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Bei Dämmerung und Dunkelheit darf Licht im eigenen Außenbereich nicht fehlen. Eine harmonische Gartenbeleuchtung schafft zu jedem Anlass die passende Stimmung, setzt ästhetische Akzente und sorgt für Sicherheit. Die folgenden 5 Fragen helfen dabei, in Sachen Außenbeleuchtung die richtige Wahl zu treffen.

Licht im Garten

KOODUU LED-Leuchte für Garten

Beleuchtung unter freiem Himmel

Gartenbeleuchtung, die dauerhaft draußen angebracht ist, sollte aus Materialien bestehen, denen extreme Wetterbedingungen wie Starkregen, Hagel oder Sturm nichts ausmachen. Von besonderer Bedeutung ist das IP-Schutzsiegel – sein Wert zeigt an, in welchem Maße die Leuchte gegen das Eindringen von Staub und Wasser geschützt ist. IP44 oder IP65 ist dann schon angebracht. Außensteckdosen und andere draußen befindliche elektrische Anschlüsse sind ebenso abzusichern. Wird die Stromversorgung mit einem Erdkabel hergestellt, besitzt dies am besten eine PVC-Isolierung sowie einen separaten FI-Schutzschalter und liegt spatensicher – d.h. mindestens 60 cm – unter der Erde.
Auch dekorative LED-Beleuchtung wie Lichterketten sind speziell für den Außenbereich erhältlich. Bei der Wahl des Standortes ist es empfehlenswert, auf genügend Abstand zum Blattwerk von Pflanzen zu achten.

VONDOM Weihnachtsdeko - Chrismy Weihnachtsbaum

Gartenbeleuchtung nur im Sommer?

Am meisten profitiert man von der Gartenbeleuchtung im Sommer und an warmen Herbsttagen, an denen man sich noch zu später Stunde gemütlich draußen aufhalten kann. Wenn die Lampen zur Orientierung dienen und einen Weg oder Eingang beleuchten, sind sie zu jeder Jahreszeit ein großer Nutzen. Aber auch dekorative Beleuchtung muss nach dem Sommer nicht zwingend weichen. Schlichte Leuchten ohne themenspezifischen Bezug signalisieren nicht nur Anwesenheit, sondern sind auch von drinnen schön anzusehen. Vor allem saisonale Beleuchtung verbreitet eine heimelige Stimmung, auch wenn man sich abends noch nicht oder nicht mehr so lange im Garten aufhalten kann. Der Advent gibt den Startschuss zur traditionellen Weihnachtsbeleuchtung, die von schlicht und stilvoll bis hin zu ausgefallen und extravagant reicht. Neutrale Gartenbeleuchtung ist also nicht an eine bestimmte Jahreszeit gebunden.

Lamellendach Außenbeleuchtung

Gartenbeleuchtung im Voraus planen

Gerade, wenn man nicht nur eine Lichterkette für die nächste Outdoor-Party kaufen, sondern den gesamten Garten systematisch beleuchten möchte, sollte man gründlich planen. Damit vermeiden Sie, dass die Außenleuchte nicht zum eigentlichen Zweck passt – Pollerleuchten sind für einen Essbereich z. B. unpassend. Hier bieten sich eher in ein Lamellendach integrierte Lichtelemente an. anEs ist hilfreich, vorher zu überlegen, wo was von welchem Licht beleuchtet werden soll. Schnappen Sie sich dazu eine Taschenlampe für eine Lichtprobe, bei der Sie auch die Helligkeit und den Abstrahlwinkel prüfen können. Wer schon eine ganze Armee an verschiedenen Lichtquellen im Kopf hatte, wird feststellen, dass in Sachen Gartenbeleuchtung weniger eindeutig mehr ist. Nichts ist ungemütlicher als zu viel Licht auf einer zu kleinen Fläche.

5 wichtige Fragen

Entscheidungshilfen für Außenbeleuchtung

1. Welche Arten von Außenbeleuchtung gibt es?

Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten, um Licht in den eigenen Außenbereich zu integrieren. Während man die einen Lichtsysteme fest und dauerhaft anbringt, sind andere flexibel und werden ganz nach Belieben und nach Anlass platziert. Die folgende Übersicht bringt Ordnung ins Feld der Gartenbeleuchtung:

Wandleuchten
Angebracht an Außenwänden, beleuchtet eine Wandleuchte vor allem Bereiche wie Kellertreppe oder Eingänge.

Hängeleuchten
Outdoor-Lampen, die flexibel von Ästen oder Überdachungen herunterhängen, liegen voll im Trend.

Lichterketten
In verschiedenen Formen und Designs sorgen Lichterketten auch außerhalb der Weihnachtszeit für eine stimmungsvolle Atmosphäre.

Akkuleuchten
Die meist tragbaren Akkuleuchten lassen sich überallhin mitnehmen und beliebig im Garten platzieren.

Solarleuchten
Ihre Leuchtdauer und -intensität hängt davon ab, wie viel Sonnenlicht sie tagsüber speichern.

Erdspieß
Ob Solar- oder LED-Variante: Der Erdspieß läuft unten spitz zu, sodass man sie an beliebigen Stellen einsetzen kann.

Feuerstellen
Lagerfeuerromantik mit Kamin, Outdoor-Feuerstellen und Fackeln steht hoch im Kurs und schafft ein gemütlich-uriges Flair.

Kerzen und Windlichter
Im Kleinen sorgen Kerzen und Windlichter für eine schöne Stimmung – ganz ohne Leuchtmittel und Strom.

Öllampen
Vor allem wegen ihres nostalgischen Charmes werden Öllampen gerne als Dekorationselemente verwendet.

Bodenleuchten
In den Boden eingebaut, wirft das Licht den Strahl von unten. Diese Art von Beleuchtung wird meistens für Wege und Beetumrandungen benutzt.

Standleuchten
Zu den bekanntesten Lampen dieser Art gehören die ca. hüfthohen Poller- sowie die meist etwas niedrigeren Sockelleuchten.

Strahler
Sie befinden sich knapp über dem Boden und richten ihr Licht von dort auf das Zielobjekt. Klemmstrahler können an Baumästen oder Überdachungen angebracht werden und sind anpassungsfähiger.

2. Was soll beleuchtet werden?

Wenn Sie im eigenen Garten gerne einmal die Nacht zum Tag machen, dann bitte nicht wörtlich: Gleißendes Licht aus einem riesigen Strahler über jeden Kiesel zu ergießen, ist ein ästhetisches und stimmungstechnisches No-Go. Stattdessen gilt es gezielt zu überlegen, welche Funktion die Außenleuchten erfüllen sollen bzw. worauf sie sich richten.

Pollerleuchten - Spadeluxe

Wege und Treppen

Gartenbereiche wie schmale Wege und Treppen, die bei Tageslicht übersichtlich sind, bergen bei Dunkelheit leicht Stolpergefahr. Der Einsatz der richtigen Gartenleuchte sorgt dafür, dass Sie nicht länger im Dunkeln tappen. Erdspieß, Pollerleuchten oder in den Boden eingelassene Spots verleihen Wegen Kontur und lassen freiliegende Stufen erkennen. Am besten werden die Leuchten am Wegrand angebracht. Dann ist der Wegverlauf erkennbar, ohne dass das Licht blendet. Ist die Treppe mit einem Gebäude verbunden, sind eine Wandleuchte oder eine Lampe in der Türüberdachung eine beliebte Lösung. So lässt sich auch in tiefster Nacht problemlos das Schlüsselloch finden. Bewegungsmelder oder Zeitschaltuhren sind eine sinnvolle Option, um das Licht bedarfsgesteuert einzusetzen.

Gartenbeleuchtung - Lamellendach

Flächen und großräumige Bereiche

Ob Sitzecke mit Loungemöbeln auf der Terrasse, Wellness-Bereich mit Whirlpool oder überdachte Patio – es gibt zahlreiche größere Flächen, die abends durch Beleuchtung an Flair gewinnen. Sitzbereiche haben auch outdoor immer mehr Wohnzimmer-Charakter, die entsprechend gemütlich beleuchtet werden. Dazu passen die warm leuchtenden Flammen eines Außenkamins. Lichterketten sowie Hänge- und Stehlampen, aber auch kleine Highlights durch Kerzen oder Windlichter schaffen eine stilvolle und behagliche Atmosphäre. Handliche Akku-Leuchten lassen sich flexibel platzieren und sind wie Lichterketten, Lampions und Kerzen praktisch bei Partys und Grillabenden. Besonders praktisch sind multifunktionale Lampen, die gleichzeitig als Lautsprecher oder Weinkühler fungieren. Über einem dauerhaften Outdoor-Esstisch wird am besten eine Hängelampe in der Mitte angebracht, um seinen gesamten Inhalt ohne störende Schatten ausreichend zu erhellen.
Im Trend liegen außerdem beleuchtete Möbel und Pflanzgefäße. Sie erfüllen die Funktion einer Stehlampe, bewirken durch den doppelten Zweck aber gleichzeitig einen Überraschungseffekt. Das macht sie zum Blickfang auf jeder Terrasse.

Der richtige Stellplatz für Ihren Whirlpool - Terrasse

Einzelne Objekte

Jeder Garten hat ein oder mehrere Glanzstücke, die sein Besitzer auch bei Dunkelheit besonders hervorheben möchte. Das können der imposante Baum in der Ecke, prachtvolles Pampasgras, der üppige Gartenteich oder der blubbernde Außenwhirlpool sein. Am oder im Boden angebrachte Strahler setzen einzelne Objekte am besten in Szene. Sie heben sie aus der Dunkelheit heraus und verleihen dem Raum dahinter mehr Tiefe. Mehrere solcher „Lichtinseln“ setzen optisch Akzente, grenzen verschiedene Gartenbereiche voneinander ab und schaffen durch den Kontrast von Hell und Dunkel ein dynamisches Gesamtbild. Noch ein Vorteil der punktuellen Beleuchtung: Indem man Blickfänge gezielt ins Licht rückt, lenkt man die Aufmerksamkeit systematisch weg von kleinen „Dauerbaustellen“ und „Chaos-Ecken“. Übrigens: Outdoor-Whirlpools sind meistens selbst mit LED-Lampen ausgestattet und deshalb auch ohne externe Beleuchtung ein optisches Highlight.

3. Welche Energiequelle nutzen?

Wenn Sie Ihre Gartenbeleuchtung regelmäßig und dauerhaft nutzen, lohnt sich ein Stromanschluss. Um einmaligen oder wiederkehrenden Events wie Grillabenden, Partys oder Feiern das gewisse Etwas zu verleihen, bieten sich flexible Systeme mit Deko-Charakter an – z. B. Lichterketten, Kerzen, Fackeln oder Akkuleuchten. Was das Leuchtmittel betrifft, liegen LED-Lampen vorne.

LED
LED-Beleuchtung benötigt zwar einen Stromanschluss, ist aufgrund ihrer Langlebigkeit und Energieeffizienz allerdings extrem beliebt. Sie funktioniert über Leuchtdioden und löst die herkömmlichen Glühbirnen ab. LED-Lampen benötigen weniger Energie, sind wartungsarm und werden nicht so schnell heiß. Sie finden sich in Lichterketten wie auch in größeren Stand- Wandleuchten und Strahlern wieder. Nicht selten ist LED-Gartenbeleuchtung Teil moderner Smart Home Technologie und kann über Fernbedienung und Smartphone gesteuert werden.

 

 

Batterie
Batteriebetriebene Gartenleuchten benötigen kein Kabel und sind deshalb extrem flexibel. Es gibt Modelle, die über einen Tragegriff verfügen, sodass man sie auf dem Weg durch den nächtlichen Garten bequem mitnehmen kann. In Sachen Umweltfreundlichkeit liegen Akkuleuchten jedoch nicht ganz oben.

Solar
Solarleuchten beziehen ihre Energie aus dem Sonnenlicht. Je mehr sie tagsüber davon aufnehmen, umso stärker und länger leuchten sie bei Dunkelheit. Das macht sie zu den umweltfreundlichsten und sparsamsten Gartenlampen. Darüber hinaus kommen sie ebenfalls ganz ohne Kabel aus und können als Spießvariante beliebig den Standort wechseln. Als sichere Wegbeleuchtung eignen sich Solarleuchten allerdings nur bedingt. Denn ohne genügend Sonne – z. B. durch schlechtes Wetter – stellen sie ihren Dienst ein.

4. Klassische oder farbige Beleuchtung?

Bei der Wahl der passenden Außenleuchte kommt es nicht nur auf den Anlass, sondern vor allem auf den eigenen Geschmack an. Nicht jeder mag es farbig oder bunt blinkend. Aber auch, wenn das Licht gelb oder weiß ist, gibt es Unterschiede.

5. Welches Design passt zum Garten?

Ein Garten bietet die Möglichkeit, den persönlichen Stil auch außerhalb der eigenen vier Wände zum Ausdruck zu bringen. Heben Sie mit der passenden Außenleuchte Ihren Geschmack hervor. In romantischen Gärten mit bunten Sommerblumenbeeten und filigranen oder rustikalen Möbeln machen sich Laternen und Leuchten in klassischer Optik am besten. Aber auch zierliche Solarleuchten oder Bodenleuchten in Kugelform eignen sich gut. Akkurat geformte Pflanzen und ein getrimmter Rasen sind das Markenzeichen eines Englischen Gartens. Dazu passen sowohl klassische als auch moderne Gartenleuchten ohne verspielte Elemente. Heutzutage orientieren sich viele Gartenbesitzer bei der Optik ihres Außenbereichs an der modernen, minimalistischen Architektur ihres Eigenheims. Schlichte Gartenleuchten oder illuminierte Gartenmöbel in reduziertem Design eignen sich hervorragend, um moderne Outdoor-Bereiche stilvoll aufzuwerten.

