Sonnenschutz

Sonnenschutz

Sonnenschutz im Garten, auf der Terrasse oder dem Balkon ist nicht nur im Sommer ein Thema. Die Anzahl an Sonnenschutzsystemen ist groß. Um eine Lösung zu finden, die zum Stil des eigenen Außenbereichs passt und alle Ansprüche ihrer Besitzer erfüllt, sollte man auf einige Dinge achten.
Wir wissen, worauf – und stellen Ihnen 7 moderne Sonnenschutzsysteme vor.

Inhalt

Perfekt geplant – Einige Überlegungen im Vorfeld

        Voraussetzungen für einen guten Sonnenschutz
        Schutz vor jedem Wetter erwünscht?
        Multifunktionaler Sonnenschutz?

7 Sonnenschutz-Systeme

     1. Sonnenschirm

             Viele Varianten und Designs
             Der richtige UV-Schutz
             Sonnenschirm für jedes Wetter?

     2. Fassadenmontierte Markise

             Gelenkarmmarkise
             Kassettenmarkise
             Markise als Sonnenschutz
             Wetterfeste Markise?
             Markise auf dem Balkon?

     3. Pergola

             Separater Raum im Freien
             Flexibles Pergola-Design
             Individueller Sonnenschutz
             Sind Pergolas wetterfest?

     4. Pergola Markise

             Klassische Pergola Markise
             Schräge Pergola Markise
             Sonne nach Wunsch
             Wetterfestes System

     5. Sonnensegel

             Festes oder aufrollbares Sonnensegel?
             So schützt ein Sonnensegel
             Ist ein Sonnensegel allwettertauglich?

     6. Lamellendach

             Ein Prinzip – viele Varianten
             Jederzeit optimaler Sonnenschutz
             Individuelles Design dank Maßanfertigung
             Bei jedem Wetter draußen

     7. Pflanzen

             Gestaltungsmöglichkeiten
             Welche Pflanzen als Sonnenschutz?
             Pflege des natürlichen Sonnenschutzes

Fazit

Perfekt geplant

Einige Überlegungen im Vorfeld

Sonnenschutz Voraussetzungen

Reicht ein schattiges Plätzchen oder soll der Bereich gezielt vor UV-Strahlen geschützt sein? Nicht jedes Sonnenschutzsystem ist gleich wirksam und auch unter den Produkten derselben Kategorie gibt es Unterschiede. Wer einen hochwertigen Sonnenschutz haben möchte, sollte den Niedrigpreis-Bereich bewusst umgehen. Stabile Konstruktionen und robuste Materialien machen die Produkte außerdem langlebig. Eine Orientierung liefern Siegel und Normen wie UV801 sowie Zahlen, die einen Qualitätsgrad angeben – z.B. den Grad der Lichtechtheit. Ist man sich unsicher, sollte man die Hilfe eines Experten in Anspruch nehmen und sich beraten lassen.

Schutz vor jedem Wetter erwünscht?

Sonne gibt es nicht nur im Sommer. Für die meisten Menschen dürfte es, was die Anzahl an Sonnenstunden in unseren Breitengraden betrifft, aber etwas mehr sein. Sieht man der – oft nassen, windigen und kalten – Realität ins Auge, ist die Frage gerechtfertigt, ob der Sonnenschutz wetterfest sein soll. Bleibt das Sonnenschutz-System das ganze Jahr über stehen, sollte es Wind, Regen und Schneelasten aushalten. Das fängt beim plötzlichen Regenschauer an. Macht es nichts aus, seinen Sonnenschutz dann abbauen, zusammenklappen oder einziehen zu müssen? Oder investiert man lieber in eine Variante, die vom Wetter unabhängig ist? Natürlich spielt hier auch die Art des Außenbereichs eine Rolle: Auf einer Terrasse oder in einem Garten hat man mehr Möglichkeiten als auf einem kleinen Balkon.

Sonnenschutz - Allwetterschutz

Multifunktionaler Sonnenschutz?

Multifunktionalität ist praktisch und angesagter denn je. Z.B. kann meistens der Sonnenschutz als Sichtschutz verwendet werden. Gerade in Großstädten mit eng bebauten Räumen sind solche Lösungen gefragt, um auch hier Privatsphäre zu schaffen. Ein anhaltender Trend ist auch, Wohnraum nach draußen zu verlagern, um sich – im Sommer oder sogar das ganze Jahr – an der frischen Luft aufhalten zu können. Wellness-Bereiche mit Whirlpool, eine gemütliche Lounge, Essecke oder Outdoor-Küche – die Möglichkeiten sind vielfältig. Mit Sonnenschutzsystemen wie Pergola, Pergola Markise oder Lamellendach lassen sich besonders viele Ideen verwirklichen.

