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Infrarotkabine für zuhause: Alle Infos zu Anwendung, Kosten und Kauf

Veröffentlicht am

Viele Menschen verspüren den Wunsch nach tiefer Entspannung für Körper und Geist, die sich im eigenen Zuhause realisieren lässt, und kommen so zum Thema Infrarotkabine. In diesem Beitrag haben wir für Sie die wichtigsten Informationen zu Funktion und Anwendung, Unterschieden zur klassischen Sauna sowie Kosten zusammengefasst und zeigen Ihnen, worauf Sie beim Kauf achten sollten.

1. Was ist eine Infrarotkabine?

Infrarotkabinen kennen viele auch unter dem Begriff “Infrarotsauna”, “Wärmekabine”, “Rotlichtkabine” oder “Rotlichtsauna”. Wir erklären Ihnen das Funktionsprinzip, was zur Ausstattung gehört und wodurch sich eine Infrarotkabine von der klassischen Sauna unterscheidet.

Wie funktioniert eine Infrarotkabine – und womit ist sie ausgestattet?

Die Wärme in einer Infrarotkabine entsteht über Infrarotstrahlung. Dafür sind verschiedene Strahler im Innenbereich der Kabine angebracht, deren Anordnung das Wärmeerlebnis entscheidend beeinflusst: Infrarotstrahler im Rückenbereich haben den Nacken, die Schultern und den gesamten Rücken bis hin zur Hüfte als Zielbereiche. Die Wärme von vorne durch Fronstrahler erzeugt bei vielen ein gleichmäßiges und oft auch intensiveres Wärmegefühl. Besonders wohltuend wird die Wärme auch im Fußbereich empfunden und macht die Wellness-Erfahrung für viele komplett.

Infrarotkabine Infrarotstrahler Anordnung

Die Intensität der Wärme hängt von der Wellenlänge der Infrarotstrahlen ab. Hier unterscheidet man zwischen

IR-A-Strahlen (kurzwellig),

IR-B-Strahlen (mittelwellig) und

IR-C-Strahlen (langwellig).

Das wohl wichtigste Merkmal einer Infrarotkabine ist, dass der Körper durch Infrarotstrahlung direkt erwärmt wird und nicht – wie in der klassischen Sauna – über erhitzte Raumluft. Extrem hohe Temperaturen wie in der finnischen Sauna gibt es in einer Infrarotsauna nicht – viele Menschen empfinden die Infrarotwärme deshalb als angenehm mild.

Infrarotkabine für 2 Personen

Infrarotkabinen sind je nach Modell außen und innen meistens aus Holz gefertigt, mit einer Glasfront oder Fenstern versehen und verfügen über Bänke zum Sitzen und/oder Liegen. Ein Lüftungssystem sorgt für ein angenehmes Mikroklima.

Neben den Infrarotstrahlern besitzen Infrarotkabinen modellabhängig Ausstattungs-Features für weitere Funktionen. Häufig gehören dazu

mehrfarbige Beleuchtung, um das Wellness-Erlebnis individuell zu gestalten,

• ein Soundsystem mit Lautsprechern für die akustische Untermalung der persönlichen Auszeit

• ein modernes Steuersystem zur einfachen Bedienung und Temperaturregelung.

Welche Strahler-Typen gibt es?

Die Bauweise und die Heiztechnik der Infrarotstrahler wirken sich auf den Infrarot-Anteil aus und beeinflussen, wie die Wärme in der Infrarotkabine erlebt wird. Typischerweise lassen sich folgende Strahler-Typen unterscheiden:

Keramikstrahler

Keramikstrahler erwärmen über meist röhren- oder stabförmige Heizelemente mit Keramikgehäuse eher punktuell. Manche Menschen empfinden die Wärme als zu stark, wenn sie sehr nah am Infrarotstrahler sitzen, anderen gefällt das intensive Wärmegefühl. Über B- und IR-C-Strahlung geht es aber gewöhnlich nicht oder kaum hinaus.

Carbonstrahler

Bei Carbonstrahlern besteht das Heizelement aus Carbon. Es befindet sich in der Regel hinter einer größeren Fläche, sodass sich die Wärme gleichmäßig verteilt. Auch hier liegt die Strahlung vorrangig im Spektrum von B und C.

Flächenstrahler

Der Begriff “Flächenstrahler” bezieht sich auf die Bauweise und nicht auf das Material des Strahlers. Meistens wird jedoch Carbon als Heizelement verwendet. Flächenstrahler bzw. Heizpaneele geben die Wärme besonders gleichmäßig ab.