Gartenbeleuchtung Inspiration

Fazit

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, seinen Garten kurzfristig oder dauerhaft zu beleuchten, z. B. Erdspieß, Strahler oder Solar. Welche Entscheidung Sie bei Leuchte, Leuchtmittel, Farbe und Design treffen, hängt vom individuellen Geschmack sowie vom Ziel der Beleuchtung ab. Ihr Zweck ist in erster Linie, eine stilvolle und gemütliche Atmosphäre zu schaffen oder im Außenbereich für Sicherheit und Orientierung zu sorgen. Das Angebot ist so groß, dass es nicht schwer ist, eine Wahl zu treffen, die zum Anlass passt und den persönlichen Stil hervorhebt. Hochwertige Außenbeleuchtung hat einen entsprechenden IP-Wert (z.B. IP44 oder IP65) und kann problemlos das ganze Jahr unter freiem Himmel verbringen. Passen Sie auch die Stromversorgung an die Outdoor-Bedingungen an und schauen am besten im Voraus, wo welche Beleuchtung zum Einsatz kommt.

 

Unruhig wälzt man sich abends im Bett hin und her, während das 500. Schaf über den imaginären Zaun springt – und am nächsten Morgen ist man wie gerädert. Mit Schlafstörungen haben viele Menschen zu kämpfen. Ist der Schlaf dauerhaft schlecht, kann sich das negativ auf das tägliche Leben auswirken. Wir stellen Ihnen 5 einfache Tipps vor, mit denen Sie besser schlafen.

Was ist guter Schlaf?

Morgens frisch und erholt aufwachen, um mit Elan und Tatendrang in den neuen Tag zu starten: Bei wem das klappt, der hat in der Regel gut geschlafen. Ein anderer schläft viel, ist aber trotzdem müde. Was sind die Ursachen dafür? Jeder Mensch ist zwar verschieden, doch eine gute Nachtruhe kennzeichnet sich bei jedem durch drei entscheidende Merkmale:

Ausreichend Schlaf 
Ein durchschnittlicher Erwachsener benötigt ca. 6 bis 8 Stunden Schlaf pro Nacht. Mit dem Alter nimmt das Schlafbedürfnis üblicherweise ab. Während Säuglinge und Kleinkinder viel Schlaf benötigen, kommen Senioren mit weniger aus. Allerdings gilt die durchschnittliche Schlafdauer lediglich als grobe Richtlinie. Wie viel Schlaf tatsächlich ausreichend ist, ist von Mensch zu Mensch verschieden. Manchen jungen Erwachsenen reichen beispielsweise 7 Stunden, so manche Senioren fühlen sich erst nach 9 Stunden richtig ausgeschlafen. Das persönliche Schlafpensum sollte jeder für sich selbst herausfinden, akzeptieren und nicht dauerhaft dagegen ankämpfen. Auch wenn bzw. gerade weil Leistungsdruck in der heutigen Zeit mehr denn je ein Thema ist, sollte man versuchen, das individuelle Schlafmaß  einzuhalten.

Erholsamer Schlaf
Eine wichtige Rolle spielt die Schlafqualität: Jemand, der einen kurzen, erholsamen Schlaf hinter sich hat, fühlt sich morgens in der Regel besser als jemand, der länger, aber unruhig geschlafen hat. Ist der Schlaf oberflächlich, kommen Körper und Geist nicht vollständig zur Ruhe. Wenn die einzelnen Schlafphasen gestört werden, wirkt sich dies negativ auf die Schlafqualität aus. Deshalb mag sich ein Mensch, der 5 Stunden tief und fest geschlafen hat, unter Umständen morgens besser fühlen als ein anderer, der sich die halbe Nacht von einer Seite zur anderen gewälzt hat.

Einschlafen und durchschlafen
Zwei der wichtigsten Voraussetzungen für guten Schlaf sind das Einschlafen und Durchschlafen. Die wohl bekanntesten Schlafstörungen beschreiben Probleme mit diesen Aspekten. Wem beides gelingt, der hat viel gewonnen. Denn diese beiden Faktoren beeinflussen entscheidend die Schlafqualität. Manche Menschen schlafen innerhalb weniger Minuten ein, während andere bis zu einer halben Stunde dafür benötigen – im schlimmsten Fall noch länger. Problematisch ist es auch, wenn man in der Nacht ein- oder mehrmals aufwacht und dann nicht wieder einschlafen kann.

5 Schlafphasen

Was passiert im Schlaf? Diese Frage hat sich vermutlich jeder schon einmal gestellt. Typischer Schlaf lässt sich in vier verschiedene Phasen unterteilen. Zusammen bilden sie einen Zyklus, der sich mehrmals in der Nacht wiederholt. Während zu Beginn der Nacht die Tiefschlafphase vorherrscht, dominieren zum Ende hin die REM-Phasen. Jede ist durch eigene Gehirnaktivitäten und Funktionen gekennzeichnet.

1. Einschlafphase
Den Übergang vom Wachzustand in den Schlaf bildet die Einschlafphase. Der Körper kommt jetzt zur Ruhe und ist ganz auf Entspannung eingestellt. Dementsprechend verlangsamen sich Pulsschlag und Anzahl der Atemzüge pro Minute. Der Schlaf selbst ist zu diesem Zeitpunkt noch oberflächlich, sodass kleine Störungen zum Aufwachen führen können.

2. Leichtschlafphase
Ein Großteil der Nacht verläuft in der Leichtschlafphase. Das Gehirn ist hier nur noch auf niedrigen Frequenzen aktiv – ein zeichen dafür, dass die Ruhephase fortgeschritten ist. Auch die Muskeln befinden sich in einem entspannten Zustand. Das Bewusstsein ist in diesem Stadium ausgeschaltet. Augenbewegungen finden jedoch gar nicht oder kaum statt.

3. Tiefschlafphase
Tiefschlaf ist wichtig, um sich wirklich zu erholen, denn der Körper erfährt in dieser Phase die intensivste Entspannung. Menschen, die sich nachts im Tiefschlaf befinden, lassen sich deutlich schwerer wecken als in der Ein- oder Leichtschlafphase. Die Tiefschlafphase wird vor allem der körperlichen Regeneration und der Wiederholung von Tageserlebnissen zugeschrieben.

4. REM-Phase
Schnelle Augenbewegungen – englisch “Rapid Eye Movement”, abgekürzt REM – verleihen dieser Schlafphase ihren Namen. Alternativ wird sie auch als Traumschlaf bezeichnet, denn in dieser Phase kommen Träume am häufigsten vor. Im EEG ist erkennbar, dass sich die Gehirnaktivität steigert und der in der Einschlafphase nahekommt. Damit der schlafende Körper die geträumten Bewegungen nicht tatsächlich ausführt, schickt ihn das Gehirn in eine Starre. Dieser lähmungsartige Zustand ist ein Schutzmechanismus. In der REM-Phase werden emotionale Eindrücke und Informationen für das Langzeitgedächtnis verarbeitet.

Warum ist Schlaf so wichtig?

Der Mensch braucht ausreichend qualitativen Schlaf für seine täglichen körperlichen und geistigen Aktivitäten. Wenn es daran mangelt und die Erholung fehlt, kann sich das auf verschiedenen Wegen bemerkbar machen – z. B. durch Konzentrationsstörungen, fehlende Motivation, Kopfschmerzen und leichte Reizbarkeit.

Wenn man auf dauer schlecht schläft, ist man nicht nur einfach müde. Die körperliche und psychische Leistungsfähigkeit können sinken und ernstzunehmende Krankheiten wie Burn-Out entstehen. Dem Körper fehlt die Möglichkeit, sich angemessen zu regenerieren, gegen Viren und Bakterien zu wappnen sowie Erlebtes zu verarbeiten. Am Begriff “Schönheitsschlaf” ist also durchaus etwas Wahres dran.

Schlafstörungen

Nicht jeder, der sich eine Nacht im Bett herumwälzt, leidet automatisch unter Schlafstörungen. Um davon sprechen zu können, kommt es vor allem auf die Dauer des Phänomens an – in der Regel 3 bis 4 Wochen.
Zu den bekanntesten Beschwerdebildern gehören Probleme beim Ein- und Durchschlafen. Sogenannte Hypersomnien wiederum äußern sich durch eine starke Schläfrigkeit am Tag. Die bekannteste Form davon ist wohl die Narkolepsie, bei der Betroffene tagsüber anfallartig einschlafen. Umgangssprachlich wird sie deshalb auch als Schlafkrankheit oder Schlafsucht bezeichnet. Daneben gibt es schlafbezogene Bewegungsstörungen wie das sogenannte Restless-Legs-Syndrom – “unruhige Beine”. Atmungsstörungen wie das Schlafapnoe-Syndrom, bei dem es zu nächtlichen Atemaussetzern kommt, können sich ebenfalls negativ auf die Schlafqualität auswirken. Wenn Krankheiten die Ursache für Schlafstörungen sind oder man dies vermutet, sollte man dies durch einen Arzt oder den Besuch eines Schlaflabors abklären lassen.
Mit einigen Tricks kann man selbst versuchen, für einen dauerhaft besseren Schlaf zu sorgen.

5 TIPPS FÜR BESSEREN SCHLAF

Abends einfach ins Bett fallen und einschlafen ist für viele nicht selbstverständlich. Besser schlafen ist keine Kunst, benötigt manchmal aber ein paar Regeln. Wer sich daran hält, mag vielleicht schon bald erste Erfolge verbuchen und sich morgens gut erholt fühlen.

1. Lichtquellen und Elektrogeräte reduzieren

Heutzutage gibt es wohl kaum jemanden, der abends vor dem Schlafengehen nicht mit einem Bildschirm beschäftigt ist – ob Computer, Smartphone, Tablet oder TV. Selbst der Inhalt von Büchern wird lieber zusammengepresst in Form eines E-Readers konsumiert anstatt in Papier durchgeblättert. Das blaue Licht, das von den Bildschirmen der Geräte ausgeht, kann den Körper dabei stören, sich auf den bevorstehenden Schlaf einzustellen. Das Gleiche gilt für andere intensive Lichtquellen. Denn um in den Schlafmodus umzuschalten, muss der Körper vermehrt Melatonin produzieren – das sogenannte “Schlafhormon”. Dies geschieht verstärkt bei Dunkelheit, wohingegen Licht die Melatonin-Produktion hemmt.

Abgesehen davon strengt das intensive Starren auf Bildschirme die Augen an und ist häufig mit einer Reizüberflutung verbunden. Zudem wühlen gruselige Horror-Filme oder hitzige Diskussionen per WhatsApp emotional nur unnötig auf. Auch das kann zu den Ursachen gehören, weshalb man nicht einschlafen kann. Für besseren Schlaf kann es also hilfreich sein, den abendlichen Einsatz von Licht und Elektrogeräten zu drosseln. Nicht vergessen: Es gibt auch Dinge, die Spaß machen und kein Display haben!

2. Rituale zum Einschlafen

Bei vielen Menschen haben sich wiederkehrende Rituale als Methode gegen Schlafprobleme bewährt, weil sie den Körper auf das Zubettgehen einzustimmen. Erlaubt ist alles, was dabei hilft, sich wohlzufühlen und zur Ruhe zu kommen. Hier einige Beispiele:

• Die Schlaf fördernde Wirkung der berühmten heißen Milch ist zwar wissenschaftlich nicht erwiesen – das wärmende Gefühl kann aber die Entspannung unterstützen. Das abendliche Heißgetränk ist deshalb ein beliebter Klassiker.

• Eine warme Dusche oder ein heißes Bad in der Wanne oder im Whirlpool können beim besser Schlafen helfen, indem sie die Körpertemperatur beeinflussen. Zunächst steigt die Körpertemperatur, danach sinkt sie wieder leicht. Das kann Entspannung fördern und bewirken, dass wir angenehm müde werden.

• Mit einem guten Buch wird der Abend nicht nur nicht langweilig – das Lesen eignet sich auch noch hervorragend als Einschlaf-Ritual. Oft hört man den Rat, nicht direkt im Bett zu lesen, damit es ein Ort ausschließlich zum Schlafen bleibt. Ein nervenaufreibender Thriller sollte es natürlich nicht sein…

• Bei einem kurzen Spaziergang an der frischen Luft kann man sich sanft entspannen und einen klaren Kopf bekommen. Für so manches Problem findet man bei der Bewegung eine Lösung. Umso besser einschlafen lässt es sich später.

Entspannungsübungen wie Yoga, autogenes Training, Meditation oder progressive Muskelentspannung eignen sich hervorragend, um den Tag auf körperlicher und geistiger Ebene abzuschließen. Denn häufig ist Stress die Ursache dafür, dass man nachts nicht schlafen kann.

In die abendliche Routine sollten feste Schlafenszeiten eingeschlossen sein – so gesehen auch eine Art Ritual. Viele Menschen können ihren Schlaf nämlich dadurch verbessern, dass sie – auch am Wochenende – immer grob um die gleiche Uhrzeit schlafen gehen. Der Körper gewöhnt sich an den persönlichen Rhythmus und stellt sich darauf ein. Natürlich ist der von Mensch zu Mensch anders. Schichtarbeit und Jetlag können diesen Rhythmus durcheinanderbringen und sich dadurch negativ auf den Schlaf auswirken.

