers.
3. Outdoor-Whirlpool im Winter nutzen: So wird es entspannt
Um das Sprudelbad möglichst unbeschwert und komfortabel genießen zu können, gilt es, die Pflegeroutine im Winter unbedingt beizubehalten. Wer die Wasser-Werte regelmäßig testet, sie im Gleichgewicht hält, die Filter in empfohlenen Abständen reinigt und auf eine angemessene Desinfektion achtet, erhält nicht nur sauberes und klares Wasser, sondern schont auch die Materialien und Komponenten des Whirlpools.
Haus- und Gartenbesitzer mit entsprechendem Platz, die den Außenbereich gezielt bei kalten Temperaturen nutzen möchten, können den Whirlpool als Teil eines ganzen Wellness-Bereichs in den Garten integrieren. Dazu bieten sich eine Gartensauna, eine winterfeste Gartendusche und witterungsbeständige Outdoor-Möbel an. Eine besonders gemütliche Atmosphäre lässt sich mit einem Gartenkamin erzeugen, der während der Auszeit im warmen Wasser im Hintergrund knistert.
4. Fazit
Wenn es darum geht, den Garten im Winter zu nutzen, sind Whirlpools – so wie ihre sportlichen Verwandten, die Swim Spas – eine tolle Lösung. Mehr noch: Es gibt viele gute Gründe, sie gerade in den kalten Monaten zu nutzen. Denn wenn sich das Leben nach drinnen verlagert und es draußen ungemütlich ist, bietet ein Whirlpool einen praktischen Mehrwert. Mit einer warmen Wasser-Temperatur von bis zu 40 °C steht er für Entspannung, Spaß und eine angenehme Massage. Er ermöglicht Wellness zu Hause – und macht das Draußen wieder attraktiv.
Entscheidend ist, dass es sich um ein hochwertiges Modell eines namhaften Herstellers handelt, das eine durchdachte Konstruktion, eine Isolierung der Whirlpoolwanne, Außenwände und des Bodens sowie eine dichte Abdeckung besitzt.
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Ob Pool oder Swim Spa: Gegenstromanlagen sorgen für endlosen Schwimmspaß im eigenen Garten – für Gelegenheitsschwimmer wie für echte Profis. Doch was ist eine Gegenstromanlage eigentlich? Erfahren Sie, wie Gegenstromanlagen funktionieren, welche Vorteile sie bieten und worauf Sie achten müssen, wenn Sie Ihren Pool mit einer Anlage ausstatten oder nachrüsten möchten.
1. Gegenstrom: ein geniales Prinzip
Das Prinzip der Gegenstromanlage ist eine technische Innovation, die in verschiedenen Bereichen Anwendung findet und zahlreiche Vorteile bietet.
Was ist eine Gegenstromanlage?
Eine Gegenstromanlage ist ein integrierter Mechanismus in Swim Spas oder Pools, der einen kraftvollen Wasserstrom erzeugt, gegen den der Schwimmer antritt. Dies ermöglicht dem Benutzer, an Ort und Stelle zu schwimmen, ohne den Platz zu wechseln. Die Geschwindigkeit und Intensität des Wasserstroms können je nach Bedarf eingestellt werden, was es zu einem vielseitigen Werkzeug für Schwimmtraining, Wassergymnastik oder einfach nur zum Spaß macht.
Wie funktioniert eine Gegenstromanlage?
Eine Gegenstromanlage besteht aus mehreren Teilen. Das Herzstück ist eine kräftige Pumpe, die das Poolwasser durch ein Düsengehäuse ansaugt und über Schwimmdüsen oder eine Turbine wieder ins Becken führt. Der Druck dabei ist so groß, dass eine Strömung entsteht, gegen die man auf der Stelle anschwimmen kann. Wie kräftig die Strömung ist, lässt sich nach Belieben regulieren.
Gegenstromanlage im Swim Spa
Swim Spas sind portable Becken, die viel mit Outdoor-Whirlpools gemeinsam haben. Je nach Modell verfügen sie neben der Gegenstromanlage auch über Massagesitze bis hin zu einem abgetrennten voll ausgestatteten Whirlpool neben dem Schwimmbereich. Ziel eines Swim Spas ist es, Fitness und Wellness in einem Gerät und auf wenig Raum zu ermöglichen – und das ganzjährig im eigenen Zuhause.
Gegenstromanlagen im Pool
Nicht jeder Pool ist so groß, dass man in ihm richtige Bahnen ziehen kann. Gegenstromanlagen sind die Lösung, um dennoch schwimmen zu können. Aber selbst in ausreichend langen Pools kann eine Gegenstromanlage aufgrund ihrer zahlreichen Vorteile eine Bereicherung zum klassischen Schwimmvergnügen sein. Wer sich nicht sofort einen Pool mit Gegenstromanlage anschafft, kann unter Umständen später nachrüsten.
So stellen Sie Ihre Gegenstromanlage ein
Die Anpassung der Intensität Ihrer Gegenstromanlage ermöglicht es Ihnen, das Gerät genau Ihren Bedürfnissen anzupassen und erhöht dessen Vielseitigkeit erheblich. Ein Swim Spa bietet sowohl dem gemütlichen Schwimmer, der eine halbe Stunde entspanntes Brustschwimmen bevorzugt, als auch dem ambitionierten Triathleten, der sein Training intensivieren möchte, ideale Bedingungen. Je nach Tagesform oder Trainingsziel können Sie die Gegenstromanlage stufenweise einstellen: Eine niedrigere Anpassung eignet sich für ausgedehnte Ausdauereinheiten, während eine höhere Stufe für intensive Kurztrainings optimal ist. Zudem erlaubt die Möglichkeit, die Einstellung entsprechend Ihrem steigenden Trainingsniveau anzupassen, eine kontinuierliche Herausforderung und Fortschritt. Somit ist ein Swim Spa mit Gegenstromanlage für Schwimmer jeden Niveaus geeignet.
2. Vorteile einer Gegenstromanlage
Auf der Stelle schwimmen klingt langweilig? Wer es einmal ausprobiert hat, überzeugt sich schnell vom Gegenteil. Denn Gegenstromanlagen halten viele Annehmlichkeiten bereit.
Für jedes Leistungsniveau
Der wohl größte Vorteil einer Gegenstromanlage ist ein Schwimmerlebnis, das genau auf das eigene Niveau abgestimmt ist. Dies gilt für alle Personen, die das Becken nutzen – vom Anfänger über Hobbyschwimmer bis hin zum Profi.
Anspruchsvolle Anlagen bieten eine stufenlose Regulierung. Jeder kann selbst wählen, ob er sich eine persönliche Herausforderung wünscht oder alles lieber ruhig angehen lassen möchte.
Für alle Sportarten im Wasser
Schwimmen ist bei Weitem nicht die einzige Wassersportart. Sowohl Pools als auch Swim Spas können mit dem passenden Zubehör in ein Outdoor Fitness-Studio verwandelt werden. So gibt es Vorrichtungen zum Rudern; aber auch klassische Land-Sportarten sind im Wasser möglich – dank Unterwasser-Fahrrädern oder hydraulischen Laufbändern. Natürlich kann man auch jegliche Arten von Aquafitness absolvieren.
Die Bewegungen im Wasser sind schonend für die Gelenke. Unter Einsatz der Gegenstromanlage kann man den Wasserwiderstand – und damit sein Trainingsniveau – beliebig erhöhen. Manche Anlagen verfügen über Zubehör wie eine Uhr oder einen Fitness-Tracker, mit dem sich persönliche Daten wie Schwimmtempo oder Kalorienverbrauch bestimmen lassen.
Spart Platz und Wasser
Um in einem Pool angenehm schwimmen zu können, bieten sich Maßen von 8 m Länge und 3 m Breite an. Man muss bedenken, dass ein Erwachsener pro Schwimmstoß bis zu 2 Meter im Wasser zurücklegt – beim ersten sogar knapp doppelt so viel. Je nachdem, wie ein Außenbereich angelegt ist und welche Größe er hat, können diese Poolmaßen schon problematisch werden.