Sonnenschutz multifunktional

7 Sonnenschutz-Systeme

Modern. Beliebt. Zeitlos.

1. Sonnenschirm

Was Sonnenschutz für draußen betrifft, ist der Sonnenschirm zweifelsohne ein Klassiker. Ob im Garten über der Sonnenliege oder über der Kaffeetafel auf der Terrasse: Er kann schnell aufgestellt und bei Bedarf genauso schnell wieder zusammengefaltet werden. Gerade bei kleinen Terrassen und Balkonen ist der platzsparende Aspekt ein entscheidender Punkt.

Viele Varianten und Designs

Das Schirm-Design hat sich in den letzten Jahren ständig verändert und erweitert. Es gibt eine Vielzahl an Formen, Farben und Modellen, mit denen sich Außenräume individuell gestalten und vor Sonne schützen lassen. Zu den beliebtesten Varianten gehören

• klassische Sonnenschirme mit Ständer in der Mitte,
• von einem Ständer seitlich herabhängende und schwenkbare Ampelschirme,
• Wandschirme, deren Gestell an eine Außenwand montiert wird.

Längst gibt es Sonnenschirme auch im eckigen Design. Damit passen sie sich vor allem an moderne Wohnarchitektur im minimalistischen Stil mit geraden Linien und reduzierter Optik an. Die Spannweite eines Sonnenschirms richtet sich nach dem zu beschattenden Bereich und kann durchaus 4 Meter und mehr betragen. Auch der Markisenschirm – eine Mischung aus Sonnenschirm und Markise mit einem Standfuß – erfreut sich immer mehr an Beliebtheit. Um lange etwas vom Sonnenschirm als Farbtupfer im Garten zu haben, sollte man beim Kauf auf Lichtechtheit achten.

Der richtige UV-Schutz

Damit ein Sonnenschirm nicht nur Schatten, sondern auch tatsächlich Schutz vor der Sonne spendet, kommt es auf sein Material und seine Flexibilität an. Natürlich kann man den Sonnenschirm mit dem Gang der Sonne verschieben – besitzt er aber einen schweren Standfuß, kann das ständige Rücken eine schweißtreibende Angelegenheit werden.
Wer von seinem Sonnenschirm einen hochwertigen Schutz erwartet, sollte auf folgende Punkte achten:

• Lichtschutzfaktor
Der Schutzfaktor eines Sonnenschirms hängt von seinem Bezugsstoff ab und sollte – am besten nach UV801 Norm – angegeben sein. Es gibt Schirme, die lediglich einen Lichtschutzfaktor von 5 oder 10 besitzen. Andere wiederum warten mit einem Schutz von 50 oder 80 auf. Dieser Wert zeigt an, um wie viel länger man sich unter dem Sonnenschirm aufhalten kann, als wenn man mit ungeschützer Haut in der Sonne sitzt. Ist man z.B. ein heller Hauttyp, der sich ungeschützt 10 bis 20 Minuten in der direkten Sonne aufhalten kann, spendet ein Sonnenschirm mit UV 50 für 500 bis 1000 Minuten Schutz.

• Verstellbarkeit
Der beste Sonnenschutz verliert seine Funktion, wenn die Sonne schlicht an ihm vorbeiwandert oder zu tief bzw. hoch vom Himmel herabscheint. Die meisten Sonnenschirme besitzen deshalb einen Knickmechanismus an der Stange, mit der sich die Schirmfläche an den Stand der Sonne anpassen lässt. Höhenverstellbare Sonnenschirme, die sich noch dazu um 360° verstellen lassen, bieten noch mehr Schutz.

Sonnenschirm für jedes Wetter?

Regen
Nicht jeder Sonnenschirm lässt sich automatisch auch als “Regenschirm” verwenden. In der Regel ist die Bespannung nicht wasserfest. Ein Sonnenschirm wird bei Regen oder Unwetter dann am besten schnell geschlossen, damit der Bezug nicht porös wird.
Manche hochwertigeren Sonnenschirme mit einer Bespannung aus Polyester oder Acryl besitzen zusätzlich eine spezielle Imprägnierung. Dadurch sind sie nicht nur wasserabweisend, sondern auch schmutzresistent.