3. Grübeln abstellen

Wer kennt das nicht: Man liegt im Bett und die kreisenden Gedanken stören beim Einschlafen. Gegen hartnäckige Sorgen, Ängste und Probleme gibt es natürlich keine schnelle Pauschallösung. Wenn sie zum Dauerzustand werden und den Alltag stark beeinträchtigen, ist professionelle Hilfe die richtige Option. Es gibt jedoch einige Tricks, mit denen man versuchen kann, das Gedankenkarussell zum Stillstand zu bewegen.

• Vielen Menschen hilft es, wenn sie ihre Ängste und Sorgen visualisieren. Das macht sie greifbar und vermittelt das Gefühl, sie zumindest ein Stück weit kontrollieren zu können. Anstatt im Kopf herumzuschwirren, sich zu wiederholen oder immer wieder neue “Baustellen” aufzureißen, materialisieren sich die Gedanken auf dem Papier. Bringen Sie in Form eines klassischen Tagebuchs eine Ordnung hinein – vielleicht kommt dadurch schneller eine Lösung in Sicht. Oder packen Sie die Seiten in eine Kiste und schaffen sie wortwörtlich beiseite. Das ebnet den Weg für einen besseren Schlaf.

• Je stärker man versucht einzuschlafen, umso weniger gelingt es. Der ständige Blick auf die Uhr und die verkrampfte Konzentration auf den nicht eintretenden Schlaf halten erst recht wach und setzen so einen Teufelskreis in Gang. Stattdessen kann es helfen, die Aufmerksamkeit vom Gedanken des Nicht-schlafen-Könnens wegzulenken, um die nötige Ruhe zu finden – z. B. durch das leise Hören eines Hörbuchs, das Aufsagen eines Mantras oder das Vorstellen eines schönen Ortes.

• Der erste Schlaf liegt bereits hinter einem und man kommt mitten in der Nacht ins Grübeln? Wer aufwacht und dann nicht wieder einschlafen kann, dem kann es helfen, aufzustehen und sich anderweitig zu beschäftigen. Anstrengende Tätigkeiten sind natürlich fehl am Platz. Wie wäre es mit lesen, bügeln oder aufräumen – die Müdigkeit stellt sich mit der Zeit von selbst ein.

4. Achtsamer Lebensstil

Um besser schlafen zu können, kann man schon tagsüber eine Menge tun. Denn das, was wir machen und wie wir uns dabei fühlen, hat auch Auswirkungen auf den Schlaf. Zwei zentrale Punkte im täglichen Leben sind Bewegung und Ernährung. Sie können beim Schlaf Verbessern helfen. Hinzu kommt, das tägliche Stresspensum so gering wie möglich zu halten.

Genug Bewegung
Sich am Tag ausreichend zu bewegen ist wichtig für die Gesundheit – vor allem, wenn der berufliche Alltag größtenteils im Sitzen stattfindet. Ob laufen, schwimmen oder Yoga: Ein passendes Maß an Bewegung kann auch einen gesunden Schlaf unterstützen. Dafür muss man sich nicht zwingend bei einem Marathon oder im Fitness-Studio auspowern – schon gar nicht kurz vor dem Schlafengehen. 2 bis 3 Stunden sollten zwischen Sport und Schlaf liegen, damit der Körper genug Zeit zum Runterschalten hat. Ein guter Zeitpunkt zum Trainieren ist deshalb der Nachmittag. Eine Fahrradtour oder ein Spaziergang mit Familie oder Freunden ist eine tolle Alternative, um Bewegung in den Alltag zu integrieren. Nicht nur dem Körper tut die Bewegung gut. Sie kann dabei helfen, Gedanken zu sortieren und eine kreative Problemlösung unterstützen.

Ausgewogene Ernährung
Es gibt wohl kaum einen Bereich im Leben, den das Thema Essen nicht beeinflusst. Eine gesunde, ausgeglichene Ernährung ist wichtig, wenn man besser schlafen möchte. Schweres, fettiges Essen mit langen Verdauungszeiten sollte nicht auf Ihrem abendlichen Speiseplan stehen, wenn Sie Schlafprobleme haben. Hier sollten mindestens 4 Stunden vergehen, bevor man die Nachtruhe einläutet. Greifen Sie abends deshalb besser zu gekochtem Gemüse, leichten Beilagen, fettarmem Fleisch und Fisch sowie Obst.
Und dann ist da noch die Sache mit dem Kaffee… Während manche Menschen trotz spätem Kaffee schlafen können wie ein Baby, stehen andere schon nach 2 Tassen am Nachmittag senkrecht im Bett. Die Auswirkung koffeinhaltiger Getränke auf den eigenen Körper kennt jeder selbst am besten und sollte sie entsprechend dosieren.
Genauso sieht es mit Alkohol aus. Regelmäßiger Konsum kann dazu führen, dass der Schlaf weniger tief ist und man entsprechend schneller aufwacht. Vollkommene Abstinenz von Alkohol verlangt niemand, aber einen maßvollen Konsum und den möglichen Zusammenhang mit Schlafstörungen sollte man im Hinterkopf haben.
Über den Tag verteilt ausreichend zu trinken – das bedeutet Wasser und ungesüßte Tees – gehört zu einer gesunden Ernährung dazu. Wer direkt vor dem Schlafengehen große Mengen Wasser trinkt, muss jedoch damit rechnen, nachts häufiger aufzustehen.

Stress reduzieren
Alltagsstress bereitet vielen Menschen Probleme dabei, ein- oder durchzuschlafen. Anstatt zur Ruhe zu kommen, ist man in Gedanken beim kommenden Meeting, der nächsten Dienstreise oder fragt sich, wie man Beruf und Privatleben unter einen Hut bringen soll. Damit Stress im Alltag nicht zum Dauerzustand wird und den Schlaf stört, sollte man versuchen, ihn weitestgehend zu reduzieren oder bewusst auszugleichen. Es gibt zahlreiche Tipps und Tricks, die dabei helfen können, Entspannung und regelmäßige Erholungsphasen flexibel in den Alltag zu integrieren.

5. Wohlfühl-Atmosphäre schaffen

Sind Umgebung und Atmosphäre ganz auf Schlaf eingestellt, kann dieser sich oftmals viel besser einstellen. Schließlich kann man viel besser entspannen, wenn man sich wohlfühlt. Auf den schnarchenden Partner hat man natürlich nur begrenzt Einfluss. Auf Bett und Schlafzimmer schon:

• Die passende Raumtemperatur im Schlafzimmer beträgt 16 bis 18 °C und ist damit etwas kühler als in anderen Räumen. Damit der Körper seine Funktionen zum Schlafen herunterfahren kann, ist diese Temperatur ideal. Über die Haut wird die Wärme aus dem Körper nach außen geleitet und an die Umgebung abgegeben. Ist diese zu warm, kommt dieses System zum Erliegen. Die Heizung bleibt deshalb im Schlafzimmer am besten aus. Richtig kalt sollte es natürlich auch nicht sein – vor allem kalte Füße können vom Einschlafen abhalten.

• Wandfarbe, Möbel, Gardinen – ist das Schlafzimmer stilvoll und gemütlich gestaltet, stellen sich Erholung und Entspannung doch gleich viel besser ein. Auch, wenn man den Raum zum Schlafen nutzt und es entsprechend abgedunkelt ist: Eine schöne Einrichtung kann dazu beitragen, die Atmosphäre für einen guten Schlaf zu ebnen.

• Wer besser schlafen möchte, wählt Matratze, Kissen und Oberbett, die zu seinen persönlichen Bedürfnissen passen. Die Produktvielfalt ist heutzutage mehr denn je auf die unterschiedlichen Schlaftypen und Liegepositionen zugeschnitten. Für Bauchschläfer gibt es z.B. andere Kissen als für Seitenschläfer. Und während sich der eine gerne auf Wolken bettet, bevorzugt der andere ein härteres Lager. Unbequeme und unpassende Matratzen und Kissen können schnell zu Nacken- und Rückenschmerzen führen und den Schlaf beeinträchtigen. Hier spielt auch das Material der Bettwäsche eine Rolle. Es sollte sich angenehm auf der Haut anfühlen, atmungsaktiv sowie allergikerfreundlich sein.

• Damit der Körper genug vom Schlafhormon Melatonin produzieren kann, sollte das Schlafzimmer entsprechend abgedunkelt werden können. Dünne Lamellen-Rollos lassen in der Sommerzeit häufig zu viel Licht ins Zimmer, wodurch der Schlaf oberflächlich bleibt. Auch auf andere störende Lichtquellen wie elektrische Nachtlichter oder Radiowecker sollte man deshalb am besten verzichten.

• Die passende Geräuschkulisse für ein Schlafzimmer ist und bleibt Stille. Gegen ein Hörbuch oder sanfte Hintergrundmusik zum Einschlafen ist natürlich nichts einzuwenden. Allzu stark sollte das Gehörte die Aufmerksamkeit aber nicht auf sich lenken – sonst hält es wach anstatt den Schlaf zu fördern. Störende Geräusche sollten nach Möglichkeit beseitigt werden. Die gedämpften Töne von Nachbars Fernseher oder eine Party im Erdgeschoss können so manchen vom Schlafen abhalten. Zur Not können Ohrstöpsel dabei helfen, trotz Nebengeräuschen in einen besseren Schlaf zu finden.

Fazit

Gesunder Schlaf ist ein wichtiger Bestandteil des menschlichen Lebens. Wenn er dauerhaft gestört ist und aus dem Gleichgewicht gerät, kann sich dies auf Körper und Geist negativ auswirken. Besser schlafen ist jedoch kein Hexenwerk. Mit ein paar einfachen Tricks und Tipps kann man gezielt gegen Schlafprobleme vorgehen und die Bedingungen für eine erholsame und gesunde Nachtruhe verbessern.

PERFEKT GEPLANT

Einige Überlegungen im Vorfeld
Sonnenschutz Voraussetzungen

Sonnenschutz Voraussetzungen

Reicht ein schattiges Plätzchen oder soll der Bereich gezielt vor UV-Strahlen geschützt sein? Nicht jedes Sonnenschutzsystem ist gleich wirksam und auch unter den Produkten derselben Kategorie gibt es Unterschiede. Wer einen hochwertigen Sonnenschutz haben möchte, sollte den Niedrigpreis-Bereich bewusst umgehen. Stabile Konstruktionen und robuste Materialien machen die Produkte außerdem langlebig. Eine Orientierung liefern Siegel und Normen wie UV801 sowie Zahlen, die einen Qualitätsgrad angeben – z.B. den Grad der Lichtechtheit. Ist man sich unsicher, sollte man die Hilfe eines Experten in Anspruch nehmen und sich beraten lassen.

Sonnenschutz - Allwetterschutz

Schutz vor jedem Wetter erwünscht?

Sonne gibt es nicht nur im Sommer. Für die meisten Menschen dürfte es, was die Anzahl an Sonnenstunden in unseren Breitengraden betrifft, aber etwas mehr sein. Sieht man der – oft nassen, windigen und kalten – Realität ins Auge, ist die Frage gerechtfertigt, ob der Sonnenschutz wetterfest sein soll. Bleibt das Sonnenschutz-System das ganze Jahr über stehen, sollte es Wind, Regen und Schneelasten aushalten. Das fängt beim plötzlichen Regenschauer an. Macht es nichts aus, seinen Sonnenschutz dann abbauen, zusammenklappen oder einziehen zu müssen? Oder investiert man lieber in eine Variante, die vom Wetter unabhängig ist? Natürlich spielt hier auch die Art des Außenbereichs eine Rolle: Auf einer Terrasse oder in einem Garten hat man mehr Möglichkeiten als auf einem kleinen Balkon.

Sonnenschutz multifunktional

Multifunktionaler Sonnenschutz?

Multifunktionalität ist praktisch und angesagter denn je. Z.B. kann meistens der Sonnenschutz als Sichtschutz verwendet werden. Gerade in Großstädten mit eng bebauten Räumen sind solche Lösungen gefragt, um auch hier Privatsphäre zu schaffen. Ein anhaltender Trend ist auch, Wohnraum nach draußen zu verlagern, um sich – im Sommer oder sogar das ganze Jahr – an der frischen Luft aufhalten zu können. Wellness-Bereiche mit Whirlpool, eine gemütliche Lounge, Essecke oder Outdoor-Küche – die Möglichkeiten sind vielfältig. Mit Sonnenschutzsystemen wie Pergola, Pergola Markise oder Lamellendach lassen sich besonders viele Ideen verwirklichen.

7 SONNENSCHUTZ-SYSTEME

Modern. Beliebt. Zeitlos.

1. Sonnenschirm

Was Sonnenschutz für draußen betrifft, ist der Sonnenschirm zweifelsohne ein Klassiker. Ob im Garten über der Sonnenliege oder über der Kaffeetafel auf der Terrasse: Er kann schnell aufgestellt und bei Bedarf genauso schnell wieder zusammengefaltet werden. Gerade bei kleinen Terrassen und Balkonen ist der platzsparende Aspekt ein entscheidender Punkt.

Viele Varianten und Designs

Das Schirm-Design hat sich in den letzten Jahren ständig verändert und erweitert. Es gibt eine Vielzahl an Formen, Farben und Modellen, mit denen sich Außenräume individuell gestalten und vor Sonne schützen lassen. Zu den beliebtesten Varianten gehören

• klassische Sonnenschirme mit Ständer in der Mitte,
• von einem Ständer seitlich herabhängende und schwenkbare Ampelschirme,
• Wandschirme, deren Gestell an eine Außenwand montiert wird.