Manchmal passt nur ein kleiner Pool, der zum richtigen Schwimmen nicht ausreicht – sodass viele Gartenbesitzer lieber ganz darauf verzichten. Ein Pool mit Gegenschwimmanlage oder Swim Spa sind eine Lösung, die weniger Platz und Wasser benötigen, ohne Nachteile beim Schwimmen. Ein kompakter Swim Spa beispielsweise misst mit 4 m gerade einmal halb so viel wie ein kleiner Swimmingpool.
Angenehmes Schwimmen
Wer sagt, dass man zum Schwimmen unbedingt Bahnen ziehen muss? Gegen den Strom ist es sogar in vielerlei Hinsicht angenehmer. Der breite Wasserstrahl bildet die Strömung in einem Fließgewässer nach. Man erhält somit ein besonders naturnahes Schwimmerlebnis. Auf den ersten Blick mag das Schwimmen auf der Stelle vielleicht ungewohnt sein oder etwas statisch wirken. Tatsächlich sind damit aber Vorteile verbunden:
Man kann ohne Unterbrechung praktisch endlose Strecken zurücklegen. Es ist kein ständiges Wenden und Abstoßen vom Beckenrand erforderlich. Dadurch kann man sich vollständig auf seine Bewegungen konzentrieren – gerade dann, wenn man seine Schwimmtechnik verbessern möchte. Außerdem hat man volle Kontrolle über die Schwimmbedingungen, indem man die Kraft der Gegenstrom-Anlage jederzeit regulieren kann.
Massagefunktion möglich
Letztendlich sind die Düsen der Gegenstromanlage wie eine Whirlpool-Massage – nur viel stärker. Niedrig eingestellt ist es wirklich möglich, sie für eine Massage zu nutzen. Diese fällt dann natürlich großflächiger aus und eignet sich für entsprechende Körperbereiche wie den Rücken oder die Schultern, aber auch Beine und Füße. Wer sich z.B. einen Swim Spa anschaffen möchte, der aus einem einzigen Becken besteht und keine Massagesitze hat, muss deshalb nicht zwingend auf Wellness verzichten.
Um einzelne Partien zielgerichteter und noch effektiver zu bearbeiten, ist ein Massageschlauch eine sinnvolle Anschaffung. Ein Ende des Schlauchs wird auf die Strömungs-Düse aufgesteckt. Am anderen Ende befindet sich die Massage-Düse. Mit dem Massageschlauch kann man sich dann ein Stück von der Gegenstrom-Düse entfernen. Die Düsen für die Massage sind in verschiedenen Größen erhältlich, die die Wirkung beeinflussen.
Vorteile bei Erkrankungen?
Neben einer ausgewogenen Ernährung ist körperliche Betätigung für die meisten Menschen von großer Bedeutung. Dennoch gibt es Personen, die wegen chronischer Beschwerden vielen Sportarten nicht nachgehen können. Viele von ihnen bemühen sich dennoch, aktiv zu bleiben. Oft sind Fahrradfahren oder Joggen sehr beliebt, doch diese Aktivitäten können die Gelenke je nach Situation stärker belasten. Eine mögliche Alternative bieten Swim Spas mit Gegenstromanlagen. Schwimmen gilt häufig als eine gelenkschonende Sportart und den Auftrieb im Wasser empfinden viele Menschen als angenehm und entlastend.
3. Gegenstromanlage auch für meinen Pool geeignet?
Ob neu geplantes Pool-Projekt oder bereits vorhandener Swimmingpool: Der Einbau einer Gegenstromanlage ist grundsätzlich möglich. Daran sind allerdings einige Voraussetzungen geknüpft.
Wie groß sollte der Pool sein?
Ob mit oder ohne Gegenschwimmanlage – grundsätzlich gilt: Je größer der Pool, umso besser. Denn auf kleinerem Raum kann sich ein durch die Strömung entstehender Sogeffekt stärker bemerkbar machen. Auf der anderen Seite sind Gegenschwimmanlagen ja gerade für kleine Schwimmbecken konzipiert – es kann schon ab einer Länge von knapp 4 Metern losgehen. Häufig verwendete Maßen sind 5 x 3 m bei einer Tiefe von 1 bis 1,5 m. Möchte man seinen Pool nachrüsten, sollte man bedenken, dass evtl. durch die Anlage selbst noch etwas von der Poollänge verlorengehen kann – je nachdem, für welche Variante man sich entscheidet.
Welche Gegenstromanlagen gibt es?
Für alle, die für ihren Pool eine Gegenstromanlage suchen: Zur Auswahl stehen zwei Typen von Anlagen: fest eingebaute und solche, die man in das Schwimmbecken einhängt. Beide Varianten haben ihre Vorzüge, eignen sich aber nicht zwingend für jeden Pool.
Einbau-Gegenstromanlagen
Nachträglich eine Pool-Gegenstromanlage einbauen: Das ist möglich – vorausgesetzt es handelt sich um einen Pool mit einer stabilen Wand, z.B. aus Stahl oder GFK, denn die Anlage wird genau dort eingebaut. Auch für das technische Zubehör muss entsprechend Platz vorhanden sein. Exemplare mit Plastikwand sind für Einbau-Anlagen grundsätzlich nicht geeignet. Eine Einbau-Anlage setzt außerdem voraus, dass der Pool sich dauerhaft im Garten befindet, also nicht nur über die Saison aufgebaut wird.
Wer sich für eine Einbau-Gegenstromanlage entscheidet, muss zudem mit einem gewissen Aufwand rechnen, denn an die Poolwand muss man ja erst einmal herankommen. Zudem muss ist ein wasserdichter Technikschacht erforderlich. Bei in den Boden eingelassenen Pools wird das Ausheben einer Grube erforderlich. Für das Loch in der Beckenwand wird der Wasserpegel des Pools gesenkt.
Plant man einen neuen Pool mit eingebauter Anlage, möchte sich jedoch noch nicht festlegen, bietet sich ein Vormontagesatz an. Dabei handelt es sich um ein Gehäuse, das für viele Beckentypen verwendet werden kann – ob Edelstahl-, Beton- oder Kunststoffpool. Dank Vormontagesatz kann die favorisierte Gegenschwimmanlage nach Fertigstellung des Pools ein- und später bei Bedarf einfach umgebaut werden.
Letztendlich kommen für eine eingebaute Gegenstromanlage insgesamt mehr Kosten zustande. Für Profi-Schwimmer und Gartenbesitzer mit hohen Ansprüchen lohnt sich jedoch die Investition. Die Einbau-Gegenstromanlage ist platzsparend und dezent verbaut und stellt für eine Pool-Abdeckung kein Hindernis dar. Zudem liefert sie in der Regel mehr Leistung als eine Einhänge-Gegenstromanlage. Dafür wird allerdings auch ein Starkstrom-Anschluss benötigt.
Einhänge-Gegenstromanlagen
Mit dieser Kategorie von Gegenschwimmanlage kann man seinen Pool weitaus schneller, flexibler und meistens auch preisgünstiger nachrüsten: Sie wird einfach vom Rand des Pools ins Wasser gehangen und üblicherweise mit 230 V betrieben. Für die Installation ist nicht einmal zwingend ein Fachmann erforderlich und auch Pflege, Wartung sowie Reparaturen fallen einfacher aus. Genauso schnell wie die Einhänge-Gegenstromanlage montiert ist, lässt sie sich wieder abnehmen. Deshalb ist sie eine ideale Lösung für Schwimmbecken, die nicht das ganze Jahr in Betrieb sind, sondern im Herbst winterfest gemacht werden.
Von der Beckenwand herunterhängend, ragt diese Anlage im Gegensatz zur Einbau-Variante ins Poolwasser. Dadurch verleiht sie dem Pool nicht nur ein eher funktionelles Design, sondern macht ihn praktisch etwas kürzer. Und auch sonst müssen Poolbesitzer auch bei dieser Gegenschwimmanlage schauen, ob sie sich für ihr Becken eignet. In einigen Fällen ist die Anlage zum Einhängen z.B. nicht kompatibel mit der Poolfolie. Im großen und Ganzen gibt es aber kaum Einschränkungen bzw. Bedingungen. Selbst für einfache Schwimmbecken, die nicht eingebaut, sondern im Garten aufgestellt werden, kommen Einbau-Gegenstromanlagen in Frage.