Vollspektrumstrahler

Die technischen Grundlage für Vollspektrumstrahler bildet meist eine Quarzlampe in Kombination mit einem Reflektor und einem Gehäuse. Im Vergleich zu anderen Infrarotstrahlern geben sie einen hohen Strahlen-Anteil im IR-A-Bereich ab, wodurch ein schnelles und intensiv erlebtes Wärmegefühl erzeugt wird.

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Info:

Welcher Infrarotstrahler der beste ist, lässt sich nicht pauschal beantworten. Zum einen kommt es auf die Integration und Position in der Kabine an, genauso wie auf das Nutzungsziel und das persönliche Wärmeempfinden.

Mehr Informationen zur Infrarotstrahlung und den verschiedenen Strahler-Typen finden Sie im Beitrag zur Wirkung von Infrarotlampen.

Infrarotkabine vs. Sauna: die Unterschiede im Überblick

Auch wenn sich Sauna und Infrarotsauna otpisch oft ähneln und beide von vielen im Rahmen von Wohlbefinden, Regeneration, Entspannung und persönlicher Gesundheit genutzt werden: Es handelt sich um zwei unterschiedliche Arten von Wärmeanwendungen. Wir stellen Ihnen die Unterschiede im Detail vor.

Klassische Sauna

Infrarotkabine

PersonenanzahlMeist für 2 oder mehr PersonenIn der Regel für 1 bis 2 Personen
Temperatur & Klima• Zwischen 60 und 100 °C üblich • Intensive, trockene Hitze (finnische Sauna) • Geringe bis hohe Luftfeuchtigkeit (je nach Saunaart und Saunaofen)• Zwischen 30 und 60 °C • Milde Wärme • Geringe Luftfeuchtigkeit
Wärmeerleben• Körper erwärmt sich durch erhitze Luft • Je nach Saunaart intensives Wärmeerlebnis mit starkem Schwitzen • Von empfindlichen Menschen als fordernd für das Herz-Kreislauf-System empfunden• Körper wird direkt durch Infrarotstrahlen erwärmt • Sanfte bis tief empfundene Wärme bei vergleichsweise weniger Schwitzen • Von vielen als angenehm und schonend für das Herz-Kreislauf-System empfunden
Aufheizzeit• Vergleichsweise längeres Aufheizen (größerer Raum + höhere Temperaturen)• Vergleichsweise schneller einsatzbereit und individuellen Nutzungsgewohnheiten
Platzbedarf• Kompakte Lösungen sind möglich – je nach Modell/Bauart und Personenanzahl jedoch anspruchsvoller im Platzbedarf• Oft weniger Platzanspruch und kompakt, bedingt durch Personenanzahl
Anschluss/Elektrik• In der Regel 400 Volt Starkstromanschluss, abhängig von Modell und Ofen• In der Regel 230 Volt über eine haushaltsübliche Steckdose, abhängig vom Modell
Anschaffungskosten• Vergleichsweise oft höher – abhängig von Modell, Qualität, Standort, Ofen und Ausstattung• Vergleichsweise oft niedriger – abhängig von Modell, Größe, Qualität, Technik und Ausstattung
BetriebskostenOft höher – abhängig von Größe, Art und Ofenleistung, Fensterfläche und individuellen Nutzungsgewohnheiten• Oft niedriger – abhängig von Bauart, Heiztechnik und individuellen Nutzungsgewohnheiten
Für wen geeignet?• Gut geeignet für alle mit Wunsch nach klassischem Sauna-Erlebnis mit hohen Temperaturen und mehreren Gängen• Ideal für eine milde Wärme-Routine und einfach umzusetzende Wellness zu Hause

Sauna und Infrarotwärmekabine sind zwei eigenständige Systeme und haben beide ihre Vorteile – entscheidend sind neben den persönlichen Vorlieben und Bedürfnissen vor allem die räumliche Realisierung und das vorhandene Budget.

Mit Platz für 1 bis 2 Personen und entsprechend kompakten Maßen können Infrarotkabinen oft leichter in den Raum integriert werden, zumal sie in der Regel keinen aufwändigen Starkstromanschluss oder ein spezielles Belüftungssystem erfordern. Bei schwierigen Platzverhältnissen lässt sich eine heimische Wärme- und Wellness-Oase aber auch in Form einer Gartensauna realisieren.