Längst gibt es Sonnenschirme auch im eckigen Design. Damit passen sie sich vor allem an moderne Wohnarchitektur im minimalistischen Stil mit geraden Linien und reduzierter Optik an. Die Spannweite eines Sonnenschirms richtet sich nach dem zu beschattenden Bereich und kann durchaus 4 Meter und mehr betragen. Auch der Markisenschirm – eine Mischung aus Sonnenschirm und Markise mit einem Standfuß – erfreut sich immer mehr an Beliebtheit. Um lange etwas vom Sonnenschirm als Farbtupfer im Garten zu haben, sollte man beim Kauf auf Lichtechtheit achten.

Der richtige UV-Schutz

Damit ein Sonnenschirm nicht nur Schatten, sondern auch tatsächlich Schutz vor der Sonne spendet, kommt es auf sein Material und seine Flexibilität an. Natürlich kann man den Sonnenschirm mit dem Gang der Sonne verschieben – besitzt er aber einen schweren Standfuß, kann das ständige Rücken eine schweißtreibende Angelegenheit werden.
Wer von seinem Sonnenschirm einen hochwertigen Schutz erwartet, sollte auf folgende Punkte achten:

• Lichtschutzfaktor
Der Schutzfaktor eines Sonnenschirms hängt von seinem Bezugsstoff ab und sollte – am besten nach UV801 Norm – angegeben sein. Es gibt Schirme, die lediglich einen Lichtschutzfaktor von 5 oder 10 besitzen. Andere wiederum warten mit einem Schutz von 50 oder 80 auf. Dieser Wert zeigt an, um wie viel länger man sich unter dem Sonnenschirm aufhalten kann, als wenn man mit ungeschützer Haut in der Sonne sitzt. Ist man z.B. ein heller Hauttyp, der sich ungeschützt 10 bis 20 Minuten in der direkten Sonne aufhalten kann, spendet ein Sonnenschirm mit UV 50 für 500 bis 1000 Minuten Schutz.

• Verstellbarkeit
Der beste Sonnenschutz verliert seine Funktion, wenn die Sonne schlicht an ihm vorbeiwandert oder zu tief bzw. hoch vom Himmel herabscheint. Die meisten Sonnenschirme besitzen deshalb einen Knickmechanismus an der Stange, mit der sich die Schirmfläche an den Stand der Sonne anpassen lässt. Höhenverstellbare Sonnenschirme, die sich noch dazu um 360° verstellen lassen, bieten noch mehr Schutz.

Sonnenschirm für jedes Wetter?

Regen
Nicht jeder Sonnenschirm lässt sich automatisch auch als “Regenschirm” verwenden. In der Regel ist die Bespannung nicht wasserfest. Ein Sonnenschirm wird bei Regen oder Unwetter dann am besten schnell geschlossen, damit der Bezug nicht porös wird.
Manche hochwertigeren Sonnenschirme mit einer Bespannung aus Polyester oder Acryl besitzen zusätzlich eine spezielle Imprägnierung. Dadurch sind sie nicht nur wasserabweisend, sondern auch schmutzresistent.

 Wind
Klassische Sonnenschirme bekommen ihre Stabilität vom Gewicht ihres Standfußes verliehen. Je leichter der Fuß, umso schneller läuft der Sonnenschirm Gefahr, bei Wind und Sturmböen zu schwanken oder umzukippen. Keine Frage: Ein Granitfuß ist hier allemal effektiver als ein mit Wasser gefüllter Plastikständer. Der aufgespannte Schirm bietet dem Wind die größte Angriffsfläche. Deshalb sollte man einen Sonnenschirm bei starkem Wind besser schließen. Eine Ausnahme bilden Sonnenschirme in Gastronomie-Qualität.

Unwetter
Gerade, wenn der UV-Schutz geklärt ist, kommt die Frage auf, ob ein Sonnenschirm auch andere Wettersituationen meistert. Hagel, Sturm und Gewitter können für Sonnenschirme und ihre Besitzer schnell zum Problem werden. Auch, wenn das Material, der Standfuß oder das montierte Gestell stabil sein sollten: Bei einem Unwetter ist ein Sonnenschirm am besten geschlossen. Gastronomieschirme sind wetterfest und witterungsbeständig. Sollte das Unwetter aber allzu stark wüten, schließt man am besten auch sie.

2. Fassadenmontierte Markise

Auf der Terrasse, aber auch dem Balkon gehört die Markise zu den beliebtesten Sonnenschutzsystemen. Ihr einfaches Prinzip hat sich bewährt und mittlerweile gibt es zahlreiche Variationen und Designs der klassischen Fassadenmarkise.

Gelenkarmmarkise

Im Vergleich zum Sonnenschirm kann eine Gelenkarmmarkise auch größere Flächen abdecken. Sie setzt sich aus zwei Gelenkarmen mit Federn und einer Welle zusammen, über die ein Tuch gespannt ist. Dieses lässt sich per Kurbel oder auf elektronischem Wege ausrollen.
Die Gelenkarmmarkise wird an der Außenwand angebracht – Alternativen sind je nach Modell Decke oder Dachsparren. Manche Markisen können so installiert werden, dass sie komplett in der Fassade verschwinden.

Kassettenmarkise

Die Arbeitsweise der Kassettenmarkise gleicht dem der Gelenkarmmarkise. Der Unterschied besteht darin, dass sich die gesamte Technik in einer Kassette befindet. Diese kann nach unten geöffnet (Halbkassettenmarkise) oder vollständig geschlossen sein (Vollkassettenmarkise). Weil die Gelenke und technischen Komponenten so vor äußeren Einflüssen geschützt sind, gelten Kassettenmarkisen als besonders langlebig. Die an die Fassade montierte Kassette ist von außen sichtbar, auch wenn sie heutzutage dezent und stilvoll in den Stil des Hauses integriert werden kann.

Markise als Sonnenschutz

Um unter der Markise auch in der Mittagshitze auf der Terrasse Sonnenschutz zu genießen, muss das Tuch einen bestimmten UV-Faktor aufweisen. Ein Lichtschutzfaktor von 50 bis 80 ist hier eine gute Wahl. Wie auch beim Sonnenschirm gilt: Fällt die Wahl auf lichtechten Stoff, hält die Freude an der Farbe länger. Zur Orientierung: 8 ist der höchste Grad in der Kategorie Lichtechtheit.
Mit einer Markise kann man auch große Terrassen vor Sonneneinstrahlung schützen. Steht die Sonne allerdings tiefer, kann sie dennoch blenden – gerade dann, wenn die Temperaturen ansonsten angenehm sind. Eine Lösung dafür ist ein sogenannter Vario Volant. Dieses am Ende der ausgefahrenen Markise senkrecht herabhängende Tuchstück bietet einen zusätzlichen Schutz gegen blendende Sonne. Volants gibt es in unterschiedlicher Länge.

 

Wetterfeste Markise

Viele Markisen schützen hauptsächlich vor Sonne und halten deshalb nur leichten Sprühregen aus. Bei starkem Regen kommt es häufig zu pfützenartigen Wasseransammlungen auf dem Tuch, die zu Problemen führen können. Es gibt jedoch Technologien, die die Bildung solcher Wassersäcke verhindern. Soll die Markise auch bei Regen & Co. zum Einsatz kommen, achtet man vor dem Kauf darauf und wählt einen reißfesten, schmutz- und wasserabweisenden bzw. wasserdichten Stoff. Bei starkem Sturm oder Unwetter fährt man die Markise dennoch am besten ganz ein.

Markise auf dem Balkon?

Manchmal ist jeder Zentimeter wertvoll, sodass selbst ein Sonnenschirm zu viel Platz wegnimmt. Gerade einen kleinen Balkon möchte man durch einen Schirm mit schwerem Standfuß nicht noch kleiner machen. Hier ist die Markise eine gute Alternative. Wer sie nicht an der Fassade anbringen möchte oder darf – z.B. bei einigen Mietwohnungen -, kann auf eine Klemmmarkise umsteigen. Die Welle wird mit Hilfe von Stangen zwischen dem Boden und der Decke installiert.

3. Pergola

Pergolas liegen voll im Trend und haben neben der Sonnenschutz- eine starke gestalterische Funktion im Garten. Es gibt viele Wege und Varianten, mit einer Pergola einen eigenen Raum zu schaffen, in dem man es sich draußen gemütlich machen kann – auch dann, wenn die Sommerhitze längst vorüber ist.

Separater Raum im Freien

Ursprünglich bezeichnet das Wort Pergola einen überdachten Anbau, der Teile von Haus und Garten miteinander verbindet. Durch Säulen, Stützen oder Pfosten mit einem Dach entsteht ein Raum, der an den meistens Seiten offen ist. Teilweise können die Seiten aber auch geschlossen sein. Die Mischung aus der Geschlossenheit eines separaten Raumes und einer outdoor-typischen Offenheit ist das Merkmal der Pergola. Anstatt als Anbau an das Haus oder auf die Terrasse stellen viele Menschen ihre Pergola ähnlich einem Pavillon auch freistehend im Garten auf. Je nachdem, wie geräumig die Pergola ist, lassen sich mit ihr sowohl kleine als auch größere Flächen beschatten.

Flexibles Pergola-Design

Der gestalterische Aspekt spielt bei einer Pergola eine große Rolle. Es mag sogar sein, dass die Sonnenschutz-Funktion lediglich einen angenehmen Nebeneffekt darstellt. Für jeden Wohnstil gibt es das passende Pergola-Design. Bei kleinen Außenräumen empfehlen sich Pergolas mit dünnen Stützen oder Pfosten. Holz, Metall, Edelstahl und Gusseisen sind die gängigsten Materialien. Mit ihnen lassen sich verschiedene Stile bedienen – von romantisch verspielt über elegant bis hin zu minimalistisch. Die Kombination verschiedener Materialien setzt eigene Akzente.

Individueller Sonnenschutz

Der Grad des Sonnen- und UV-Schutzes bei einer Pergola hängt von ihrer Gestaltung ab. Sind die Seiten zwischen den Pfosten offen, gelangt automatisch mehr Sonnenlicht ins Innere, vor allem bei niedrigem Sonnenstand. Das Gleiche gilt für das Dach: Besteht es aus einem licht- und UV-undurchlässigen Material oder lassen Balken, Bepflanzung oder Stoff Licht durch? Pergolas mit mediterranem Flair können mit Tuch locker bespannt werden. Wer in seiner Pergola einen Rundum-Sonnenschutz genießen möchte, sollte hingegen Stoff mit UV-Schutz wählen oder auf eine stärkere Geschlossenheit setzen.

Sind Pergolas wetterfest?

Im Sommer ist eine Pergola ein gemütlicher Rückzugsort bei Hitze. Einmal aufgebaut, bleibt eine Pergola in der Regel das ganze Jahr über stehen. Ausgestattet mit bequemen Outdoor-Möbeln oder einem Außenwhirlpool kann eine entsprechend geschützte Pergola auch im Winter ein wunderschöner Wohlfühlort sein. Insbesondere in einem verschneiten Garten sorgt die Pergola optisch für abwechslungsreiche Strukturen und eine kontrastreiche Gestaltung. Konstruktionen aus langlebigen Holzarten, wetterbeständigem Verbundmaterial und stabilem Metall können Wind und Wetter nichts anhaben. Wird die Hitzeperiode von Schauern und Wind unterbrochen, ist das nicht schlimm. Finden leichtes Tuch oder Baumwollstoffe zwischen den Stützen Verwendung, ist die Wetterfestigkeit natürlich nicht gewährleistet. Und wenn das Dach aus rankenden Pflanzen besteht, kann es darunter ebenfalls nass werden. Schließt die Pergola an eine Hauswand an, bietet diese zusätzlichen Schutz.

4. Pergola Markise

Die Outdoor Saison 2020 wird vielseitig und gemütlich. Flexible und multifunktionelle Möbel und Accessoires bieten für den Aufenthalt im Garten oder auf der Terrasse einen Mehrwert. Der Fokus liegt darauf, den Außenbereich über den Sommer hinaus nutz- und bewohnbar zu machen und dabei die schönen Seiten der Natur zu genießen. Das Design bleibt minimalistisch und nimmt geometrische Formen an, folgt aber gleichzeitig einer angenehmen Gemütlichkeit, die im Begriff “Hygge” zum Ausdruck kommt.

Klassische Pergola Markise

Grundgerüst, Dach und Seiten einer Pergola können auf viele Arten gestaltet werden. Besteht das Dach zwischen den 4 (freistehende Pergola) oder 2 Pfosten (Wandanbau) aus einem Markisentuch, handelt es sich um eine Pergola Markise. Je nach Hersteller und Modell kann das Screendach komplett einfahrbar sein. Modulare Systeme ermöglichen jederzeit eine Erweiterung und passen sich Veränderungen an Haus und Terrasse bestens an.

Schräge Pergola Markise

Die von der Wand ausgehende Markise zwischen zwei Endpfosten bildet eine schräge Variante der Pergola Markise. Auch auf diese Weise kann auf der Terrasse oder anderswo direkt am Haus ein erweiterter Wohnraum geschaffen werden. Moderne Systeme sind erweiterbar und können durch Seitenelemente einen geschlossenen Charakter annehmen.