Durch ihre nutzerfreundliche, aber auch simplere Handhabung und Konstruktion ist eine solche Anlage besonders gut für Gelegenheitsschwimmer und Familien mit Pool geeignet. Auch von der Leistung her passt sie zu dieser Zielgruppe. Hier geht es weniger darum, Gegenstrom für neue Rekorde zu produzieren als um ein lockeres Schwimmvergnügen, das nichtsdestotrotz Herausforderungen bereithält. Kleine Schwimmer können sich vor allem an den Wellen erfreuen und sich spielerisch im Wasser bewegen.
Swim Spa als Alternative zum Pool mit Gegenstromanlage: wann sinnvoll?
Für viele Gartenbesitzer erweist sich ein Swim Spa als vorteilhafte Alternative zu einem Pool mit Gegenstromanlage – insbesondere, wenn es um das Nachrüsten geht. Für andere ist der Pool mit Gegenstromanalge die bessere Lösung. Wann ist was sinnvoll?
Ein Swim Spa bietet sich an, wenn
• ein Pool weder bereits vorhanden noch geplant ist,
• ein Pool vorhanden ist, eine Nachrüstung sich jedoch sehr aufwändig (Wanddurchführung, Technik etc.) und kostspielig gestalten würde,
• individuelle und steuerbare Trainingsbedingungen (z.B. Wassertemperatur und Strömungsintensität) von Bedeutung sind und
• eine ganzjährige Nutzung der Anlage gewünscht ist.
Eine Gegenstromanlage im Pool ist eher eine passende Lösung, wenn
• es bereits einen Pool gibt und dieser sich ohne viel Aufwand nachrüsten lässt,
• Kosten und Aufwand für die Nachrüstung kostentechnisch niedriger sind als die Neuanschaffung eines Swim Spas und
• der vorhandene oder geplante Pool auch über das Training hinaus einen Mehrwert bietet, z.B. durch die Nutzung von der ganzen Familie.
Oft stellt sich generell die Frage, ob ein Pool oder Swim Spa die passende Lösung für den heimischen Außenbereich ist. Ein ausführlicher Vergleich aller Vor- und Nachteile kann hilfreich sein.
4. Gegenstromanlage kaufen: Worauf sollten Sie achten?
Um ein maßgeschneidertes Schwimm-Vergnügen zu erhalten, gilt es, bei der Auswahl der Gegenschwimmanlage auf einige Punkte zu achten. Welche sind das, und was bekommt man für sein Geld?
Was kostet eine Gegenstromanlage?
Um seinen Pool zum Schwimmen aufzurüsten, braucht man kein Vermögen auszugeben. Einhänge-Gegenstromanlagen sind bereits ab ca. 1000 Euro erhältlich. Selbst installierbar und wartungsarm, erweisen sie sich in Sachen Preis-Leistung als lohnende Investition – auch, wenn sie eine nicht ganz so starke Pumpe haben.
Der Preis für die stärkeren Einbau-Gegenstromanlagen ist mit knapp 2000 Euro höher – mit Raum nach oben. Hinzu kommen je nach Situation Kosten für den Einbau und evtl. damit verbundene Erdarbeiten. Die höhere Leistung kann sich auch in den Betriebskosten niederschlagen. Wie hoch diese bei beiden Gegenschwimmanlagen genau ausfallen, lässt sich jedoch nicht pauschal sagen. Hier spielen mehrere Faktoren eine Rolle – von Nutzungszeitraum und -intensität des Pools über individuelle Einstellungen bis hin zum Tarif des Stromanbieters.
Bei einem Swim Spa ist die Gegenstromanlage natürlich Teil der Ausstattung. Auch hier gilt es, auf ein ausgeglichenes Preis-Leistungs-Verhältnis zu achten und sich über Saug-Kraft, Pumpe und Strom der im Spa verbauten Anlage zu informieren. Da es sich bei Swim Spas um portable Becken handelt, die frei aufgestellt werden können, müssen nicht zwingend Umbauarbeiten im Außenbereich erfolgen.
Vergleich: Gegenstromanlage Preise & Kosten
Meistens erweisen sich Einhänge-Gegenstromanlagen zum Nachrüsten als die günstigste und einfachste Lösung, da die Wand des Pools nicht geöffnet und keine Verrohrung eingebaut werden muss. Eine Einbau-Gegenstromanlage lässt sich gut planen und realisieren, wenn der Pool neu gebaut oder ohnehin saniert wird. Eine Gegenstromanlage in einen vorhandenen Pool einzubauen, kann wegen der Einbringung, Elektrik und evtl. nötigen Erdarbeiten teuer und aufwändig sein. Ob Einhänge- oder Eibau-Variante: Eine Gegenstromanlage spielt bei den Pool-Kosten eine wichtige Rolle. Der folgende Vergleich enthält Richtwerte und dient als Orientierung.
| Einhänge-Gegenstromanlage (Nachrüstung)
| Einbau-Gegenstromanlage
(Neubau)
| Einbau-Gegenstromanlage (Nachrüstung)
|
| Preis Gegenstromanlage | Ca. 1.000 – 3.000 € | Ca. 2.500 – 8.000 € | Ca. 3.000 – 10.000 € |
| (Mögliche) Zusatzkosten | Elektrik, Absicherung, Anschluss durch qualifizierten Elektriker: je nach Installation bis 800 €; Klein-/Montagematerial: bis 200 € | Einbau und Verrohrung: ca. 800 – 2.500 €; Elektrik, Absicherung, Anschluss durch qualifizierten Elektriker: ca. 500 – 1.500 €; Zusatzmaterial: ca. 200 – 800 € | Einbau inkl. Wandöffnung, Verrohrung, Abdichtung): ca. 1.500 – 4.000 €; Elektrik: 800 – 2.500 €; ggf. Erdarbeiten und Wiederherstellung: bis 3.000 €; Zusatzmaterial: ca. 300 – 1.000 € |
| Realistische Gesamtkosten | Ca. 1.000 – 4.000 € | Ca. 4.000 – 13.000 € | Ca. 6.000 – 18.000 € |
| | | |
Betriebskosten Gegenstromanlage
Um die Betriebskosten für eine Gegenstromanlage zu ermitteln, gilt die Formel Leistung (kW) × Strompreis (€/kWh). Bei einem Strompreis von 0,38 €/kWh belaufen sich die Betriebskosten für eine 3 kW Anlage auf ca. 1,14 € pro Stunde. Die Kosten für den Betrieb einer 4 kW Gegenstromanlage betragen beim gleichen Strompreis ca. 1,52 €.
Gegenstromanlage: Wie stark?
Die Wahl der Gegenstromanlage sollte sich in erster Linie nach den Ansprüchen der Schwimmer richten: Möchte man nur ab und zu schwimmen und es dann eher gemütlich angehen lassen? In diesem Fall schaut man sich am besten nach einer Anlage mit einer Leistung von 30 m³/h um. Diese lässt sich auch hervorragend im Rahmen eines Wellnessprogramms mit Hydromassage nutzen.
Hat der Sport einen festen Platz im Leben, sodass es beim Schwimmen etwas herausfordernder zugehen darf? Dann ist ein Widerstand von ca. 50 m³/h zu empfehlen. Oder ist man gar Leistungsschwimmer, der Pool oder Swim Spa auf professionellem Niveau nutzen möchte? Trifft dies zu, sollte die Entscheidung auf eine Gegenstromanlage mit mindestens 70 m³/h fallen. Selbstverständlich ist der Gegenstrom in jedem Fall nach unten regulierbar. Schließlich möchten selbst Schwimmprofis es zwischendurch einmal ruhiger angehen.
Hohes Qualitätsniveau
Für viele Jahre einwandfreies Schwimmvergnügen entscheidet man sich am besten für eine Gegenschwimmanlage, die von einem renommierten Premium-Hersteller entwickelt wurde. Denn die technischen Details – von der Pumpe bis zu den Schwimm-Düsen – sowie die Materialien müssen erstklassige Qualität besitzen.