 Wind
Klassische Sonnenschirme bekommen ihre Stabilität vom Gewicht ihres Standfußes verliehen. Je leichter der Fuß, umso schneller läuft der Sonnenschirm Gefahr, bei Wind und Sturmböen zu schwanken oder umzukippen. Keine Frage: Ein Granitfuß ist hier allemal effektiver als ein mit Wasser gefüllter Plastikständer. Der aufgespannte Schirm bietet dem Wind die größte Angriffsfläche. Deshalb sollte man einen Sonnenschirm bei starkem Wind besser schließen. Eine Ausnahme bilden Sonnenschirme in Gastronomie-Qualität.

Unwetter
Gerade, wenn der UV-Schutz geklärt ist, kommt die Frage auf, ob ein Sonnenschirm auch andere Wettersituationen meistert. Hagel, Sturm und Gewitter können für Sonnenschirme und ihre Besitzer schnell zum Problem werden. Auch, wenn das Material, der Standfuß oder das montierte Gestell stabil sein sollten: Bei einem Unwetter ist ein Sonnenschirm am besten geschlossen. Gastronomieschirme sind wetterfest und witterungsbeständig. Sollte das Unwetter aber allzu stark wüten, schließt man am besten auch sie. 

2. Fassadenmontierte Markise

Auf der Terrasse, aber auch dem Balkon gehört die Markise zu den beliebtesten Sonnenschutzsystemen. Ihr einfaches Prinzip hat sich bewährt und mittlerweile gibt es zahlreiche Variationen und Designs der klassischen Fassadenmarkise.

Gelenkarmmarkise

Im Vergleich zum Sonnenschirm kann eine Gelenkarmmarkise auch größere Flächen abdecken. Sie setzt sich aus zwei Gelenkarmen mit Federn und einer Welle zusammen, über die ein Tuch gespannt ist. Dieses lässt sich per Kurbel oder auf elektronischem Wege ausrollen.
Die Gelenkarmmarkise wird an der Außenwand angebracht – Alternativen sind je nach Modell Decke oder Dachsparren. Manche Markisen können so installiert werden, dass sie komplett in der Fassade verschwinden.

Kassettenmarkise

Die Arbeitsweise der Kassettenmarkise gleicht dem der Gelenkarmmarkise. Der Unterschied besteht darin, dass sich die gesamte Technik in einer Kassette befindet. Diese kann nach unten geöffnet (Halbkassettenmarkise) oder vollständig geschlossen sein (Vollkassettenmarkise). Weil die Gelenke und technischen Komponenten so vor äußeren Einflüssen geschützt sind, gelten Kassettenmarkisen als besonders langlebig. Die an die Fassade montierte Kassette ist von außen sichtbar, auch wenn sie heutzutage dezent und stilvoll in den Stil des Hauses integriert werden kann.

Markise als Sonnenschutz

Um unter der Markise auch in der Mittagshitze auf der Terrasse Sonnenschutz zu genießen, muss das Tuch einen bestimmten UV-Faktor aufweisen. Ein Lichtschutzfaktor von 50 bis 80 ist hier eine gute Wahl. Wie auch beim Sonnenschirm gilt: Fällt die Wahl auf lichtechten Stoff, hält die Freude an der Farbe länger. Zur Orientierung: 8 ist der höchste Grad in der Kategorie Lichtechtheit.
Mit einer Markise kann man auch große Terrassen vor Sonneneinstrahlung schützen. Steht die Sonne allerdings tiefer, kann sie dennoch blenden – gerade dann, wenn die Temperaturen ansonsten angenehm sind. Eine Lösung dafür ist ein sogenannter Vario Volant. Dieses am Ende der ausgefahrenen Markise senkrecht herabhängende Tuchstück bietet einen zusätzlichen Schutz gegen blendende Sonne. Volants gibt es in unterschiedlicher Länge.

Wetterfeste Markise?