Sonne nach Wunsch

Ein hochwertiges Screendach vermag Schattenliebhaber wie Sonnenanbeter zufriedenzustellen. Die ausgefahrene Pergola Markise lässt Licht durch, ist gleichzeitig aber sonnendicht und sorgt je nach UV-Faktor für einen entsprechenden Schutz. Dieser kann durch zusätzliche Seitenelemente noch verstärkt werden, die die tiefer stehende Sonne davon abhalten, zu blenden. Ob Frühstück im Freien, Grillabend oder Platz für Kinder, die trotz Mittagshitze draußen spielen wollen – eine Pergola Markise bietet Raum für jegliche Aktivitäten. Macht sich die Sonne rar, ist die Pergola Markise vollständig einfahrbar und erlaubt einen uneingeschränkten Blick in den Himmel. Wer gerne in der Sonne brutzelt, kann das Screendach im Sommer nach Belieben öffnen.

Wetterfestes System

Eine schlanke Tragkonstruktion – z.B. aus Aluminium – und das Markisentuch verleihen der Pergola Markise ein weiches, luftiges und geschmackvolles Design. Umso mehr überrascht es viele Gartenbesitzer, dass Pergola Markisen komplett wetterfest sein können. Eine moderne Pergola Markise von guter Qualität

• bietet zuverlässigen Schutz vor der Sonne, kann sie bei eingefahrenem Screendach aber auch hereinlassen;
• ist wasserdicht und leitet Regenwasser über ein verstecktes Abflusssystem kontrolliert ab;
• verwendet Technologien wie Fixscreen, die verhindern, dass sich Pfützen und Taschen auf dem Screendach bilden;
• zeichnet sich durch eine hohe Windfestigkeit aus.

Durch die Integration passender Seitenelemente kann man selbst eine schräge Pergola Markise rundum wetterfest machen.

5. Sonnensegel

Längst findet man Sonnensegel nicht nur im maritimen Raum. Ihre räumliche Flexibilität, die einfache Funktionsweise sowie ein unverwechselbares Design machen das Sonnensegel attraktiv für Garten und Terrasse. Verschiedene Wohlfühlzonen im Freien – z.B. Essecke, Wellness-Bereich oder Spielplatz für Kinder – können individuell beschattet werden.

Festes oder aufrollbares Sonnensegel?

Wer Terrasse & Co. nicht durchgängig oder beispielsweise nur in der Mittagssonne vor der Sonne abschirmen möchte, wählt am besten ein aufrollbares Sonnensegel:

• Mit einem Motor ausgestattet, bewegt sich das Sonnensegel per Fernbedienung.
• Luxus-Varianten sind mit einem integrierten Wettersensor ausgestattet und rollen sich bei Regen oder Wind von selbst auf.
• Um Aufbau und Montage solcher Sonnensegel kümmert sich allerdings ein Fachmann.

Feste Sonnensegel eignen sich für Flächen, die durchgängig beschattet werden sollen. Sie sind

• in der Regel günstiger als ein automatisch aufrollbares Sonnensegel,
• können selbst aufgebaut werden und somit
• ihren Platz jederzeit beliebig wechseln.

So schützt ein Sonnensegel

Weil sich Sonnensegel beliebig ausrichten lassen, bilden sie einen flexiblen Sonnenschutz – vorausgesetzt, sie bestehen aus einem Stoff mit entsprechendem UV-Faktor. Dieser wird in der Regel aus synthetischen Fasern hergestellt. Sonnensegel aus feinmaschigem Gewebe stellen also keinen optimalen Sonnenschutz dar und haben eher gestalterische oder abschirmende Funktion. Wer eine bestimmte Fläche den ganzen Tag über beschatten, sein Sonnensegel aber nicht ständig neu ausrichten möchte, sollte beim Kauf darauf achten, dass es größer ist als diese Fläche.

Ist ein Sonnensegel allwettertauglich?

Ob ein Sonnensegel wetterfest ist, hängt von der Beschaffenheit seiner Materialien, der Konstruktion sowie dem richtigen Aufbau ab. Wichtig bei der Installation des Sonnensegels ist, dass

• man es am Einfallswinkel der Sonnenstrahlen ausrichtet, der je nach Tages- und Jahreszeit verschieden ausfallen kann;
• eine Ecke tiefer steht als die anderen bzw. es im 30°-Winkel aufgestellt wird, damit sich keine Pfützen und Wassertaschen bilden – oder moderne Technologien dies verhindern;
• die Masten/Rohre im Boden fest verankert sind – z.B. mit Fundamentschacht/Standfüßen;
• im Falle einer Montage der Halterungen in die Fassade deren materiellen Eigenschaften berücksichtigt werden.

Exemplare mit löchriger, feinmaschiger Struktur bieten Wind weniger Angriffsfläche, sodass ihre Halterungen geringeren Belastungen ausgesetzt sind. Der Nachteil ist, dass sie keinen Schutz vor Regen und Wind darstellen. Soll das Sonnensegel jedoch Regen und Wind standhalten, sollte man darauf achten, dass

• sein Stoff wind- und wasserdicht ist;
• die Verarbeitung des Stoffes hochwertig ist – sichtbar z.B. an den Nähten und Säumen;
• alle Befestigungselemente, Stangen und Masten aus stabilem Material wie Aluminium oder rostfreiem Edelstahl bestehen;

Ein gutes Sonnensegel verwendet Technologien, die sie für jedes Wetter wappnen. So gibt es speziell gewölbte Tücher, von denen Regen schnell abfließt. Außerdem wurden Mechanismen entwickelt, die die Belastung durch Wind verringern.
Praktisch ist zudem, wenn der Stoff des Sonnensegels auch Schmutz abweist. Denn gerade auf einem hellen Exemplar sticht Grünspan schnell ins Auge. Dagegen hilft auch, die Imprägnierung jährlich nach einer Reinigung zu erneuern. Oder man entscheidet sich am Ende doch für die automatische Aufroll-Variante mit Wettersensor.

6. Lamellendach

Einen wahren Boom erleben momentan Lamellendächer – und zwar als Sonnenschutz wie auch als Wintergarten oder Carport, denn sie sind multifunktionell. Ihre einfache wie intelligente Technologie schafft Räume im Freien, die sich an die Bedürfnisse des Hausbesitzers – und an jedes Wetter – optimal anpassen.

Ein Prinzip – viele Varianten

Das klassische Lamellendach besteht aus einer selbsttragenden Konstruktion, für die im Bestfall Holz oder Aluminium verwendet wird. Darauf sind Lamellen angebracht, die sich anheben, vollständig schließen oder sogar einfahren lassen. Das Lamellendach kann

• vollständig frei stehen,
• an die Außenwand montiert werden,
• ist koppel- und erweiterbar.

An die Fassade montiert, stützt sich das Lamellendach auf zwei Endpfosten. Bei koppelbaren Systemen kommen, je nach Größe, Zwischenpfosten zum Einsatz. Möchte man seinen überdachten Außenbereich nachträglich vergrößern, lässt sich das Lamellendach meist problemlos ausbauen.

Jederzeit optimaler Sonnenschutz

Ein Lamellendach bietet dank der stufenlos verstellbaren Lamellen die ganze Bandbreite des Sommers – von 100% Schatten bis 100% Sonne. Sie lassen sich vertikal wie horizontal ausrichten – und das bequem per Funksteuerung. So können sie mit einem Knopfdruck an den Stand der Sonne angepasst werden und wandern einfach mit. Wie viel Sonne ins Innere des Lamellendaches gelangt, kann jederzeit neu bestimmt werden. Es ist möglich, die Lamellen so zu positionieren, dass zwar Licht, aber keine direkte Sonne hereinkommt. Ein Lamellendach bietet vor Sonne und UV-Strahlen Schutz. Flexible Seitenelemente vervollständigen den Sonnenschutz. Wer das andere Extrem mag, kommt aber auch auf seine Kosten und kann jeden Strahl uneingeschränkt genießen. Dazu fährt man die Lamellen ganz einfach komplett ein.

Individuelles Design dank Maßanfertigung

Ein Lamellendach ist so individuell wie der Garten oder die Terrasse, wo es montiert wird. Deshalb ist ein gutes Lamellendach kein Produkt von der Stange, sondern millimetergenaue Maßanfertigung. Denn jeder Garten – und damit die Anforderungen an Wetterschutz und Design – ist anders. Weil das Lamellendach Design äußerst vielfältig ist, erhält man einen Außenraum, der fließend in die Architektur des Hauses übergeht. Moderne Lamellendächer zeichnen sich durch einen minimalistischen Stil aus, der sich in jeden Außenbereich harmonisch einfügt. Unterschiedliche Seitenteile verstärken den Eindruck der Räumlichkeit, ohne dass der Freiraumcharakter verlorengeht. Dazu gehören

• Schiebeelemente aus Glas,
• Variable Seitenteile aus Holz,
• Senkrechtmarkisen.

Um dem Raum einen unverwechselbaren persönlichen Look zu verleihen, kann man ihn mit verschiedenen Features wie

• LED-Lichtschienen,
• Infrarot-Heizelementen und
• integriertem Sound-System

ausstatten. So wird das Lamellendach zum erweiterten Wohnraum, in dem man wunderbar ausruhen, feiern, sich unterhalten oder spielen kann.

Bei jedem Wetter draußen

Ein Lamellendach geht mit jeder Wettersituation so flexibel und souverän um wie mit Sonne. Durch das Verstellen der Lamellen regelt man nicht nur den Wetterschutz, sondern auch das Klima und die Belüftung unter dem Dach. Es eignet sich hervorragend als Platz für Lounge-Möbel, einen Whirlpool oder eine Outdoor-Küche. Mit der passenden Ausstattung bietet ein Lamellendach auch außerhalb des Sommers viel Platz zum Wohlfühlen – und das bei jedem Wetter:

• Im geschlossenen Zustand bilden die Lamellen eine wasserdichte Oberfläche.
• Dank integrierter Wasserablaufkanäle fließt das Wasser schnell und kontrolliert ab.
• Die Lamellen können direkt nach einem Regenschauer wieder geöffnet werden, ohne dass die Möbel darunter nass werden.
• Die geschlossenen Lamellen halten extreme Windstärken von bis zu 160 km/h aus.
• Regen- und Windsensoren sorgen dafür, dass sich die Lamellen bei Regen bzw. Wind automatisch schließen.
• Große Schneelasten von bis zu 200 kg/m² sind für Lamellendächer kein Problem.

Die Wettersensoren erweisen sich vor allem dann als praktisch, wenn Gartenbesitzer sich bei einem Unwetter nicht zuhause befinden. Anders als bei einem Sonnenschirm oder bei einer Markise braucht man nicht ständig mit einem Auge aufzupassen, um das System bei Bedarf einzufahren oder zusammenzuklappen.

7. Pflanzen

Manchmal liegt die Sonnenschutz-Lösung näher als man denkt. Mit den richtigen Pflanzen lassen sich wunderschöne natürliche Schattenplätze herrichten. Bis diese den gewünschten Umfang erreicht haben, mag es vielleicht etwas dauern. Aber es gibt auch schnellwachsende Pflanzen. Und das Ergebnis kann sich in jedem Fall sehen lassen.

Gestaltungsmöglichkeiten

Zu den Möglichkeiten, einen Sonnenschutz mit Pflanzen zu gestalten, zählen z.B.

• einfache senkrechte oder geformte Rankhilfen,
• ein Paravent-ähnlicher pflanzlicher Sicht- und Sonnenschutz,
• das Blätterdach einer Pergola oder Laube,
• Bäume, insbesondere mit waagerechter Krone.

Während Rankhilfen vor allem bei kleineren Außenbereichen wie Balkon oder Terrasse als Schattenspender zum Einsatz kommen, sind berankte Pergolas und Bäume mit waagerechter Krone eher etwas für einen Garten. Die horizontale Form der Laubfläche passt besonders gut zu moderner Wohnarchitektur, die minimalistisch und damit nicht allzu verspielt ausgerichtet ist.

Welche Pflanzen als Sonnenschutz?

Pflanzen sorgen im Garten und auf der Terrasse für ein angenehmes Klima. Efeu oder Wein an Fassaden sind das beste Beispiel dafür, wie Pflanzen im Sommer Hitze abfangen und im Winter zusätzlich gegen Kälte isolieren. Folgende Überlegungen helfen bei der Wahl der richtigen Pflanzen für den Sonnenschutz:

• Wie schnell wachsen die Pflanzen?
• Blühen die Pflanzen, und wenn ja: wann?
• Behalten sie im Winter ihr Laub?
• Wie dicht soll das Blattwerk sein – bzw. wie ausgeprägt der Sonnenschutz?
• Wie viel Pflege bedarf die Pflanze?
• Kommt die Pflanze mit den Bedingungen (Boden, Licht, Platz) am vorgesehenen Standort zurecht?

Wer einen Sonnenschutz mit Pflanzen gestaltet, die zu unterschiedlichen Zeiten blühen, kann das ganze Jahr über Freude beim Blick in den Garten oder auf die Terrasse haben. Besonders beliebte Schattenspender sind Pflanzen mit

• attraktiven Blüten (Blauregen, Kletterrosen, Clematis),
• großen Blättern (Pfeifenwinde),
• Früchten (Wein, Kiwi),
• außergewöhnlichen Formen (Bäume mit waagerechter oder schirmartiger Krone).

Dachplatanen sind die wohl bekanntesten Bäume mit “Flachdach”. Aber auch Spitzahorn, Hainbuche und Amerikanischer Amberbaum können zu einem Dach heranwachsen. Bei der Schirmulme verrät schon der Name die Form des natürlichen Daches.