Mit einer Leistung, die zu den Anforderungen des Schwimmers passt, sollte sich die Anlage bequem regulieren lassen, z.B. per Touchdisplay oder Fernbedienung. Sie bietet zwar naturnahe Strömungsverhältnisse, sollte jedoch so wenig Wasserverwirbelungen wie möglich produzieren. Für Wellness-Liebhaber sind Modelle mit schwenkbaren Düsen oder Düsen mit Luftsprudel-Funktion interessant. Am besten informiert man sich vor dem Kauf ausführlich und nimmt für eine Beratung Kontakt mit einem Fachbetrieb auf.
5. Fazit
Ob Pool oder Swim Spa: Gegenstromanlagen sind das beste Beispiel dafür, dass man nicht viel Platz braucht, um angenehm und auf hohem Niveau zuhause zu schwimmen. Indem sie mithilfe einer kräftigen Pumpe und großen Düsen bzw. einer Turbine eine starke Strömung erzeugen, ermöglichen sie das Schwimmen auf der Stelle, das viele Vorteile mit sich bringt. Der Gegenstrom lässt sich aber auch für andere Sportarten im Wasser oder für Massagezwecke einsetzen.
Die Erfahrung zeigt, dass ein Schwimmbecken für Gegenstromanlagen Maßen von mindestens 5 x 3 x 1,5 m haben sollte. Zwei unterschiedliche Kategorien stehen Schwimmbecken-Besitzern zur Verfügung: Neben Einbau-Gegenstromanlagen gibt es solche zum Einhängen. Die erste Variante ist meist leistungsstärker, nur für Hartwand-Becken geeignet und mit größerem Aufwand sowie höheren Kosten verbunden. Einhänge-Anlagen sind eher für Hobbyschwimmer geeignet, die ihren Pool saisonal nutzen und ihn im Herbst winterfest machen. Die Preise für Gegenstromanlagen zum Einhängen beginnen bei ca. 1000 Euro, Einbau-Anlagen liegen bei rund 2000 Euro aufwärts.
Damit die Ausstattung des Pools mit einer Gegenstromanlage ein Unternehmen ist, das sich langfristig auszahlt, sollte man zu Markengeräten greifen. Hohe Qualität ist die Grundlage für eine jahrelange unbeschwerte Nutzung. Leistung und Ausstattung von Gegenstromanlagen sollten immer auf die Bedürfnisse und Anforderungen ihrer Besitzer zugeschnitten sein. Faire Preise stehen in einem ausgeglichenen Verhältnis zu diesen Punkten.
Gegenstromanlage FAQ
Was ist eine Gegenstromanlage im Pool oder Swim Spa?
Bei einer Gegenstromanlage wird über große Düsen bzw. eine Turbine ein kräftiger Wasserstrom erzeugt, gegen den man anschwimmen kann. Man schwimmt so auf der Stelle – das ist auch in kleineren Becken möglich.
Wie funktioniert eine Gegenstromanlage technisch?
Eine Pumpe saugt das Wasser an und leitet es zu den Düsen bzw. der Turbine, wo es unter großem Druck als starke Strömung ins Becken tritt.
Für wen lohnt sich eine Gegenstromanlage?
Eine Gegenstromanlage lohnt sich für alle, die im Wasser schwimmen und trainieren möchten – vom Anfänger bis zum Profi. Die Intensität der Strömung kann meist stufenlos und nach persönlichem Anspruch eingestellt werden.
Welche Vorteile hat Schwimmen auf der Stelle?
Mit einer Gegenstromanlage kann man auf verschiedenen Niveaus trainieren und den Gegenstrom anpassen – das gilt fürs Schwimmen wie für Aquafitness oder Widerstandstraining. Da das Wenden und Abstoßen vom Beckenrand entfällt, erhält man einen ungestörten Schwimmfluss.
Ist eine Gegenstromanlage auch für kleine Pools geeignet?
Ja, gerade kleine Pools profitieren von einer Gegenstromanlage, da sie ausgiebiges Schwimmen auf kleinem Raum und trotz eingeschränkter Platzverhältnisse ermöglichen. Dasselbe gilt für Swim Spas, bei denen kompakte Modelle gerade einmal 4 Meter lang sind.
Einbau- oder Einhänge-Gegenstromanlage – was ist der Unterschied?
Während die Einbau-Gegenstromanlage in die Poolwand integriert wird, was einen gewissen Aufwand erfordert, ragen Einhänge-Gegenstromanlagen flexibel vom Beckenrand ins Wasser hinein. Die Einbau-Lösung ist teurer, optisch dezent sowie platzsparender und leistungsstärker, die Einhänge-Variante dafür schnell installiert und budgetfreundlicher.
Wie stark sollte die Anlage sein (m³/h)?
Wie stark die Gegenstromanlage sein soll, hängt davon ab, für welches Nutzungsniveau sie vorgesehen ist. Für normales Schwimmen und Wellness ist ein Wasserwiderstand von 30 m³/h ausreichend. Für ein sportliches Training wird ein Widerstand von mindestens 70 m³/h empfohlen.
Was kostet eine Gegenstromanlage?
Der Preis einer Gegenstromanlage hängt von Bauart, Leistung und Qualität ab. Einhänge-Anlagen sind bereits ab ca. 1.000 Euro erhältlich, während Einbau-Gegenstromanlagen das Doppelte kosten – zudem können hier noch Kosten für die Installation und eventuelle Erdarbeiten hinzukommen. Bei Swim Spas ist die Gegenstromanlage bereits enthalten.
Lässt sich die Gegenstromanlage nachrüsten?
Ja, je nach Poolart kann man eine Einbau- oder Einhänge-Gegenstromanlage auch nachrüsten. Voraussetzung sind stabile Wände (z.B. Stahl oder GFK) und Platz für den Technikzugang. Einhänge-Anlagen sind meist einfacher nachzurüsten, doch muss man hier auf Kompatibilität mit der Poolumrandung und der Poolfolie achten.
Bietet die Gegenstromanlage auch Wellness‑Funktionen?
Wenn man die Gegenstromanlage niedrig einstellt, erhält man einen breiten Wasserstrahl, den viele als angenehme Massage empfinden.
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1. Ohne klares Nutzungskonzept starten
Wer nicht sauber klärt, wie oft, wofür und mit wem Whirlpool oder Sauna genutzt werden, riskiert, am Bedarf vorbeizukaufen. Überlegen Sie vorab, ob eher ruhige Entspannungsabende, eine gesundheitlich motivierte Nutzung oder gesellige Runden mit Freunden im Vordergrund stehen.
Auch die Anzahl der Nutzer spielt eine wichtige Rolle: Ein Paar benötigt andere Dimensionen und Sitzanordnungen als eine fünfköpfige Familie oder ein Freundeskreis. Überlegen Sie außerdem, ob Sie eher kurze, häufige Sessions oder seltener stattfindende Wellness-Abende mit längerem Aufenthalt bevorzugen.
2. Raum und Standort nur grob planen
Ein häufiger Fehler ist, den gewünschten Platz „Pi mal Daumen“ zu schätzen. Planen und messen Sie möglichst präzise, wo Sie den Whirlpool aufbauen lassen möchten. Türöffnungen, Laufwege, Deckenhöhe, Fenster, Heizkörper, Steckdosen und mögliche Stolperstellen sollten Sie frühzeitig berücksichtigen. Rund um Sauna und Whirlpool ist ausreichend Bewegungsfreiheit, Ablageflächen und Raum für Wartungsarbeiten sinnvoll. Wer hier schludert, läuft schnell Gefahr, am Ende ein Gerät zu haben, das zwar hineinpasst, aber den Raum unpraktisch, eng oder schwer nutzbar macht.
3. Nur auf den Kaufpreis schauen
Viele Entscheidungen orientieren sich vor allem am niedrigsten Anschaffungspreis – die Folgekosten geraten dabei in den Hintergrund. Energieverbrauch, Wasserpflege (pH-Wert), Chemikalien, Filterwechsel und mögliche Reparaturen können auf Dauer finanziell ins Gewicht fallen. Hochwertige Isolierung, effiziente Wärmepumpen und solide Technik sind zunächst teurer, können aber je nach Nutzung langfristig zu geringeren Betriebskosten beitragen. Ein realistischer Kostenplan berücksichtigt den gesamten Lebenszyklus, nicht nur den Preis auf dem Angebot.