Viele Markisen schützen hauptsächlich vor Sonne und halten deshalb nur leichten Sprühregen aus. Bei starkem Regen kommt es häufig zu pfützenartigen Wasseransammlungen auf dem Tuch, die zu Problemen führen können. Es gibt jedoch Technologien, die die Bildung solcher Wassersäcke verhindern. Soll die Markise auch bei Regen & Co. zum Einsatz kommen, achtet man vor dem Kauf darauf und wählt einen reißfesten, schmutz- und wasserabweisenden bzw. wasserdichten Stoff. Bei starkem Sturm oder Unwetter fährt man die Markise dennoch am besten ganz ein.

Markise auf dem Balkon?

Manchmal ist jeder Zentimeter wertvoll, sodass selbst ein Sonnenschirm zu viel Platz wegnimmt. Gerade einen kleinen Balkon möchte man durch einen Schirm mit schwerem Standfuß nicht noch kleiner machen. Hier ist die Markise eine gute Alternative. Wer sie nicht an der Fassade anbringen möchte oder darf – z.B. bei einigen Mietwohnungen -, kann auf eine Klemmmarkise umsteigen. Die Welle wird mit Hilfe von Stangen zwischen dem Boden und der Decke installiert.

3. Pergola

Pergolas liegen voll im Trend und haben neben der Sonnenschutz- eine starke gestalterische Funktion im Garten. Es gibt viele Wege und Varianten, mit einer Pergola einen eigenen Raum zu schaffen, in dem man es sich draußen gemütlich machen kann – auch dann, wenn die Sommerhitze längst vorüber ist.

Separater Raum im Freien

Ursprünglich bezeichnet das Wort Pergola einen überdachten Anbau, der Teile von Haus und Garten miteinander verbindet. Durch Säulen, Stützen oder Pfosten mit einem Dach entsteht ein Raum, der an den meistens Seiten offen ist. Teilweise können die Seiten aber auch geschlossen sein. Die Mischung aus der Geschlossenheit eines separaten Raumes und einer outdoor-typischen Offenheit ist das Merkmal der Pergola. Anstatt als Anbau an das Haus oder auf die Terrasse stellen viele Menschen ihre Pergola ähnlich einem Pavillon auch freistehend im Garten auf. Je nachdem, wie geräumig die Pergola ist, lassen sich mit ihr sowohl kleine als auch größere Flächen beschatten.

Flexibles Pergola-Design

Der gestalterische Aspekt spielt bei einer Pergola eine große Rolle. Es mag sogar sein, dass die Sonnenschutz-Funktion lediglich einen angenehmen Nebeneffekt darstellt. Für jeden Wohnstil gibt es das passende Pergola-Design. Bei kleinen Außenräumen empfehlen sich Pergolas mit dünnen Stützen oder Pfosten. Holz, Metall, Edelstahl und Gusseisen sind die gängigsten Materialien. Mit ihnen lassen sich verschiedene Stile bedienen – von romantisch verspielt über elegant bis hin zu minimalistisch. Die Kombination verschiedener Materialien setzt eigene Akzente.

Individueller Sonnenschutz

Der Grad des Sonnen- und UV-Schutzes bei einer Pergola hängt von ihrer Gestaltung ab. Sind die Seiten zwischen den Pfosten offen, gelangt automatisch mehr Sonnenlicht ins Innere, vor allem bei niedrigem Sonnenstand. Das Gleiche gilt für das Dach: Besteht es aus einem licht- und UV-undurchlässigen Material oder lassen Balken, Bepflanzung oder Stoff Licht durch? Pergolas mit mediterranem Flair können mit Tuch locker bespannt werden. Wer in seiner Pergola einen Rundum-Sonnenschutz genießen möchte, sollte hingegen Stoff mit UV-Schutz wählen oder auf eine stärkere Geschlossenheit setzen.

Sind Pergolas wetterfest?

Im Sommer ist eine Pergola ein gemütlicher Rückzugsort bei Hitze. Einmal aufgebaut, bleibt eine Pergola in der Regel das ganze Jahr über stehen. Ausgestattet mit bequemen Outdoor-Möbeln oder einem Außenwhirlpool kann eine entsprechend geschützte Pergola auch im Winter ein wunderschöner Wohlfühlort sein. Insbesondere in einem verschneiten Garten sorgt die Pergola optisch für abwechslungsreiche Strukturen und eine kontrastreiche Gestaltung. Konstruktionen aus langlebigen Holzarten, wetterbeständigem Verbundmaterial und stabilem Metall können Wind und Wetter nichts anhaben. Wird die Hitzeperiode von Schauern und Wind unterbrochen, ist das nicht schlimm. Finden leichtes Tuch oder Baumwollstoffe zwischen den Stützen Verwendung, ist die Wetterfestigkeit natürlich nicht gewährleistet. Und wenn das Dach aus rankenden Pflanzen besteht, kann es darunter ebenfalls nass werden. Schließt die Pergola an eine Hauswand an, bietet diese zusätzlichen Schutz.