Pflege des natürlichen Sonnenschutzes

Insbesondere, wenn die Pflanzen einen Sitz- oder Essbereich beschatten sollen, muss bei der Planung nicht nur der Umfang des Blattwerks berücksichtigt werden, sondern auch die Wurzeln. Diese sollten beispielsweise nicht durch ein Betonfundament eingegrenzt sein und genug Raum haben, um sich in der Erde auszubreiten.
Zur regelmäßigen Pflege des Blätterdaches gehört ein frühjährlicher Rückschnitt. Triebe, die nach oben wachsen, können entweder abgeschnitten oder eingeflochten werden. Das verstärkt die Dichte des grünen Daches.

Fazit

Bevor man sich für ein Sonnenschutzsystem entscheidet, sollte man genau erwägen, worauf man Wert legt, wie effektiv man vor der Sonne geschützt werden will und ob sich die Lösung in den eigenen Außenbereich integrieren lässt. Dabei kommt es auch darauf an, was, wann und in welchem Umfang beschattet werden soll. Klassiker wie Sonnenschirm und Markise sind weiterhin beliebt, verleichsweise günstig und auch für Balkone geeignet. Das Sonnensegel und die Pergola Markise benutzen ebenfalls ein gespanntes Tuch. Pergola und Lamellendach schaffen je nach Ausstattung multifunktionale Wohlfühlräume, die das ganze Jahr über einen Aufenthalt an der frischen Luft möglich machen können. Aber auch Pflanzen werden als natürlicher Sonnenschutz neu entdeckt und können mit anderen Systemen kombiniert werden. Die folgende Tabelle gibt einen Überblick über den Sonnenschutz im Vergleich:

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Kahle Bäume und Sträucher, verschwundene Blütenpracht und nass-kaltes Wetter – der Garten im Winter hat mit vielen Schwachstellen zu kämpfen. Die gute Nachricht: Mit 5 einfachen Tricks präsentiert sich Ihr Garten in der kalten Jahreszeit so gemütlich und attraktiv wie eh und je.

Inhalt

1 Attraktive Winterpflanzen

Spätsommerliche Blühpflanzen sind im Winter längst von der Bildfläche verschwunden. Und das Laub, das vor ein paar Wochen noch farbenfroh an den Bäumen erstrahlte, findet sich nun ein paar Etagen tiefer als brauner Teppich wieder. Trotzdem muss der Garten nicht trist und farblos bleiben. Denn viele Bäume, Sträucher und Zierpflanzen sind auch bzw. Gerade im Winter ein echter Blickfang. Am besten, man berücksichtigt bei der Wahl der Gartenpflanzen von vornherein, wenn man im Winter nicht auf Farbe verzichten möchte.

Immergrüne Pflanzen
Viele Pflanzen bleiben das ganze Jahr über grün. Dafür sind in erster Linie Nadelbäume wie Tanne, Thuja oder Eibe bekannt. Aber auch Buchsbaum, Kirschlorbeer, Bambus oder Kriechspindel erfreuen mit ihrem Grün den winterlichen Garten. Efeu eignet sich hervorragend, um nackte Wände verschwinden zu lassen.

Winterliche Farbtupfer
Während die meisten Zierpflanzen und Sträucher ihre Farbenpracht von Frühling bis Herbst zur Schau stellen, sind andere erst im Winter ein echter Blickfang. Im nass-kalten Einheitsgrau versprühen sie mit ihren leuchtenden Farben neue Lebensenergie. Das beste Beispiel dafür ist winterharter Jasmin, der mit seinen vielen gelben Blüten kahle Wände verschönert. Ebenfalls gelb blühend präsentiert sich die Hamamelis, oder auch Zaubernuss genannt, in den letzten beiden Wintermonaten. Blühender Klassiker im winterlichen Garten ist die edle Christrose. Wer knallige Farben bevorzugt, kann mit Alpenveilchen oder Zierkohl wunderschöne Akzente setzen.

Attraktiv auch ohne Laub
Wenn Bäume und Sträucher ihre Blätter verlieren, büßen sie damit nicht automatisch an Attraktivität ein. Bei vielen Arten zeigen sich dann die Fruchtstände in leuchtenden Farben, die den Winter über hängenbleiben. Die Stechpalme ist optisch gleich ein doppelter Gewinn: Neben ihren roten Beeren behält sie über Winter auch die grünen Blätter. Das gilt genauso für die Zwergmispel, die Gartenbesitzern als Bodendecker einen roten Teppich ausrollt. Beeren von Gelb über Orange bis hin zu hellem Rot trägt der Feuerdorn, der auch zu den immergrünen Sträuchern gehört. Ohne Laub, dafür aber mit großen, knallroten oder gelben Früchten, ist der Zierapfel im Winter nicht weniger schön anzusehen. Die leuchtend roten Beeren des Gewöhnlichen Schneeballs hängen im Winter ebenfalls noch an den Zweigen.

2 Abwechslungsreiche Architektur

Außenbereiche sind meistens klar strukturiert. Rasenflächen, Blumenbeete, Sträucher, Hecken und Bäume unterteilen den Garten in verschiedene Zonen. Durch Abwechslung bei Pflanzen sowie funktionellen und dekorativen Gestaltungselementen ist der Garten auch bei dicker Schneedecke eine attraktive Erscheinung.

Räumlichkeit schaffen
Im Sommer sind Pergolas, Patios oder kleine Pavillons beliebte Aufenthaltsorte im Garten für geselliges Beisammensein. Eingerichtet mit gemütlichen Outdoor-Möbeln und einem Kamin lässt sich an schönen Wintertagen so manche gemütliche Stunde dort verbringen. Wenn sich der Schnee mit weichen Formen auf Dach oder Balken der Pergola absetzt, entsteht das Bild einer idyllischen Winterlandschaft. Außerdem sorgen die höheren Pergolas und Patios architektonisch für Kontraste zu den eher flachen Bereichen des Gartens.

Unterschiedliche Formen
Stellt man sich seinen Garten unter einer glitzernden Frost- oder einer dicken Schneeschicht vor, wird schnell deutlich, dass eine abwechslungsreiche Architektur das Gesamtbild verschönert. Die Gegensätze können sich auf vielerlei Weise zusammensetzen: kleine und große Pflanzen, runde und kantige Formen, ebene Flächen und daraus aufragende Elemente wie Patios, Rundbögen oder eine Bank. Buchsbaum erlaubt besonders viel Kreativität, indem er sich zu Kugeln oder anderen Formen schneiden lässt. Die ausladenden Fruchtstände der meisten Gräser können über Winter stehengelassen werden, sodass sie den Raum nach oben hin ausfüllen. Hier und da können auch Gartenskulpturen dabei helfen, Strukturen zu schaffen.

3 Winter Gartenbeleuchtung

Gerade in der dunklen Jahreszeit erfährt der Garten durch die richtige Beleuchtung eine deutliche Aufwertung. Und das nicht nur zu Weihnachten. Zum einen sorgt Gartenbeleuchtung bei Dunkelheit für Orientierung, verschafft Sicherheit und dient als nützliche Lichtquelle. Zum anderen ermöglicht sie in Form verschiedener Systeme und Designs eine individuelle, stilvolle Gartengestaltung.

Lichtkugeln, Bodenleuchten und kleine Strahler setzen warme Akzente an Wegrändern, auf dem Rasen oder in Beeten. Standleuchten und größere Strahler beleuchten eine weiträumigere Fläche. Wand-,Hängeleuchten und Lichterketten spenden ihr Licht von oben. Insbesondere im Advent und zur Weihnachtszeit bringen Lichterketten und -netze ganze Bäume und Sträucher zum Leuchten. Damit der Garten nicht überladen und kitschig wirkt, setzt man bei der Beleuchtung lieber auf das Motto “Weniger ist mehr”.

Nicht nur Licht, sondern eine gemütliche Wärme bringt ein Feuer outdoor in den eigenen Garten. Auch draußen kann man es sich vor knisternden Flammen gemütlich machen, z.B. mit einem Kamin auf der Terrasse oder einer modernen Feuerstelle.

4 Gartendeko im Winter

Mit Dekorationselementen verschiedener Art kann man den Garten gezielt optisch verschönern – vor allem an Stellen, die sich auf die Schnelle nicht anders aufpeppen lassen. Lichterketten werden auch außerhalb der Weihnachtszeit gerne als Dekoration für den winterlichen Garten verwendet. Dennoch erreicht die Gartenbeleuchtung zu Weihnachten mit Sternen, Rentieren oder Schlitten ihren Höhepunkt.

Ebenso beliebt sind Solarleuchten mit Naturmotiven, die sich als Erdspieße flexibel in den Boden stecken lassen. Wer hier und da noch einen etwas trostlosen Platz verschönern möchte, kann zu Figuren oder Skulpturen greifen, die mit Blumen- oder Tiermotiven hervorragend in den Garten passen. Stellen, an denen im Sommer buschige Blütenpracht thronte, wirken dank der Figuren aus Stein oder Metall auch im Winter nicht leer und verlassen.

In kleineren Dekorationselementen mit ganz unterschiedlichem Design finden Naturmaterialien wie Holz, Steine, Zapfen, Nüsse, Blätter und Früchte gerne Verwendung. Eintönige Hauswände, Türen, Treppengeländer oder Pflanzkübel verleiht man so das gewisse Etwas. Der Herbst bietet die Gelegenheit, viele dieser natürlichen Materialien selbst zu sammeln und die Deko für den Winter selbst zu basteln.

5 Wellness-Oase mit Whirlpool

Die Ruhephase des Gartens kann man wunderbar nutzen, um selbst zur Ruhe zu kommen und sich zu entspannen. Das bequeme Sofa bekommt in dieser Sache immer mehr Konkurrenz von einer Wellness-Oase an der frischen Luft. Mit einem Whirlpool bekommt man ein Programm geboten, das man sonst nur in Schwimmbädern, Wellness-Centern oder Sporteinrichtungen erhält. Und das in privater Atmosphäre direkt vor der eigenen Haustür.

Wohltuende Hydromassage
Nur wenige Schritte liegen zwischen dem eigenen Haus und der Massage im warmen Wasser. Die verschiedenen Düsen des Whirlpools sorgen für viel Abwechslung bei der Massage. Ob nach einem langen Arbeitstag, am Wochenende oder zwischendurch: Man kann sich entspannt zurücklehnen und abschalten. Eine solche Erholungsinsel im eigenen Garten zu haben, wertet diesen unabhängig von der Jahreszeit auf.

Winterliche Gartennutzung
Weil Außenwhirlpools speziell auch für die Nutzung im Winter ausgelegt ist, verleiht er dem Garten in dieser Jahreszeit einen deutlichen Mehrwert. Wenn es draußen kalt und früh dunkel ist, macht man es sich aus Mangel an Alternativen meistens drinnen gemütlich. Ein Whirlpool schenkt Gartenbesitzern die Möglichkeit, sich selbst bei frostigen Temperaturen an der frischen Luft aufzuhalten, ohne zu frieren. Das macht den Garten als Ort für Partys und gemütliche Abende auch im Winter wieder attraktiv.

Im Winter unbeschreiblich
Viele Menschen wissen nicht, dass das Bad in einem Whirlpool gerade im Winter faszinierend ist. Der Kontrast zwischen der eisigen Kälte draußen und dem 40 °C warmen Wasser ist ein besonderes Erlebnis. Die winterliche Idylle aus dem Whirlpool im Garten heraus zu beobachten, ist beeindruckend. Zum Frieren gibt es gar keine Gelegenheit: Whirlpools stehen in der Regel nah am Haus. Bevor man die Kälte spürt, schlüpft man aus dem Bademantel ins sprudelnd warme Wasser.

Fazit

Es gibt viele Ideen, mit denen man den Garten im Winter aufwerten und zu einem Ort machen kann, an dem man sich wohlfühlt. Mit der richtigen Wahl der Pflanzen legt man schon dann einen Grundstein für einen schönen Garten, wenn der Winter noch gar nicht in Sicht ist. Immergrüne Pflanzen, Beerensträucher und Winterblüher sorgen für reichlich Farbe im kalten Einheitsgrau. Indem man mit unterschiedlich hohen und geformten Pflanzen, Möbeln oder einer Pergola eine abwechslungsreiche Struktur im Garten schafft, gibt er auch bei dicker Schneedecke ein harmonisches Gesamtbild ab. Mit der passenden Gartenbeleuchtung kommt zusätzlich Wärme und Gemütlichkeit nach draußen. Manchmal sind es kleine Dekorationselemente, mit denen man den Garten im Winter verschönern kann. Am schönsten ist es, die winterliche Ruhephase zur persönlichen Entspannung zu nutzen. Die wohl luxuriöseste Variante ist eine hauseigene Wellness-Oase mit Whirlpool, der dem Winter mit seinem Sprudelbad ganz neue Seiten entlockt.

Er ist allgegenwärtig, gefürchtet und jeder kennt ihn: Stress. Einst brillante physiologische Überlebensstrategie für steinzeitliche Mammutjäger, raubt Stress heutigen Erdbewohnern den letzten Nerv. Erfahren Sie in diesem Beitrag, mit welchen Tricks Sie Stress im Alltag reduzieren – und Ihre Lebensqualität zurückerobern.

Was ist Stress eigentlich?