4. Untergrund und Statik unterschätzen
Ein gefüllter Whirlpool bringt mehrere Hundert bis Tausende Kilogramm auf die Waage – plus Personen und Zubehör. Terrassen, Balkone oder ältere Bodenplatten sind dafür nicht automatisch ausgelegt. Achten Sie deshalb auf einen geeigneten Whirlpool Untergrund.
Ohne statische Prüfung riskieren Sie Setzungen, Risse oder im Extremfall Sicherheitsprobleme. Auch bei Saunen ist ein stabiler, ebener und feuchtigkeitsresistenter Untergrund entscheidend, um Verzug und Schäden zu vermeiden.
5. Indoor oder Outdoor ohne Abwägung wählen
Ob Sie Sauna oder Whirlpool innen oder außen platzieren, kann Nutzung, Technik und Ambiente beeinflussen. Am Außenbereich schätzen viele die frische Luft und das Gartenfeeling, sollten aber auch Witterung, Sichtschutz und Geräuschentwicklung berücksichtigen.
Indoor-Installationen bieten Wetterunabhängigkeit, erfordern jedoch durchdachtes Feuchtigkeitsmanagement, Belüftung und manchmal Schallschutz. Wer die Entscheidung aus dem Bauch trifft, statt Vor- und Nachteile abzuwägen, lässt Potenzial und Komfort möglicherweise ungenutzt.
6. Elektroanschlüsse als Nebensache behandeln
Saunen und Whirlpools benötigen meist mehr als eine einfache Haushaltssteckdose, oft sogar Starktromanschluss (400 V) mit passender Absicherung. Später festzustellen, dass Leitungen fehlen oder der Sicherungskasten überlastet ist, kann zusätzliche Kosten verursachen. Provisorische Lösungen mit Verlängerungskabeln sind nicht nur unpraktisch, sondern können auch die Sicherheit gefährden.
Ideal ist, frühzeitig eine Elektrofachkraft einzubinden, damit Leistung, Absicherung und Leitungsführung sauber geplant werden.
7. Hygiene und Wasserpflege vernachlässigen
Beim Kauf eines Whirlpools denken viele zunächst an Massagedüsen und Lichtstimmungen, aber kaum an Wasserhygiene. Ohne klares Pflegekonzept kann Wasser schneller kippen, Technik schneller verschleißen und der Wohlfühlfaktor spürbar sinken.
Es lohnt sich also, sich vor dem Kauf mit Filtern, Desinfektionssystemen, Messmethoden und Wasserwechselintervallen vertraut zu machen. Informieren Sie sich, wie lange man einen Whirlpool filtern sollte. Wer passende Systeme auswählt und feste Routinen etabliert, kann langfristig zu klarem Wasser beitragen.
8. Lüftung und Feuchtigkeit bei Saunen ignorieren
Saunagänge bringen Wärme und Feuchtigkeit in den Raum, was ohne Konzept zu Schimmel, Geruch und Materialschäden führen kann. Nur das Saunamodul zu betrachten, greift zu kurz – der gesamte Raum sollte in die Planung einbezogen werden.
Durchdachte Zu- und Abluft, gezielte Stoßlüftung und gegebenenfalls Entfeuchtungstechnik sorgen für dauerhaft gutes Raumklima. Wer hier spart, zahlt später mit aufwendigen Sanierungen oder eingeschränkter Nutzbarkeit.
9. Ausstattung überladen, Ergonomie vergessen
Viele Käufer lassen sich von langen Funktionslisten beeindrucken und wählen Modelle mit möglichst vielen Extras. In der Praxis ist jedoch oft wichtiger, wie bequem Sie sitzen oder liegen, ob Düsen sinnvoll positioniert sind und ob Sie sich wohlfühlen.
Nach Möglichkeit lohnt es sich, Sitzhöhe, Liegepositionen, Einstieg und Bedienbarkeit zu testen, statt nur Prospektbilder zu beurteilen. Ein ergonomisch passender Whirlpool oder eine gut geplante Saunabank kann im Alltag oft mehr Freude machen als selten genutzte Zusatzfeatures.
10. Service, Garantie und Betreuung ausblenden
Nach dem Kauf zählen im Alltag nicht nur Technik und Optik, sondern auch zuverlässige Unterstützung bei Fragen oder Störungen. Unklare Garantiebedingungen, schwer erreichbare Ansprechpartner oder fehlende Ersatzteile können die Freude am Produkt dämpfen.
Es lohnt sich deshalb, auf transparenten Kundendienst, klare Zuständigkeiten und nachvollziehbare Serviceleistungen zu achten. Wir begleiten Sie – vom Kauf über Wartung und Reparatur bis zu möglichen Nachrüstungen. Nehmen Sie gerne Kontakt mit uns auf!
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Wenn der Tag langsam zur Ruhe kommt und die Luft spürbar kühler wird, verändert sich auch die Atmosphäre im Garten. Geräusche werden leiser, das Licht weicher, der Himmel weiter. Genau dieser Moment eignet sich für das, was immer mehr Menschen bewusst für sich entdecken: Sternenbaden.
Statt den Abend vor einem Bildschirm zu verbringen, verlagern viele Ihre Pläne nach draußen. Warmes Wasser, frische Luft und der Blick in den Nachthimmel können ein Wellness-Erlebnis der besonderen Art ergeben – und das ganz ohne großen Aufwand.
1. Was ist Sternenbaden?
Sternenbaden bedeutet, sich bewusst Zeit zu nehmen, um unter freiem Himmel zu entspannen und den Sternenhimmel auf sich wirken zu lassen. International spricht man häufig von Star Bathing, also dem „Baden“ im Licht der Sterne. Eng verwandt ist der Begriff Stargazing, der das klassische Beobachten des Himmels beschreibt.
Beim Sternenbaden geht es jedoch weniger um Astronomie als um Achtsamkeit. Der Blick in die Weite kann dabei helfen, Abstand zum Alltag zu schaffen. In der Dunkelheit erleben viele Reize weniger stark. Gedanken werden oft ruhiger, Gespräche tiefer oder auch ganz überflüssig. Es ist eine sehr einfache und von vielen als wirkungsvoll empfundene Form der Entschleunigung. Romantik inklusive!
Gerade die Kombination mit Wärme ist für viele ein besonders stimmiges Erlebnis. Deshalb eignet sich der eigene Outdoor-Whirlpool im Garten gut, um Sternenbaden einmal auszuprobieren.
2. Sternenbaden zu Hause: Warum Garten und Terrasse passen
Ein Spa-Besuch kann entspannend sein. Doch Ruhe ist oft dort erlebbar, wo Sie sich frei fühlen. Im eigenen Garten bestimmen Sie Licht, Lautstärke und Atmosphäre selbst. Keine fremden Gespräche, keine Zeitvorgaben, keine Anfahrt.
Terrasse und Garten bieten zudem etwas, das Innenräume in der Regel nicht leisten können: einen freien Blick nach oben. Schon eine kleine, bewusst gewählte Ecke kann genügen, um sich einen geschützten Rückzugsort zu schaffen. Wichtig ist weniger die Größe als die Stimmung.
Wer bereits eine Sauna oder einen Whirlpool auf der Terrasse besitzt, hat gute Voraussetzungen. Denn Sternenbaden wird von vielen besonders dann genossen, wenn sie dabei im wohlig warmen Wasser liegen.
Sternenbaden kombiniert mit der extra Portion Entspannung
Ein Whirlpool im Garten kann Sternenbaden besonders komfortabel machen. Viele berichten, dass sie das warme Wasser und die Massagedüsen als angenehm und unterstützend wahrnehmen, unter anderem mit Blick auf die Entspannung der Muskulatur empfunden, und die Lockerung von Verspannungen. Meistens bleibt man dabei ganz von selbst einen Moment ruhig sitzen. Genau diese Kombination aus Wärme und Stille nehmen viele als besonders angenehm wahr.