Die Sauna-Kosten können in diesem Fall wegen wetterfesten Materialien, einer Outdoor-Isolierung und eventuellen Umbau-Arbeiten im Garten noch etwas höher liegen. Infrarot-Wärmekabinen sind in der Anschaffung wie auch im Betrieb in der Regel günstiger als traditionelle Saunen. Das liegt an ihren meist geringeren Maßen, aber auch an den milderen Temperaturen und einem niedrigeren Stromverbrauch ab. Zwar wird häufig empfohlen, eine Infrarotkabine vor der Anwendung vorzuwärmen, doch kann sie praktisch ohne Wartezeit genutzt werden. Bei Saunen kann die Aufheizzeit je nach Ofen und Relation zum Raumvolumen 30 bis 60 Minuten oder mehr betragen.

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Info:

Möchten mehrere Personen regelmäßig Wärme genießen, ist es praktisch, wenn sie dieselben Vorlieben im Hinblick auf Temperatur und Klima haben. Ansonsten erweist sich eine Sauna mit Bio Kombiofen als sinnvolle Option. Hersteller wie der belgische Sauna-Spezialist Thermalux bieten auch eine Kombination aus klassischer oder Bio-Sauna und Infrarotsauna in einer einzigen Konstruktion an.

ZU DEN THERMALUX SAUNEN

2. Anwendung der Infrarotkabine

Infrarot-Wärmestrahlung lässt sich dank einfacher Anwendung ohne großen Aufwand in den Alltag integrieren. Im Folgenden erfahren Sie alles Wichtige zu den Grundlagen der persönlichen Wärme-Routine mit Infrarotkabine.

Infrarotkabine - oft im Rahmen von Verspannungen genutzt

Infrarotkabine: Welche Temperatur?

Die Temperatur, bei der eine Infrarotkabine genutzt wird, beträgt in der Regel zwischen 35 und 60 °C. Die Obergrenze ist jedoch kein pauschaler Wert: Wie warm es letztendlich in einer Kabine werden kann, hängt maßgeblich von folgenden Faktoren ab:

• der elektrischen Heizleistung (kW),

• dem Raumvolumen,

Material, Verarbeitung und Isolierung,

• Art und Anordnung der Infrarotstrahler sowie

• der vom Hersteller verbauten Steuer-Software.

Infrarotkabine Steuerung

Vor dem Kauf macht es somit Sinn, sich darüber zu informieren, auf welchen Temperaturbereich das jeweilige Modell ausgelegt ist. Außerdem sollte man seinen eigenen Wärme-Wohlfühlbereich kennen.

35-40 °C

Milde Temperaturen zwischen 35 und 40 °C eignen sich gut für Einsteiger und diejenigen, die sich besonders sanft aufwärmen möchten.

40 – 50°C

Für die meisten Menschen ist dies ein angenehmes Temperaturspektrum: wohlig warm, aber nicht so fordernd wie in der Sauna.

50 – 60 °C (modellabhängig)

Diese Temperaturspanne passt zu denjenigen, die intensive Wärme mögen und gut vertragen.

Richtwert sollte in der Infrarotkabine weniger die Temperatur, sondern mehr das eigene Wärmegefühl sein. Denn gerade wenn in der Kabine Vollspektrumstrahler verbaut sind, kann sich die Wärme trotz vergleichsweise niedrigeren Temperaturen sehr intensiv anfühlen. Bei Flächenstrahlern nehmen sie viele als sanfter wahr, da sie weniger punktuell abgegeben wird.

Auch gilt es zu berücksichtigen, dass die Lufttemperatur eine Rolle spielt. Zwar heizt Infrarotstrahlung nicht die Luft, sondern direkt Oberflächen auf, doch geben diese wiederum Wärme an die Umgebung ab und erwärmen die Luft so indirekt. Das kann das Wärmeempfinden ebenfalls beeinflussen.

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Tipp:

Am besten starten Sie bei Ihrer ersten Infrarot-Sitzung mit 40 °C und erhöhen die Temperatur schrittweise bei jeder Anwendung, bis Sie Ihren Wohlfühlbereich gefunden haben. Wichtig ist, auf den eigenen Körper zu hören, die Temperatur bei jeglichen Anzeichen von Unwohlsein zu senken oder das Programm abzubrechen.

Wie lange sollte man in der Infrarotkabine sitzen?