Zusammengefasst kann man Stress als Reaktion auf physische und psychische Belastungen bezeichnen. Diese können von kurzer Dauer sein, aber auch über einen längeren Zeitraum auftreten. Die Stressfaktoren finden sich im Berufsleben, machen aber auch vor dem privaten Bereich nicht Halt. Bekannte Stressfaktoren sind beispielsweise Mobbing und Armut, Krankheiten, Lärm oder übertriebener Perfektionismus. Der Begriff “Alltagsstress” zeigt, dass Stressfaktoren einen festen Platz im täglichen Leben der Menschen eingenommen haben.
Ursprünglich ist Stress eine Art Alarmzustand des Körpers, der dem Menschen in einer Gefahrensituation dabei hilft, schnell und richtig zu agieren. Dafür wichtige Körperfunktionen – z. B. die Energieversorgung, Insulinausschüttung, Blutdruck und Atmung – werden verstärkt, während andere gedrosselt werden. Auf Stress folgt normalerweise also Entspannung. Ist er Dauerzustand, kann er krank machen.

Wie entsteht Stress im Alltag?

Viele Stressfaktoren, die den Alltag durchziehen, sind Nebenprodukte des modernen menschlichen Lebens. Das gilt nicht nur für die Arbeitswelt. Auch das Privatleben ist immer mehr durch moderne Technologien strukturiert und organisiert. Wichtige Meetings, lange To-Do-Listen, Überstunden und Konkurrenzdruck stehen im Berufsalltag an der Tagesordnung. Private Aufgaben und Verpflichtungen wie Familie, Haushalt, Hobby und Freunde müssen auch noch untergebracht werden. Der Stress ist also größtenteils hausgemacht:

• Autos, Flugzeuge, Handys und Computer ermöglichen in extrem wenig Zeit ein Höchstmaß an Flexibilität und Leistung zu erbringen.
• Arbeit und Freizeit vermischen sich durch ständige Erreichbarkeit.
• Der Mensch ist immer aktiv, Ruhephasen hingegen werden als Schwäche empfunden.
• Soziale Medien wie Whatsapp, Facebook oder Instagram können beruflich wie privat Konkurrenzdruck verursachen.

Ruckzuck ist die gesunde Abfolge von Stress und Erholung unterbrochen. Der Raum für positive Erlebnisse schrumpft oder sie bekommen durch Hektik und Unkonzentriertheit einen negativen Beigeschmack. Schnell verwandeln sich die sonst so guttuende Joggingrunde, das gemeinsame Abendessen mit der Familie oder das freitägliche Treffen mit der Freundin in reine Pflichtveranstaltungen.

Je länger diese Dauerschleife von Belastungssituationen andauert, umso größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass sich der Stress körperlich und geistig bemerkbar macht. Das sogenannte Burn-Out-Syndrom ist mittlerweile jedem ein Begriff und nur ein Beispiel dafür, wie sich Stress äußern kann. Konzentrations- und Schlafstörungen, Nervosität, Kopfschmerzen, Motivationslosigkeit bis hin zu depressiven Verstimmungen können ebenfalls Anzeichen für ein Übermaß alltäglicher Belastungen sein.

5 TIPPS GEGEN STRESS IM ALLTAG

Bereits durch wenige kleine Veränderungen lässt sich der Stress im Alltag reduzieren. Wer einmal den Anfang gefunden hat, bleibt schnell am Ball und bringt sein tägliches Leben zurück ins Gleichgewicht. So, wie Stress bei jedem anders aussieht, muss jeder seine persönliche Strategie finden, um ihm Einhalt zu gebieten. Die folgenden Tipps gegen Stress im Alltag dienen als Auswahl und Inspiration.

1. Gezielte Entspannungstechniken

Die Entspannung scheint in weiter Ferne? Mit gezielten körperlichen und geistigen Techniken rückt sie in greifbare Nähe. Denn Stress im Alltag bewältigen muss nicht zwingend kompliziert sein. Von der ein oder anderen Methode haben Sie mit Sicherheit schon einmal gehört. Oder wollten Sie bereits ausprobieren…

Atemtechniken
Im Gegensatz zur flacheren Brustatmung kann die Bauchatmung beim Stress im Alltag abbauen helfen. Sie läuft über das Zwerchfell, das sich nach unten bewegt und für eine Ausweitung der Lungenflügel sorgt. Man atmet über die Nase ein und tief durch den Mund wieder aus. Probieren Sie auch einmal, die Atemzüge auf 5 bis 6 pro Minute zu reduzieren.

Autogenes Training
Mit dem autogenen Training konzentriert man sich voll und ganz auf seinen Körper und lernt, Entspannung herbeizuführen. Dazu sitzt man mit leicht gesenktem Kopf und hängenden Schultern, während die Arme locker auf den Oberschenkeln liegen. Was folgt, ist eine “Reise” zu den einzelnen Gliedmaßen: Man stellt sich vor, wie Arme und Beine zunächst schwer, dann warm werden. Übungen von 3 x täglich jeweils 2 Minuten lassen sich gut in den Alltag integrieren. Bis man die erste Wirkung spürt, kann es schon einmal 2 Wochen dauern. Wer die Übung beherrscht, kann die Entspannung in nahezu jeder Situation herbeiführen.

Yoga
Yoga ist eine bekannte Praxis für den Umgang mit Stress im Alltag. Ziel des Yoga ist es, Körper und Geist in Einklang zu bringen und dadurch eine Tiefenentspannung zu bewirken. Die Muskeln werden zunächst über einen kurzen oder längeren Zeitraum fest angespannt und bewusst gespürt, um dann in den Zustand der Entspannung überzugehen. Störende Gedanken auszublenden, Atemübungen sowie Meditationen schaffen die richtige Atmosphäre. Es gibt verschiedene Yoga-Richtungen und Schweregrade der Übungen.

Meditieren 
Wer Stress im Alltag reduzieren möchte und noch nicht so viel Erfahrung mit Entspannungstechniken hat, kann auf Meditation zurückgreifen. Dafür setzt man sich aufrecht, aber bequem hin und konzentriert sich auf den eigenen Körper. Herzschlag und Atmung nimmt man bewusst wahr. Störende Gedanken blendet man nach Möglichkeit aus. Fällt dies schwer, hilft es, sich einen schönen Ort vorzustellen oder ein Mantra zu wiederholen. Mit der Zeit stellt sich eine tiefe Entspannung ein.

Bei zu viel Stress im Alltag hilft es, sich die persönliche Stresssituation von einem neutralen Standpunkt aus vorzustellen. Oder wie man sie in einem Jahr beurteilen würde. Jede Form von Abstand ist hilfreich. Ein anderer Trick besteht darin, den Stressfaktor anzunehmen, indem man sich fragt, was im schlimmsten Fall passieren könnte: Was, wenn ich durch den Stau zu spät zum wichtigen Meeting komme? Es wird unangenehm, aber deshalb verliere ich nicht gleich den Job. Und wenn doch? Dann finde ich mit meinen Qualifikationen bestimmt schnell einen neuen. Wie stark der Alltagsstress auch ist: Es gibt immer einen Ausweg.

2. Wohlfühl-Umfeld schaffen

Alltagsstress verfliegt, wenn er durch Wohlfühl-Momente wieder ausgeglichen wird. Dazu muss man oft nicht einmal bestimmte Entspannungsmethoden praktizieren. Ein gemütliches Zuhause ist die ideale Umgebung, um nach einem langen Arbeitstag abzuschalten und den Kopf frei zu bekommen. Im besten Fall empfangen einen dann noch liebe Menschen, mit denen man gemeinsam die Zeit verbringen oder den Tag Revue passieren lassen kann. Entspannung hat viele Gesichter, z. B.

• Relaxen auf dem Sofa,
• im Garten grillen,
• ein heißes Bad im Whirlpool,
• Treffen mit Freunden,
• ein Spieleabend mit der Familie,
• ein Spaziergang in der Natur.

Der Akzent liegt darauf, dass man sich mit Orten und Menschen umgibt, zu denen man eine positive Verbindung spürt. Das schafft positive Perspektiven und erleichtert so den Umgang mit Stress im Alltag. Oft sieht die Entspannung von Tag zu Tag anders aus. Heute ist es der gesellige Abend mit Freunden, bei dem man sich erholt. Morgen findet man den Ausgleich vielleicht in einem ruhigen Spaziergang.

3. Bewusster leben

Schnell etwas essen und währenddessen noch ein paar E-Mails beantworten oder eine Whatsapp-Nachricht schreiben: Wer erkennt sich da nicht gerade wieder? Die Idee, die meistens dahinter steckt: Wenn man dies und jenes nebenbei erledigt, hat man hinterher Zeit für andere Dinge. Multi-Tasking schraubt die Alltagsstress-Spirale allerdings immer wieder nach oben. Und nicht nur das. Mit vielen Dingen gleichzeitig beschäftigt, läuft der Mensch durch die Welt, ohne sie richtig wahrzunehmen. Nur allzu leicht nimmt man alles für selbstverständlich und vergisst, auch die kleinen Dinge wertzuschätzen. Deshalb sollte man

• sich voll auf das konzentrieren, was man gerade macht – und zwar nur das. Das Stichwort ist: eins nach dem anderen anstatt Multi-Tasking;

• Handlungen und Bewegungen einmal bewusst langsam ausführen – das beginnt schon beim Sprechen. Es tut gut, die Hektik à la “Pistole im Nacken” abzulegen und dem, was man gerade macht, Beachtung zu schenken;

• auf Fast Food und Fertiggerichte verzichten und mit gesunden Lebensmitteln wie Obst, Gemüse, magerem Fleisch, Fisch, Reis, Kartoffeln, Hülsenfrüchten und naturbelassenen Milchprodukten kochen. Selbst in 20 bis 30 Minuten bekommt man ein leckeres Gericht hin;

• sich auf die positiven Erlebnisse und Erfahrungen konzentrieren. Niederlagen erfährt niemand gerne, doch sie gehören zum Leben dazu.

4. Perfektionismus herunterschrauben

Wer den Stress im Alltag abbauen möchte, sollte dies zunächst mit seinen eigenen Ansprüchen tun. Damit ist nicht gemeint, sich gehen zu lassen, sondern vielmehr einen übertriebenen Perfektionismus zu drosseln. Denn nichts erschöpft auf Dauer mehr, als zu hoch gesetzten Ansprüchen nachzujagen. Muss die Wohnung wirklich tiptop aufgeräumt und blank geputzt sein, wenn man jeden Tag von morgens bis abends arbeitet? Und der Besuche erwartet bestimmt kein 3-Gänge-Menü und ist mit einer selbstgemachten Pizza genauso zufrieden.

Die hohen Ansprüche haben ihre Wurzeln nicht selten im Vergleich mit anderen. Und diese ständigen Vergleiche sind in Zeiten von sozialen Medien wie Facebook und Instagram an der Tagesordnung. Mit so angestacheltem Perfektionismus kann man letztendlich nur scheitern, denn es wird immer Menschen geben, die schlanker, sportlicher oder auf irgendeinem Gebiet besser sind. Gleichzeitig ist, das, was man in den sozialen Medien zu sehen bekommt, zu einem Großteil Fassade. Hinter dem vermeintlichen Perfektionismus stehen nicht selten Photoshop & Co. Wer keine dauerhafte Abstinenz von den sozialen Medien hinbekommt, kann sich zumindest folgende Fragen stellen:

• Was ist wirklich wichtig?
• Sind die anderen tatsächlich glücklicher?
• Wofür kann man im Leben dankbar sein?
• Sind richtige Freunde nicht viel mehr Wert als unpersönliche Likes?
• Ist es wirklich so schlimm, wenn ich dieses und jenes einfach mal liegenlasse?

5. Auf Bewegung achten

Bewegung ist eine tolle Möglichkeit, um Stress im Alltag abbauen zu können. Dafür muss man sich nicht immer völlig auspowern. Auf den Tag verteilt, kann sich mehr Bewegung sogleich positiv auf Körper und Geist auswirken. Denn körperliche Aktivitäten führen dazu, dass der Körper Endorphine freisetzt. Vor allem klassische Büro-Jobs lassen für Bewegung im Alltag nur wenig Raum. Trotzdem kann jeder sein Maß an Bewegung mit ein paar einfachen Tricks steigern:

• Kleine Übungen wie Liegestützen, Planken, Sit-Ups oder Kniebeugen lassen sich flexibel und spontan in den Alltag integrieren;

• Weil jeder Schritt zählt, lohnt es sich, auch kurze Wege zu Fuß zurücklegen. Der Klassiker: die Treppe statt den Aufzug nehmen, oder in der Mittagspause einfach mal zu Fuß zum Bäcker gehen;

• Das Auto stehenzulassen, sorgt für mehr Bewegung und schont gleichzeitig die Umwelt. Wie wäre es mit Fahrradfahren? Das ist gut für die Knochen, steigert die Herzaktivität und regt die Durchblutung an. Die Lunge bekommt beim Fahrradfahren doppelt soviel Sauerstoff wie im Ruhezustand.

Auch Laufen, Schwimmen oder das klassische Fitness-Abo ist durchaus eine Möglichkeit, um durch Bewegung einen Ausgleich vom Alltag zu schaffen. Jeder sollte jedoch das Maß an Aktivität finden, das ihm beim Stressabbau hilft. Nicht immer bedeutet Bewegung Sport – schon gar nicht bis zur völligen Erschöpfung. Zu hoch gesetzte Ziele können, gerade bei wenig Zeit, den Stress im schlimmsten Fall verstärken. Nach einem 10-stündigen Arbeitstag muss niemand mehr einen Marathon laufen…

Fazit

Die heutige Welt bringt eine Vielzahl von Faktoren mit sich, die zu Stress im Alltag führen. Zunächst gilt es, sich selbst darüber bewusst zu werden, dass man gezielt etwas gegen den Alltagsstress unternehmen muss, um ihn dauerhaft zu vermeiden. Der Umgang mit Stress im Alltag ist bei jedem Menschen anders, und jeder sollte seinen persönlichen Weg finden, um ihn zu reduzieren. Ob Entspannungstechniken, Wohlfühl-Umfeld, bewusstere Lebensweise, heruntergeschraubter Perfektionismus, Bewegung, oder einfach bewusster leben – jede Methode ist ein Schritt in die richtige Richtung. Denn auch kleine Schritte zählen!