Im Detail kann das z.B. so aussehen: Nach einem langen Tag wählen Sie einen Saunagang als entspannten Einstieg. Falls Sie eine Gartensauna mit Holzofen besitzen, lässt sich dort bereits Wärme genießen. Anschließend geht es hinaus in die frische Nachtluft. Statt sofort ins Haus zurückzukehren, nehmen viele gerne im Whirlpool Platz, dimmen die Beleuchtung herunter und lassen den Blick einfach in den Himmel wandern. Mehr braucht es nicht.
Auch in geselliger Runde kann Sternenbaden funktionieren. Eine Whirlpool-Party muss nicht immer laut und trubelig sein. Im Gegenteil: Gerade wenn Gespräche ruhiger werden und das gemeinsame Schweigen nicht unangenehm ist, erleben viele das als eine besondere Form von Verbundenheit.
Wenn Technik und Licht dabei nicht dominieren, bleibt der Sternenhimmel leichter im Mittelpunkt – und nicht die Gartenbeleuchtung oder die Entspannungsmusik.
3. So gestalten Sie Ihr nächtliches Spa-Ritual
Um Sternenbaden als entspannenden Moment zu erleben, braucht es keine komplizierte Inszenierung. Wichtig ist vor allem, dass Sie eine Umgebung schaffen, in der Sie nicht ständig nachjustieren müssen. Wenn Licht, Platz und Komfort stimmen, wird auch Ruhe leichter möglich.
Licht, das den Himmel nicht stört
Für Sternenbaden ist Licht ein häufiger Störfaktor. Helle Spots, Flutlichter oder direkt nach oben gerichtete Lampen können dem Himmel seine Tiefe nehmen und die Umgebung unruhig wirken lassen. Warmes, indirektes Licht, das eher Akzente setzt als auszuleuchten, empfinden viele als angenehmer. Gerade rund um Whirlpool oder Terrasse reicht häufig eine dezente Beleuchtung, die Wege sicherer macht, aber den Blick nach oben nicht zerstört.
Ein Platz mit freiem Blick nach oben
Ein geeigneter Ort für Sternenbaden ist nicht zwingend der schönste Teil des Gartens, sondern der, an dem der Himmel offen wirkt. Manchmal kann es helfen,, Sitzplatz oder Whirlpool so auszurichten, dass Dachkanten, Baumkronen oder helle Nachbarlampen weniger stören. Wenn Sie Ihren Lieblingsplatz einmal bewusst nach diesem Kriterium wählen, kann sich Sternenbaden direkt stimmiger anfühlen.
Windschutz und Privatsphäre
Sobald es dunkler wird, zieht oft auch kühle Luft auf. Ein geschützter Bereich kann dazu beitragen, dass Sie länger draußen bleiben können, ohne dass es schnell kühl wird. Viele berichten, dass sie ruhiger atmen, entspannter sitzen und leichter im Moment bleiben, wenn sie sich unbeobachtet fühlen. Ein Sichtschutz, eine Überdachung oder eine geschickte Platzierung auf der Terrasse kann hier einen Unterschied machen.
Komfort, der Unterbrechungen vermeidet
Von vielen wird Sternenbaden dann als besonders entspannend empfunden, wenn sie nicht ständig aufzustehen brauchen. Deshalb kann es helfen, Bademantel, Handtücher und sonstiges Whirlpool Zubehör vorher bereitzulegen, damit Sie nach dem Whirlpool oder nach dem Saunagang nicht durchs Haus laufen müssen. Viele achten auch auf einen sicheren, rutschfesten Weg, gerade wenn es feucht und dunkel ist. Wenn alles griffbereit ist, wirkt der Abend oft runder und ruhiger.
Atmosphäre ohne Reizüberflutung
Es klingt banal, ist aber oft hilfreich: Weniger ist meist mehr. Eine überladene Deko oder zu viele Effekte ziehen Aufmerksamkeit auf sich, statt es ruhiger wirken zu lassen. Wenn Sie Musik mögen, kann es helfen, sie leise und gleichmäßig zu halten, ohne harte Wechsel. Vielleicht genügen Ihnen auch die Klänge der Natur? Dazu passt gut ein leiser Whirlpool.
Digital Detox als bewusste Pause
Wenn Sie Sternenbaden bewusster erleben möchten, kann eine klare Grenze helfen. Das Smartphone kann schnell ablenken, sei es durch Nachrichten, Fotos oder den Impuls, etwas zu teilen. Vielen hilft es, das Handy im Haus oder außer Reichweite zu lassen. Sternenbaden empfinden viele dann als besonderes Erlebnis, wenn sie nicht dokumentieren, sondern einfach schauen.
4. Sternenbaden ist einfach… und gerade deshalb so besonders
Sternenbaden ist kein Trend, der große Investitionen oder komplizierte Technik erfordert. Wer sich bewusst Zeit nimmt, den Tag unter freiem Himmel ausklingen zu lassen, kann damit ein Ritual etablieren, das viele als wohltuend wahrnehmen.
Mit einer stimmigen Gestaltung von Terrasse oder Garten, einer durchdachten Beleuchtung und der von vielen als angenehm empfundenen Wärme von Sauna oder Whirlpool kann ein Ort entstehen, der weit mehr ist als nur ein Außenbereich. Er wird von vielen als persönliche Ruhe-Oase erlebt.
Manchmal kann es schon reichen, still zu sitzen, warm eingehüllt, den Blick nach oben zu richten und zu spüren, wie der Tag langsam von Ihnen abfällt. Genau das ist, was Sternenbaden ausmacht.
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Der Begriff Longevity begegnet einem derzeit überall: in Lifestyle-Magazinen oder auch in Podcasts. Dahinter steckt die Idee, nicht nur möglichst lange zu leben, sondern die Jahre aktiv und bewusst zu gestalten. Im Mittelpunkt steht dabei nicht das klassische Anti-Aging, sondern ein Lebensstil, der auf langfristige Lebensqualität ausgerichtet ist.
Viele dieser Ansätze konzentrieren sich auf Routinen und Gewohnheiten, die sich dauerhaft in den Alltag integrieren lassen. Neben Bewegung, Ernährung oder Schlaf gehört dazu auch ein bewusster Umgang mit Erholung. Für viele rückt dabei auch der heimische Wellnessbereich in den Fokus.
1. Was bedeutet Longevity eigentlich?
Longevity stammt aus dem Englischen und bedeutet übersetzt „Langlebigkeit“. In der modernen Lifestyle-Debatte geht es dabei jedoch nicht nur um ein langes Leben, sondern um möglichst viele Jahre mit guter Lebensqualität.
Der Fokus verschiebt sich dadurch weg von kurzfristigen Anti-Aging-Ideen hin zu langfristigen Gewohnheiten. Statt einzelne Methoden oder Trends zu verfolgen, setzen viele Longevity-Konzepte auf eine Kombination aus Alltag, Balance und bewussten Routinen.
Typische Elemente dieses Lebensstils sind etwa:
• regelmäßige Erholungsphasen
• bewusste Auszeiten vom Alltag
• stabile Routinen rund um Stressabbau und Entspannung
• soziale Aktivitäten und gemeinsame Erlebnisse
Damit entwickelt sich Longevity immer stärker zu einer Philosophie, die Körper, Alltag und Umfeld zusammen betrachtet.
Longevity als neuer Wellness-Lifestyle
Viele Menschen möchten ihren Alltag so gestalten, dass Stress reduziert wird und regelmäßige Entspannungsphasen selbstverständlich dazugehören.
Wellnessangebote greifen diesen Gedanken zunehmend auf. In Spa-Hotels oder Retreats werden beispielsweise Programme entwickelt, die auf Ruhe, Naturerlebnisse oder wiederkehrende Rituale setzen.
Der Grundgedanke dahinter ist einfach: Wer sich regelmäßig Zeit für Erholung nimmt, kann einen Ausgleich zum hektischen Alltag finden. Genau deshalb gewinnt Wellness im Longevity-Kontext immer mehr Aufmerksamkeit.
2. Sauna und Whirlpool als Teil moderner Longevity-Routinen
Wenn es um Entspannung geht, tauchen zwei Klassiker besonders häufig auf: Sauna und Whirlpool. Beide Anwendungen lassen sich relativ einfach in persönliche Routinen integrieren und können bewusst eingeplante Momente der Ruhe ermöglichen.