4. Pergola Markise

Wie der Name verrät, vereint die Pergola Markise zwei Sonnenschutz-Systeme. Wettertechnisch beweist sie viel Flexibilität und vermag Außenräume zu schaffen, in denen man sich auch außerhalb des Sommers aufhalten kann. Ob die Pergola Markise freistehend oder an die Fassade montiert zum Einsatz kommt, ist Geschmackssache.

Klassische Pergola Markise

Grundgerüst, Dach und Seiten einer Pergola können auf viele Arten gestaltet werden. Besteht das Dach zwischen den 4 (freistehende Pergola) oder 2 Pfosten (Wandanbau) aus einem Markisentuch, handelt es sich um eine Pergola Markise. Je nach Hersteller und Modell kann das Screendach komplett einfahrbar sein. Modulare Systeme ermöglichen jederzeit eine Erweiterung und passen sich Veränderungen an Haus und Terrasse bestens an.

Schräge Pergola Markise

Die von der Wand ausgehende Markise zwischen zwei Endpfosten bildet eine schräge Variante der Pergola Markise. Auch auf diese Weise kann auf der Terrasse oder anderswo direkt am Haus ein erweiterter Wohnraum geschaffen werden. Moderne Systeme sind erweiterbar und können durch Seitenelemente einen geschlossenen Charakter annehmen.

Sonne nach Wunsch

Ein hochwertiges Screendach vermag Schattenliebhaber wie Sonnenanbeter zufriedenzustellen. Die ausgefahrene Pergola Markise lässt Licht durch, ist gleichzeitig aber sonnendicht und sorgt je nach UV-Faktor für einen entsprechenden Schutz. Dieser kann durch zusätzliche Seitenelemente noch verstärkt werden, die die tiefer stehende Sonne davon abhalten, zu blenden. Ob Frühstück im Freien, Grillabend oder Platz für Kinder, die trotz Mittagshitze draußen spielen wollen – eine Pergola Markise bietet Raum für jegliche Aktivitäten. Macht sich die Sonne rar, ist die Pergola Markise vollständig einfahrbar und erlaubt einen uneingeschränkten Blick in den Himmel. Wer gerne in der Sonne brutzelt, kann das Screendach im Sommer nach Belieben öffnen.

Wetterfestes System

Eine schlanke Tragkonstruktion – z.B. aus Aluminium – und das Markisentuch verleihen der Pergola Markise ein weiches, luftiges und geschmackvolles Design. Umso mehr überrascht es viele Gartenbesitzer, dass Pergola Markisen komplett wetterfest sein können. Eine moderne Pergola Markise von guter Qualität

• bietet zuverlässigen Schutz vor der Sonne, kann sie bei eingefahrenem Screendach aber auch hereinlassen;
• ist wasserdicht und leitet Regenwasser über ein verstecktes Abflusssystem kontrolliert ab;
• verwendet Technologien wie Fixscreen, die verhindern, dass sich Pfützen und Taschen auf dem Screendach bilden;
• zeichnet sich durch eine hohe Windfestigkeit aus.

Durch die Integration passender Seitenelemente kann man selbst eine schräge Pergola Markise rundum wetterfest machen.

Sonnenschutz - Pergola Markise Dachterrasse

5. Sonnensegel

Längst findet man Sonnensegel nicht nur im maritimen Raum. Ihre räumliche Flexibilität, die einfache Funktionsweise sowie ein unverwechselbares Design machen das Sonnensegel attraktiv für Garten und Terrasse. Verschiedene Wohlfühlzonen im Freien – z.B. Essecke, Wellness-Bereich oder Spielplatz für Kinder – können individuell beschattet werden.

Festes oder aufrollbares Sonnensegel?

Wer Terrasse & Co. nicht durchgängig oder beispielsweise nur in der Mittagssonne vor der Sonne abschirmen möchte, wählt am besten ein aufrollbares Sonnensegel:

• Mit einem Motor ausgestattet, bewegt sich das Sonnensegel per Fernbedienung.
• Luxus-Varianten sind mit einem integrierten Wettersensor ausgestattet und rollen sich bei Regen oder Wind von selbst auf.
• Um Aufbau und Montage solcher Sonnensegel kümmert sich allerdings ein Fachmann.