Noch ist das Jahr 2018 nicht ganz vorbei. Dennoch laufen die Jahresrückblicke überall auf Hochtouren. Da darf unser Resumee für 2018 natürlich nicht fehlen. Was war los bei Spadeluxe? Wir lassen die spannendsten Momente für Sie Revue passieren.

Whirlpool-Ausstellung eröffnet

Lange haben wir der Fertigstellung der neuen Spadeluxe Whirlpool-Ausstellung entgegengefiebert. Im Mai 2018 war es so weit: Die „Whirlpool-Galerie“ im Südfeld 64 in Senden-Bösensell öffnete ihre Pforten. Das Ergebnis kann sich mehr als sehen lassen: Auf zwei Etagen finden Besucher die Whirlpools aller Premium-Hersteller unter einem Dach. Wer sich vor dem Kauf informieren möchte oder einfach nur neugierig ist, hat hier die Möglichkeit, all seine Fragen loszuwerden. Interessierte können verschiedene Ausstellungsstücke durch ein Probesitzen vergleichen und das Gerät finden, das zum eigenen Lebensstil passt. Dank Termin-System genießt jeder Gast eine persönlich abgestimmte Beratung in stilvoller und gemütlicher Atmosphäre. Breite Öffnungszeiten, auch am Wochenende und an Feiertagen, sowie Fahrtkosten-Rabatte machen unsere Whirlpool-Ausstellung deutschlandweit attraktiv. Die Nachfrage war von Anfang an überwältigend. Schon im Vorfeld gab es so viele Anmeldungen, dass der Terminkalender unserer Berater direkt nach der Eröffnung prall gefüllt war. Und es auch jetzt immer noch ist – worüber wir uns natürlich sehr freuen!

Eigene Whirlpool-Marke

Wir brennen für Whirlpools, deshalb war es nur eine Frage der Zeit, bis Spadeluxe seine eigene Whirlpool-Marke auf den Markt bringt. Konkret: Mai 2018. Obwohl wir die Spas selbst ausgestattet, designt und produziert haben, war es ein ganz besonderer Moment, als der LKW mit den ersten ONE SPAS vor der Firma ankam. Die Idee hinter der Marke ONE SPA ist simpel und wegweisend zugleich: erschwinglicher Luxus für jeden. Ausgestattet mit Einzelteilen namhafter Marken-Hersteller und Komponenten mit echtem Mehrwert für ihre Besitzer, bieten unsere ONE SPA Whirlpools Luxus zu fairen Preisen. Und entsprechen damit den Ansprüchen und Bedürfnissen der Wellness-Fans. Sodass dank extrem hoher Nachfrage Mitte November gleich die zweite Fuhre ONE SPAS eintraf – die teilweise schon vorbestellt waren! Der Erfolg der ONE SPA Whirlpools und die hohe Kundenzufriedenheit bestätigen uns jeden Tag aufs Neue in unserer Arbeit.

Erweiterte Produktpalette

Wir von Spadeluxe sind immer auf der Suche nach Dingen, die das Leben schöner machen. Whirlpools stehen da ganz weit oben. Oft sind es jedoch die kleinen Dinge, die begeistern, indem sie aus der Masse herausstechen. Stilvolle Gartenmöbel und ausgefallene Garten-Accessoires sorgen für das gewisse Etwas. Deshalb haben wir seit Juli 2018 die Gartenartikel der schwedischen Firma Garden Glory im Sortiment. Die trendigen Gartenhandschuhe, Wasserschläuche, Gießkannen und Blumentöpfe sind überall ein Hingucker. Hinzu kamen Designer-Outdoormöbel von VONDOM und Ethimo. Mit ihren außergewöhnlichen Formen, minimalistischem Look und der spannenden Kombination verschiedener Materialien überzeugen die luxuriösen Gartenmöbel nicht nur uns, sondern auch unsere Kunden.

Spadeluxe Jahresrückblick - Treesse Whirlpools

Italienische Treesse Designer-Whirlpools

Neben den ONE SPAS gab es 2018 noch einen weiteren Neuzugang: die Designer-Whirlpools des italienischen Unternehmens Treesse. Unserer Meinung nach dürfen diese nämlich auf keinen Fall fehlen, wenn es um luxuriösen Wellness-Genuss geht. Seit September 2018 führt Spadeluxe die Treesse Ghost System® Spas. Ihr Erkennungsmerkmal: unsichtbare Massagedüsen, die hinter einem schmalen Schlitz in der Whirlpoolwanne versteckt sind. Das vom bekannten Produkt-Designer Marc Sadler entworfene Ghost System® folgt damit ganz den puristischen Design-Ansprüchen der Moderne. Und enthebt die Whirlpools ihrer bloßen Funktionalität. In Kombination mit einem Überlaufrand als Eye-Catcher, innovativem Wasser-Management und individuellen Ausstattungs-Extras punkten die Treesse Whirlpools auf ganzer Linie und kommen bei unseren Kunden entsprechend gut an.

Internationale Inspirationen

Da sein, wo neue Trends geboren werden – diesem Gedanken ist Spadeluxe im Jahr 2018 auf vielfache Weise gefolgt. U. a. auf verschiedene deutsche und internationale Bad- und Wellness-Fachmessen. Ein Highlight war die Interbad vom 23. bis 27. Oktober 2018 in Stuttgart. Diese Fachmesse für Schwimmbad, Sauna und Spa ist ein zentrales europäisches Event für Fachkreise – klar, dass wir da nicht gefehlt haben. Neuheiten und Trends entdecken, ins Gespräch kommen und Kontakte knüpfen: Die Interbad war ein voller Erfolg. Anfang November ging es gleich weiter nach Las Vegas, auf die Messe Pool Spa Patio. Die Eindrücke waren auch hier überwältigend. Von jeder Veranstaltung haben wir viele tolle Impressionen, Erfahrungen und Pläne für die Zukunft mitgebracht.

Jedes Jahr im Dezember bekommen DHL & Co. logistische Verstärkung von einem bärtigen älteren Herrn mit Schlitten. Diesmal nicht: Anstatt den ein oder anderen Spa wunschzettelgemäß auszuliefern, entspannt Santa lieber erst einmal selbst in unseren Whirlpools. Als kleine Entschädigung für die Verspätung haben wir für Sie das Spadeluxe Gewinnspiel auf die Beine gestellt.

Der Weihnachtsmann ist ja bekanntlich nicht mehr der Jüngste. Immer mehr Menschen wollen immer größere Geschenke – das geht ganz schön auf den Rücken… Und dann diese Hetzerei kurz vor dem Fest. Da kam dem Weihnachtsmann unser schöner Villeroy & Boch Outdoor-Whirlpool Just Silence gerade recht: Raus aus den Klamotten, rein in den Pool und die wohltuende Massage genießen. Seien Sie ihm nicht böse. Wer so lange so zuverlässig gearbeitet hat, hat sich die entspannende Auszeit im sprudelnd warmen Wasser doch redlich verdient. Außerdem sind wir ja Schuld: Denn so einem Whirlpool kann keiner widerstehen! Damit Sie an Weihnachten trotzdem nicht leer ausgehen, haben Sie bei unserem Spadeluxe Gewinnspiel die Chance auf einen trendigen VONDOM Chrismy.

VONDOM Chrismy gewinnen – so einfach geht’s:

Gelangen Sie mit ein wenig Glück beim Spadeluxe Gewinnspiel in 3 Schritten zu Ihrem VONDOM Chrismy Weihnachtsbaum:

1. Geben Sie in der Google-Suche einfach „outdoor whirlpool“ ein und klicken bei den Suchergebnissen auf die Spadeluxe Internetseite. Nur so klappt die Suche.

2. Irgendwo auf www.spadeluxe.de haben wir ein Geschenk versteckt: Auf geht die Suche!

3. Sie haben das Geschenk gefunden? Beim Klick darauf öffnet sich ein Formular, das Sie ganz einfach ausfüllen – schon sind Sie unter den möglichen Gewinnern.

Wir wünschen Ihnen viel Erfolg!

Stylische Weihnachten mit VONDOM Chrismy

Kurze Tage, lange Nächte – der beleuchtete VONDOM Weihnachtsbaum Chrismy aus transparentem Kunststoff bringt Licht in die dunkle Jahreszeit. Und Farbe. Damit taucht er seine Umgebung stilvoll in ein Farbenmeer. Chrismy ist für outdoor und indoor geeignet. Das macht ihn zu einer besonders flexiblen Weihnachtsdekoration. Dank seines minimalistischen Designs ist VONDOM Chrismy überall ein Hingucker. Der Chrismy aus unserem Gewinnspiel ist mehrfarbig und wird über Kabel betrieben.

Aktuell nicht mehr im Bestand.

 

Die Spadeluxe ONE SPAS waren bei unseren Kunden von Anfang an äußerst beliebt. Entsprechend schnell leerte sich unser Lagerbestand. Jetzt sind die neuen ONE SPAS bei uns eingetroffen. Erfahren Sie mehr in unserem ONE SPA Whirlpool-Vergleich!

Jedes neue Produkt bringt Spannung mit sich: Wie wird es wohl von den Kunden angenommen? Die Marke ONE SPA wurde aus der Idee geboren, luxuriöse Premium Outdoor-Whirlpools für jeden erschwinglich zu machen. Mit dem Elan 5L, Elan 7L und dem Prestige 5L haben wir drei hochqualitative und langlebige Modelle auf den Markt gebracht. Designt und ausgestattet wurden sie von uns selbst. Sie punkten insbesondere mit einzelnen Komponenten bewährter Marken-Hersteller und einer überdurchschnittlichen Isolierung. Unsere Kunden waren schnell von den ONE SPAS überzeugt.

Bei der Konzipierung der ONE SPAS standen der Mehrwert für den Kunden und dessen gehobene Ansprüche im Vordergrund. Der intensive Kundenkontakt mit vielen Gesprächen inspirierte uns zu Neuerungen, die wir in der zweiten ONE SPA Produktion sofort umgesetzt haben: Ab sofort verfügen alle ONE SPA Modelle über eine Gecko-Steuerung und ein Gecko Touch-Panel sowie ein Winter-Isolationspaket: der Prestige 5L standardmäßig, die Elan-Modelle optional. Die Wanne des Elan 5L und Elan 7L ist standardmäßig mit 20mm PU ausgeschäumt. Das für sie optionale Winterpaket besteht aus einer 40 mm PU-Ausschäumung von innen um die Whirlpoolwanne, einer 35 mm Poliform-Außenwandisolierung, einer Poliform-Bodenisolierung von ebenfalls 35 mm sowie einem Fiberglasboden. Damit besitzt der Whirlpool eine vollständig geschlossene Konstruktion. Schauen Sie sich die Ausstattung unserer ONE SPAS in unserem Vergleich an:

DIE ONE SPA WHIRLPOOLS IM VERGLEICH

Elan 5L – Elan 7L – Prestige 5L

Nicht nur in den Supermärkten geht es jetzt verstärkt auf Weihnachten zu. In Fenstern, Vorgärten und Innenräumen leuchtet es zunehmend in allen Farben. Kennen Sie eigentlich schon den VONDOM Weihnachtsbaum Chrismy? Wir stellen Ihnen unsere Lieblings-Weihnachtsdeko 2018 vor.

Chrismy – weihnachtlicher Lichterwald

Chrismy – das ist ein Weihnachtsbaum in angedeuteter Form aus transparentem Kunststoff, der wahlweise weiß oder bunt leuchtet. Zusätzlich kann eine DMX-Funktion gewählt werden. Sie erlaubt einen synchronisierten Farbwechsel bei mehreren Chrismys – oder anderen VONDOM Outdoor-Möbeln mit derselben Funktion. Der Betrieb ist sowohl über eine Steckdose als auch über Akku möglich. Als Kind der Moderne wird Chrismy mit DMX auf Wunsch auch über PC und Smartphone gesteuert. Chrismy ist in 5 verschiedenen Größen erhältlich: von der stattlichen 2m-Tanne bis hin zum kleinen Nano-Chrismy für die heimische Fensterbank. Erleuchten Sie mit Chrismy den Nachthimmel oder erschaffen auf Ihrer Terrasse gleich einen ganzen Lichterwald! Chrismy macht sich natürlich auch um einen Outdoor-Whirlpool herum sehr gut!

Für drinnen und draußen

Auf der Liste beliebter Weihnachtsdeko-Artikel stehen die VONDOM Weihnachtsbäume Chrismy ganz weit oben. Wer das reduzierte, puristische Design von VONDOM liebt, bekommt mit Chrismy die Gelegenheit, drinnen sowie outdoor saisonal zu dekorieren. Das geht als Kombination aus verschiedenen Größen oder als Einzelstück. Warum die Tannen im Garten mit einer Lichterkette quälen, die jedes Jahr aufs Neue erst einmal entwirrt und befestigt werden muss? VONDOM Chrismy ist die minimalistische, futuristische Version eines beleuchteten Weihnachtsbaumes: hinstellen, einschalten und die Stimmung genießen!

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