Ein Saunagang hat dabei oft eine klare Struktur. Wärme, Ruhephasen und bewusste Pausen können dazu beitragen, dass der Alltag für eine Zeit in den Hintergrund rückt. Ganz gleich, ob finnische Sauna oder Biosauna.
Der Outdoor-Whirlpool verfolgt ein ähnliches Prinzip, allerdings in einer anderen Atmosphäre. Eine angenehme Whirlpool-Temperatur, eine ruhige Umgebung und der Blick in den Garten oder in den Abendhimmel (Sternbaden) können den Übergang vom Alltag in den Feierabend begleiten.
Longevity im eigenen Zuhause
Ein weiterer Trend zeigt sich darin, dass viele Menschen Longevity-Routinen zunehmend im eigenen Zuhause umsetzen. Der private Wellnessbereich kann dabei zu einem Ort für regelmäßige Auszeiten werden.
Ein praktischer Vorteil: Sauna oder Whirlpool auf der Terrasse, im eigenen Garten oder Haus ermöglichen eine spontane Nutzung ohne Planung oder Anfahrt. So können Gewohnheiten entstehen, die sich oft leichter in den Alltag integrieren lassen.
Neben der persönlichen Erholung gewinnen auch gemeinsame Wellnessmomente an Bedeutung. Saunaabende mit Freunden, Whirlpool-Partys oder Social Wellness können eine neue Form sozialer Freizeitgestaltung sein.
3. Longevity ist mehr als nur ein kurzlebiger Trend
Der Longevity-Trend zeigt, dass es beim Thema Anti-Aging heute weniger um schnelle Lösungen geht. Stattdessen rücken Gewohnheiten in den Vordergrund, die langfristig in den Alltag passen.
Hier kommt Wellness ins Spiel. Sauna- und Whirlpool-Momente können bewusste Pausen bieten, beim Abschalten unterstützen und dem Alltag Struktur verleihen.
Am Ende steht eine einfache Idee: Longevity bedeutet nicht, das Leben komplett neu zu erfinden. Für viele kann es schon hilfreich sein, kleine Rituale zu etablieren, die Entspannung und Lebensqualität in den Mittelpunkt rücken.
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Der nächste Urlaub liegt in weiter Ferne, doch die Hektik im Alltag nimmt stetig zu? Dann ist es an der Zeit, einmal an sich zu denken. Vielen hilft ein SPA-Tag dabei, neue Energie zu tanken. Das heißt jedoch nicht, Stunden mit der Suche nach einem Wochenendhotel zu verbringen. Denn auch Wellness zu Hause kann für die gewünschte Entspannung sorgen.
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Gemeinsames Saunieren oder ein Austausch bei einer Whirlpool-Party sind beste Beispiele für Social Wellness im Alltag. Beide Aktivitäten verbinden körperliche Entspannung mit emotionalem Austausch. Doch was genau verbirgt sich hinter dem Konzept „Social Wellness“ und wie kann es in den eigenen vier Wänden gelebt werden?
1. Was bedeutet Social Wellness?
In der heutigen Zeit ist Stress im Alltag für viele Menschen zur Normalität geworden. Digitale Kommunikation nimmt immer mehr Raum ein und echte Verbindungen finden nur noch selten statt. Social Wellness ist ein Begriff, der genau darauf abzielt: das soziale Wohlbefinden zu fördern, indem Menschen bewusst Zeit miteinander verbringen, sich austauschen und gegenseitig unterstützen.
Social Wellness beschreibt den Aspekt des Wohlbefindens, der mit positiven, unterstützenden Beziehungen und Interaktionen mit anderen in Zusammenhang steht. Er umfasst die Fähigkeit, bedeutsame Verbindungen zu Menschen aufzubauen und zu pflegen, ein Gefühl von Zugehörigkeit zu erleben und soziale Unterstützung zu erfahren. Diese Form des Wohlbefindens ist integraler Bestandteil eines ganzheitlichen Gesundheitsverständnisses, das körperliche, geistige und soziale Aspekte miteinander verbindet.
Im klassischen Wellness-Begriff geht es in erster Linie um körperliche Entspannung und Stressabbau als häufige Aspekte. Wenn wir den Begriff weiterdenken, wird deutlich: Soziale Beziehungen können beeinflussen, wie wir uns fühlen und wie nachhaltig wir Ruhe und Regeneration erleben. Social Wellness macht dieses Zusammenspiel bewusst und hebt hervor, dass Beziehung und Entspannung nicht zwingend getrennt betrachtet werden müssen.
Soziale Verbindungen und körperliches Wohlbefinden
Gemeinsame Erlebnisse können unser Wohlbefinden positiv beeinflussen. Studien deuten darauf hin, dass soziale Interaktion und Rituale im Wellnessbereich, etwa gemeinsames Saunieren, mit verschiedenen Aspekten des Wohlbefindens in Zusammenhang stehen können – darunter auch das Gefühl von Verbundenheit, Zugehörigkeit und emotionaler Synchronität. Soziale Nähe wird von vielen als stresslindernd wahrgenommen und als Unterstützung für die persönliche emotionale Resilienz und Widerstandsfähigkeit empfunden.
Info:
In Finnland wird Sauna-Kultur typischerweise als sozialer Ort verstanden. Während hierzulande in der Sauna häufig Ruhe geschätzt wird – höchstens gepaart mit etwas Entspannungsmusik –, steht im skandinavischen Raum die „Social Sauna“ hoch im Kurs. Gespräche in der Sauna oder beim Entspannen im Whirlpool werden von vielen mit Momenten des Austauschs, der Gelassenheit und gemeinsamen Erlebens verbunden. In einer privaten Umgebung kann so ein Raum entstehen, in dem nicht nur entspannt wird, sondern auch soziale Bindungen gepflegt werden können.
2. Social Wellness zu Hause leben
Es braucht nicht unbedingt eine öffentliche Therme oder einen Wellness-Club, um Social Wellness im Alltag umzusetzen. Gerade die eigene Sauna oder der heimische Whirlpool können einen passenden Rahmen bieten, um gemeinsam zu entspannen und Freundschaften zu pflegen.
Gemeinsame Saunaabende organisieren
Ein gemeinsamer Saunaabend in Ihrer eigenen Sauna kann mehr sein als Entspannung allein. Mit Freunden oder Familie wird der Saunagang zum sozialen Erlebnis. Eine Gartensauna mit Holzofen lädt zum Verweilen ein und und kann einen Rahmen für Gespräche und gemeinsames Wohlbefinden bieten.
Whirlpool-Erlebnisse verbinden
Ein Outdoor-Whirlpool zu Hause kann ebenfalls dazu dienen, gemeinsame Zeit bewusst zu gestalten – egal, ob als entspannter Abschluss eines Saunatages oder wenn Sie eine Whirlpool-Party planen. Er bietet eine Möglichkeit, Freunde und Familie einzuladen und gemeinsame Momente außerhalb des Alltags zu schaffen. Ein großer Whirlpool bietet auch Platz für mehrere Personen, sodass sich Entspannung und soziale Kontakte gut miteinander verbinden lassen.
Rituale schaffen sozialen Kontext
Saunarituale gibt es jede Menge. Viele sehnen sich jedoch nach einem Ritual, das darüber hinausgeht – etwa ein festgelegter Saunatag einmal pro Woche oder ein gemütlicher Whirlpool-Abend am Wochenende. So können gemeinsame Erlebnisse entstehen, die das soziale Miteinander und wiederkehrende als positiv empfundene Erfahrungen unterstützen. Außerdem hat man so oft etwas, worauf man sich freuen kann.
Gemeinsam entspannen: Social Wellness als Impuls
Der Trend geht zunehmend zum gemeinsamen Entspannen. Dienstleister, bei denen man eine eigene Sauna- und Whirlpoollounge für einige erholsame Stunden buchen kann, erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Auch öffentliche Thermen und Spa-Anlagen stehen hoch im Kurs. In der eigenen Sauna und mit dem Whirlpool zuhause kann nicht nur ein privater Raum für Erholung, sondern auch für soziales Miteinander entstehen. Ob durch regelmäßige Saunaabende, gemeinsame Erlebnisse im Whirlpool oder gemütliche Gespräche im Anschluss: Social Wellness kann Beziehungen unterstützen, gemeinsame Erinnerungen schaffen und den Alltag nachhaltig prägen.