Feste Sonnensegel eignen sich für Flächen, die durchgängig beschattet werden sollen. Sie sind

• in der Regel günstiger als ein automatisch aufrollbares Sonnensegel,
• können selbst aufgebaut werden und somit
• ihren Platz jederzeit beliebig wechseln.

So schützt ein Sonnensegel

Weil sich Sonnensegel beliebig ausrichten lassen, bilden sie einen flexiblen Sonnenschutz – vorausgesetzt, sie bestehen aus einem Stoff mit entsprechendem UV-Faktor. Dieser wird in der Regel aus synthetischen Fasern hergestellt. Sonnensegel aus feinmaschigem Gewebe stellen also keinen optimalen Sonnenschutz dar und haben eher gestalterische oder abschirmende Funktion. Wer eine bestimmte Fläche den ganzen Tag über beschatten, sein Sonnensegel aber nicht ständig neu ausrichten möchte, sollte beim Kauf darauf achten, dass es größer ist als diese Fläche.

Ist ein Sonnensegel allwettertauglich?

Ob ein Sonnensegel wetterfest ist, hängt von der Beschaffenheit seiner Materialien, der Konstruktion sowie dem richtigen Aufbau ab. Wichtig bei der Installation des Sonnensegels ist, dass

• man es am Einfallswinkel der Sonnenstrahlen ausrichtet, der je nach Tages- und Jahreszeit verschieden ausfallen kann;
• eine Ecke tiefer steht als die anderen bzw. es im 30°-Winkel aufgestellt wird, damit sich keine Pfützen und Wassertaschen bilden – oder moderne Technologien dies verhindern;
• die Masten/Rohre im Boden fest verankert sind – z.B. mit Fundamentschacht/Standfüßen;
• im Falle einer Montage der Halterungen in die Fassade deren materiellen Eigenschaften berücksichtigt werden.

Exemplare mit löchriger, feinmaschiger Struktur bieten Wind weniger Angriffsfläche, sodass ihre Halterungen geringeren Belastungen ausgesetzt sind. Der Nachteil ist, dass sie keinen Schutz vor Regen und Wind darstellen. Soll das Sonnensegel jedoch Regen und Wind standhalten, sollte man darauf achten, dass

• sein Stoff wind- und wasserdicht ist;
• die Verarbeitung des Stoffes hochwertig ist – sichtbar z.B. an den Nähten und Säumen;
• alle Befestigungselemente, Stangen und Masten aus stabilem Material wie Aluminium oder rostfreiem Edelstahl bestehen;

Ein gutes Sonnensegel verwendet Technologien, die sie für jedes Wetter wappnen. So gibt es speziell gewölbte Tücher, von denen Regen schnell abfließt. Außerdem wurden Mechanismen entwickelt, die die Belastung durch Wind verringern.
Praktisch ist zudem, wenn der Stoff des Sonnensegels auch Schmutz abweist. Denn gerade auf einem hellen Exemplar sticht Grünspan schnell ins Auge. Dagegen hilft auch, die Imprägnierung jährlich nach einer Reinigung zu erneuern. Oder man entscheidet sich am Ende doch für die automatische Aufroll-Variante mit Wettersensor.

6. Lamellendach

Einen wahren Boom erleben momentan Lamellendächer – und zwar als Sonnenschutz wie auch als Wintergarten oder Carport, denn sie sind multifunktionell. Ihre einfache wie intelligente Technologie schafft Räume im Freien, die sich an die Bedürfnisse des Hausbesitzers – und an jedes Wetter – optimal anpassen.

Ein Prinzip – viele Varianten

Das klassische Lamellendach besteht aus einer selbsttragenden Konstruktion, für die im Bestfall Holz oder Aluminium verwendet wird. Darauf sind Lamellen angebracht, die sich anheben, vollständig schließen oder sogar einfahren lassen. Das Lamellendach kann

• vollständig frei stehen,
• an die Außenwand montiert werden,
• ist koppel- und erweiterbar.