Denn, wie der berühmte Philosoph Albert Schweitzer es schon gut auf den Punkt gebracht hat: Glück ist das Einzige, was sich verdoppelt, wenn man es teilt.
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Eine Wellness-Party zuhause verbindet Entspannung, Socializing und Komfort ohne Anfahrtswege. Im eigenen Whirlpool hat man Einfluss und Kontrolle über Musik, Licht und Getränke. Ganz zu schweigen davon, dass man eine persönliche und somit exklusive Gästeliste zusammenstellen kann. Während Sie im Club Lautstärke, Atmosphäre und Veranstaltungsdauer ausgesetzt sind, können Sie Ihre eigene Wellness-Party an Ihre Bedürfnisse anpassen. Sie entscheiden, ob der Abend ruhig, gesprächsorientiert oder als lebendige Whirlpool-Session verläuft.
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1. Vorteile einer Wellness-Party im eigenen Zuhause
Mit einer privaten Wellness-Party entgehen Sie dem Stress in vollen Clubs, dem Gedränge unter Fremden und Warteschlangen. Der Whirlpool wird zum Mittelpunkt Ihres Abends, an dem Sie auf Wohlbefinden statt Konsum setzen. Ihre Gäste können sich frei bewegen, zwischendurch entspannen und ungestört Gespräche in angenehmem Ambiente führen. Sie profitieren von vertrauter Umgebung, kontrollierter Hygiene und sicheren Rückzugsmöglichkeiten – und Ihr Besuch ebenfalls.
Der Whirlpool – das Herzstück Ihrer Wellness-Party
Moderne Whirlpool-Modelle bieten regelbare Massagedüsen, variable Temperaturen und integrierte Beleuchtungssysteme. Durch unterschiedliche Sitz- und Liegepositionen findet jede Person ihren bevorzugten Platz im Becken. Die Kombination aus warmem Wasser und Massage empfinden viele als entspannend nach anstrengenden Tagen.
2. Planung: Rahmenbedingungen der Wellness-Party
Definieren Sie zuerst Datum, Gästeliste und ungefähre Dauer Ihrer Wellness-Party. Legen Sie im Vorfeld fest, ob der Schwerpunkt auf Ruhe, Gesprächen oder eher geselligem Eventcharakter liegen soll.
Planen Sie Pufferzeiten zum Aufheizen des Whirlpools und zur Vorbereitung von Snacks und Getränken ein. Berücksichtigen Sie saisonale Bedingungen, besonders bei Nutzung eines Outdoor-Whirlpools.
Sicherheit und Gesundheit bei der Wellness-Party
Eine saubere Wasserqualität ist die Grundlage einer verantwortungsbewussten Wellness-Party. Halten Sie pH-Wert und Desinfektionsmittel entsprechend Herstellerangaben im empfohlenen Bereich.
Weisen Sie Gäste auf rutschfeste Wege, Handläufe und genügend Beleuchtung rund um den Whirlpool hin. Personen mit Herz-Kreislauf-Problemen sollten Dauer und Temperatur der Nutzung am besten vorab abklären.
Technische Vorbereitung des Whirlpools
Prüfen Sie vor der Wellness-Party Filter, Wasserstand und Heizung des Whirlpools. Starten Sie das Aufheizen rechtzeitig, damit zur Ankunft der Gäste die Wunschtemperatur erreicht ist.
Testen Sie Whirlpool-Beleuchtung, Wasserfallfunktionen und gegebenenfalls integrierte Musiksysteme im Vorfeld. Stellen Sie sicher, dass Abdeckung, Stufen und Bedienelemente leicht zugänglich und funktionstüchtig bleiben.
Atmosphäre: Licht, Duft und Sound
Lichtstimmungen prägen den Charakter Ihrer Wellness-Party entscheidend. Wenn Sie eine Sauna daheim haben sollten, erwägen Sie ein passendes Saunalicht. Indirekte Beleuchtung, Laternen oder LED-Streifen erzeugen ein ruhiges Spa-Gefühl.
Aromadiffuser oder Whirlpool-Aromatherapie mit dezenten Düften nehmen viele als entspannend wahr. Musik sollte gut hörbar, aber dennoch gesprächsfreundlich gewählt und in Playlists organisiert sein.
Getränke und Snacks für die Wellness-Party
Leichte Speisen passen besser zu warmem Wasser und längeren Aufenthalten im Whirlpool. Bieten Sie frisches Obst, Fingerfood und kleine Bowls statt schwerer, fettiger Gerichte an.
Reichlich Wasser und alkoholfreie Drinks helfen, den Flüssigkeitsverlust durch Wärme auszugleichen. Alkohol sollte in Maßen konsumiert werden, da Hitze Wirkung und Belastung erhöhen kann.
Dresscode und praktische Details
Kommunizieren Sie frühzeitig, ob Badebekleidung, Bademäntel oder Spa-Slipper mitzubringen sind. Legen Sie ausreichend Handtücher sowie gegebenenfalls Bademäntel für Gäste bereit.
Planen Sie Ablageflächen für Kleidung, Smartphones und Wertsachen außerhalb der Spritzwasserzone. Körbe für nasse Wäsche sollten bereitstehen, um Ordnung und trockene Wege zu gewährleisten.
Kinder und Familien bei Wellness-Partys berücksichtigen
Kinder benötigen niedrigere Temperaturen und kürzere Aufenthalte im Whirlpool. Stellen Sie eine stetige Beaufsichtigung durch Erwachsene sicher, wenn Sie Sauna und Whirlpool mit Kindern erleben möchten – besonders bei tieferen Becken. Familienfreundliche Wellness-Partys kombinieren Whirlpool, Spiele und ruhige Rückzugszonen. Vergessen Sie dabei nicht, kindgerechte Getränke und Snacks bereitzustellen.
3. Ablaufideen für Ihre Wellness-Party
Beginnen Sie die Wellness-Party mit einer kurzen Begrüßungsrunde und Vorstellung des Programms. Ein Wechsel zwischen Whirlpool-Sessions, Ruhephasen und leichten Snacks im Sitzbereich bringen Abwechslung.
Integrieren Sie kleine Highlights wie Gesichtsmasken, Peelingschalen oder Fußbäder neben dem Becken. Tee oder alkoholfreie Cocktails nach der letzten Whirlpool-Runde bilden einen gelungenen Abschluss.
Indoor- versus Outdoor-Whirlpool
Outdoor-Whirlpools erzeugen ein Urlaubsgefühl im eigenen Garten, besonders mit Beleuchtung und Bepflanzung. Witterung, Nachbarschaftslärm und Sichtschutz spielen bei einer Party draußen eine Rolle.
Dekoration und Styling rund um die Wellness-Party
Natürliche Materialien wie Holz, Baumwolle und Pflanzen beim Biophilic Design unterstützen ein Spa-ähnliches Ambiente. Kerzen in sicheren Gläsern oder elektrischen Varianten mit Flammeneffekt setzen ansehnliche Akzente.
Tipp:
Thematische Farbschemata geben der Wellness-Party einen durchgängigen visuellen Rahmen. Vermeiden Sie aber überladene Dekoration, die Funktionalität, Wegeführung oder Sicherheit beeinträchtigt.
Auswahl des passenden Whirlpools für Wellness-Partys
Berücksichtigen Sie Sitzplätze, Beckentiefe und Liegeflächen für Ihre typische Gruppengröße. Achten Sie auf hochwertige Isolierung und energiesparende Komponenten für eine regelmäßige Nutzung. Lassen Sie sich zu Wartung, Wasserpflege und Zubehör beraten, um langfristig Freude am Modell zu haben.
Hot Spot für Ihre Wellness-Party
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Wer seinen privaten Wellnessbereich gestalten möchte, steht vor zahlreichen Fragen. Eine besonders wichtige Überlegung ist die Auswahl der passenden Whirlpool-Maße. Um sicherzustellen, dass der Whirlpool optimal in seine Umgebung passt, müssen verschiedene Details berücksichtigt werden.
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