An die Fassade montiert, stützt sich das Lamellendach auf zwei Endpfosten. Bei koppelbaren Systemen kommen, je nach Größe, Zwischenpfosten zum Einsatz. Möchte man seinen überdachten Außenbereich nachträglich vergrößern, lässt sich das Lamellendach meist problemlos ausbauen.

Jederzeit optimaler Sonnenschutz

Ein Lamellendach bietet dank der stufenlos verstellbaren Lamellen die ganze Bandbreite des Sommers – von 100% Schatten bis 100% Sonne. Sie lassen sich vertikal wie horizontal ausrichten – und das bequem per Funksteuerung. So können sie mit einem Knopfdruck an den Stand der Sonne angepasst werden und wandern einfach mit. Wie viel Sonne ins Innere des Lamellendaches gelangt, kann jederzeit neu bestimmt werden. Es ist möglich, die Lamellen so zu positionieren, dass zwar Licht, aber keine direkte Sonne hereinkommt. Ein Lamellendach bietet vor Sonne und UV-Strahlen Schutz. Flexible Seitenelemente vervollständigen den Sonnenschutz. Wer das andere Extrem mag, kommt aber auch auf seine Kosten und kann jeden Strahl uneingeschränkt genießen. Dazu fährt man die Lamellen ganz einfach komplett ein.

Individuelles Design dank Maßanfertigung

Ein Lamellendach ist so individuell wie der Garten oder die Terrasse, wo es montiert wird. Deshalb ist ein gutes Lamellendach kein Produkt von der Stange, sondern millimetergenaue Maßanfertigung. Denn jeder Garten – und damit die Anforderungen an Wetterschutz und Design – ist anders. Weil das Lamellendach Design äußerst vielfältig ist, erhält man einen Außenraum, der fließend in die Architektur des Hauses übergeht. Moderne Lamellendächer zeichnen sich durch einen minimalistischen Stil aus, der sich in jeden Außenbereich harmonisch einfügt. Unterschiedliche Seitenteile verstärken den Eindruck der Räumlichkeit, ohne dass der Freiraumcharakter verlorengeht. Dazu gehören

• Schiebeelemente aus Glas,
• Variable Seitenteile aus Holz,
• Senkrechtmarkisen.

Um dem Raum einen unverwechselbaren persönlichen Look zu verleihen, kann man ihn mit verschiedenen Features wie

• LED-Lichtschienen,
• Infrarot-Heizelementen und
• integriertem Sound-System

ausstatten. So wird das Lamellendach zum erweiterten Wohnraum, in dem man wunderbar ausruhen, feiern, sich unterhalten oder spielen kann.

Bei jedem Wetter draußen

Ein Lamellendach geht mit jeder Wettersituation so flexibel und souverän um wie mit Sonne. Durch das Verstellen der Lamellen regelt man nicht nur den Wetterschutz, sondern auch das Klima und die Belüftung unter dem Dach. Es eignet sich hervorragend als Platz für Lounge-Möbel, einen Whirlpool oder eine Outdoor-Küche. Mit der passenden Ausstattung bietet ein Lamellendach auch außerhalb des Sommers viel Platz zum Wohlfühlen – und das bei jedem Wetter:

• Im geschlossenen Zustand bilden die Lamellen eine wasserdichte Oberfläche.
• Dank integrierter Wasserablaufkanäle fließt das Wasser schnell und kontrolliert ab.
• Die Lamellen können direkt nach einem Regenschauer wieder geöffnet werden, ohne dass die Möbel darunter nass werden.
• Die geschlossenen Lamellen halten extreme Windstärken von bis zu 160 km/h aus.
• Regen- und Windsensoren sorgen dafür, dass sich die Lamellen bei Regen bzw. Wind automatisch schließen.
• Große Schneelasten von bis zu 200 kg/m² sind für Lamellendächer kein Problem.

Die Wettersensoren erweisen sich vor allem dann als praktisch, wenn Gartenbesitzer sich bei einem Unwetter nicht zuhause befinden. Anders als bei einem Sonnenschirm oder bei einer Markise braucht man nicht ständig mit einem Auge aufzupassen, um das System bei Bedarf einzufahren oder zusammenzuklappen.

7. Pflanzen

Manchmal liegt die Sonnenschutz-Lösung näher als man denkt. Mit den richtigen Pflanzen lassen sich wunderschöne natürliche Schattenplätze herrichten. Bis diese den gewünschten Umfang erreicht haben, mag es vielleicht etwas dauern. Aber es gibt auch schnellwachsende Pflanzen. Und das Ergebnis kann sich in jedem Fall sehen lassen.

Gestaltungsmöglichkeiten

Zu den Möglichkeiten, einen Sonnenschutz mit Pflanzen zu gestalten, zählen z.B.

• einfache senkrechte oder geformte Rankhilfen,
• ein Paravent-ähnlicher pflanzlicher Sicht- und Sonnenschutz,
• das Blätterdach einer Pergola oder Laube,
• Bäume, insbesondere mit waagerechter Krone.

Während Rankhilfen vor allem bei kleineren Außenbereichen wie Balkon oder Terrasse als Schattenspender zum Einsatz kommen, sind berankte Pergolas und Bäume mit waagerechter Krone eher etwas für einen Garten. Die horizontale Form der Laubfläche passt besonders gut zu moderner Wohnarchitektur, die minimalistisch und damit nicht allzu verspielt ausgerichtet ist.

Welche Pflanzen als Sonnenschutz?

Pflanzen sorgen im Garten und auf der Terrasse für ein angenehmes Klima. Efeu oder Wein an Fassaden sind das beste Beispiel dafür, wie Pflanzen im Sommer Hitze abfangen und im Winter zusätzlich gegen Kälte isolieren. Folgende Überlegungen helfen bei der Wahl der richtigen Pflanzen für den Sonnenschutz:

• Wie schnell wachsen die Pflanzen?
• Blühen die Pflanzen, und wenn ja: wann?
• Behalten sie im Winter ihr Laub?
• Wie dicht soll das Blattwerk sein – bzw. wie ausgeprägt der Sonnenschutz?
• Wie viel Pflege bedarf die Pflanze?
• Kommt die Pflanze mit den Bedingungen (Boden, Licht, Platz) am vorgesehenen Standort zurecht?

Wer einen Sonnenschutz mit Pflanzen gestaltet, die zu unterschiedlichen Zeiten blühen, kann das ganze Jahr über Freude beim Blick in den Garten oder auf die Terrasse haben. Besonders beliebte Schattenspender sind Pflanzen mit

• attraktiven Blüten (Blauregen, Kletterrosen, Clematis),
• großen Blättern (Pfeifenwinde),
• Früchten (Wein, Kiwi),
• außergewöhnlichen Formen (Bäume mit waagerechter oder schirmartiger Krone).

Dachplatanen sind die wohl bekanntesten Bäume mit “Flachdach”. Aber auch Spitzahorn, Hainbuche und Amerikanischer Amberbaum können zu einem Dach heranwachsen. Bei der Schirmulme verrät schon der Name die Form des natürlichen Daches.

Pflege des natürlichen Sonnenschutzes

Insbesondere, wenn die Pflanzen einen Sitz- oder Essbereich beschatten sollen, muss bei der Planung nicht nur der Umfang des Blattwerks berücksichtigt werden, sondern auch die Wurzeln. Diese sollten beispielsweise nicht durch ein Betonfundament eingegrenzt sein und genug Raum haben, um sich in der Erde auszubreiten.
Zur regelmäßigen Pflege des Blätterdaches gehört ein frühjährlicher Rückschnitt. Triebe, die nach oben wachsen, können entweder abgeschnitten oder eingeflochten werden. Das verstärkt die Dichte des grünen Daches.

Fazit

Bevor man sich für ein Sonnenschutzsystem entscheidet, sollte man genau erwägen, worauf man Wert legt, wie effektiv man vor der Sonne geschützt werden will und ob sich die Lösung in den eigenen Außenbereich integrieren lässt. Dabei kommt es auch darauf an, was, wann und in welchem Umfang beschattet werden soll. Klassiker wie Sonnenschirm und Markise sind weiterhin beliebt, verleichsweise günstig und auch für Balkone geeignet. Das Sonnensegel und die Pergola Markise benutzen ebenfalls ein gespanntes Tuch. Pergola und Lamellendach schaffen je nach Ausstattung multifunktionale Wohlfühlräume, die das ganze Jahr über einen Aufenthalt an der frischen Luft möglich machen können. Aber auch Pflanzen werden als natürlicher Sonnenschutz neu entdeckt und können mit anderen Systemen kombiniert werden. Die folgende Tabelle gibt einen Überblick über den Sonnenschutz im Vergleich:

Eine Idee zu “Sonnenschutz

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.