Als grobe Orientierung für die Aufenthaltsdauer pro Infrarot-Sitzung dienen 10 bis 30 Minuten – je nach persönlicher Vorliebe und Wärmeempfinden. Einsteiger können bei 10 bis 15 Minuten starten, um zu spüren, wie der eigene Körper auf die Wärmestrahlung reagiert. Für eine regelmäßige Wellness-Routine werden oft 15 bis 25 Minuten Aufenthaltsdauer gewählt, wobei viele erfahrene Anwender ein Wellness-Erlebnis von 20 bis 30 Minuten bevorzugen.

Ähnlich wie bei der Ermittlung der passenden Temperatur gilt auch für die Nutzungszeit in der Infrarotkabine: am besten schrittweise erhöhen und die Dauer finden, mit der man sich wohlfühlt. Strahler-Typ, Sitzposition, aber auch die persönliche Verfassung spielen ebenfalls eine Rolle: Sitzt man z.B. nah an einem punktuell arbeitenden Infrarotstrahler, wodurch man die Wärme als sehr intensiv erlebt, genügt oft weniger Zeit in der Kabine. Selbstverständlich kann man die Dauer immer wieder variieren – auch, um die Auszeit besser in den eigenen Tagesablauf zu integrieren.

Wie oft sollte man pro Woche in die Infrarotkabine gehen?

Solange man sich wohlfühlt und die Wärme gut verträgt, kann man die Infrarotkabine täglich nutzen. Viele Menschen gehen zu Hause 2 bis 3 Mal pro Woche in die Infrarotsauna, weil es für sie so gut in den Alltag passt. Schließlich ist sie als Raum für Entspannung und Erholung gedacht – eine zu engmaschige Wellness-Routine kann da schnell zu einem zusätzlichen Stressfaktor werden, wenn sie sich nicht wie gewünscht umsetzen lässt. Infrarot-Einsteiger können mit 1 bis 2 Sitzungen pro Woche beginnen, um sich mit der Wärmestrahlung vertraut zu machen und herauszufinden, was ihnen guttut.

Insbesondere wenn die Strahlung als sehr direkt und intensiv erlebt wird, können je nach Empfinden seltenere oder häufigere, aber dafür kürzere Aufenthalte in der Wärmekabine sinnvoll sein.

Ist eine Infrarotkabine gesund?

Viele Menschen suchen einen Weg, ihre Gesundheit durch mehr Entspannung, Erholung und Wohlbefinden im Alltag zu unterstützen und setzen dabei auf Wärme. Manche treiben auch viel Sport, sind regelmäßig von Verspannungen der Muskeln betroffen und nutzen die Infrarotkabine im Rahmen der persönlichen Regeneration: Untersuchungen gehen der Frage nach, inwiefern Wärme dazu beitragen kann, Muskeln zu lockern und die gefühlte Intensität von Verspannungen verringern. Andere interessiert die Diskussion um einen möglichen Zusammenhang zwischen Wärmeanwendungen und Immunsystem – vor allem, wenn sie eine Alternative zur klassischen Sauna suchen. Ob und inwiefern Infrarot-Wärmekabinen gesund sind, kann nach aktuellem Stand jedoch nicht pauschal beantwortet werden, da Wirkung und Verträglichkeit individuell erlebt werden.

Mehr Infos zu Wirkung einer Infrarotkabine

Entscheidend sind maßgeblich das subjektive Erleben und Wohlbefinden: Fühlt sich die Wärme gut auf der Haut an? Ist das Schwitzen im angenehmen Rahmen? Stellt man bei sich eine tiefe Entspannung und Erholung fest? Nimmt man die Zeit in der Infrarotwärmekabine als unterstützend bei der individuellen Regeneration wahr oder fühlt nach der Anwendung vielleicht sogar mehr Energie?

Wer unter chronischen oder akuten Beschwerden leidet – z.B. weil das Immunsystem aufgrund eines Infekts geschwächt ist – oder sich in Bezug auf die Nutzung der Infrarotkabine unsicher ist, sollte im Vorfeld seinen Arzt um Rat fragen, um mögliche Risiken zu verringern.

Ablauf-Beispiel: Infrarotkabine richtig nutzen

So wie es eine Saunaetikette gibt, gibt es auch bei der Nutzung einer Infrarotsauna einige Dinge zu beachten. Hier ist ein typischer Ablauf für Wellness zu Hause mit Infrarotkabine:

Schritt 1: Wellness-Programm planen und Kabine vorheizen

• Je nach Hersteller und Steuersystem können Sie die Einstellungen vornehmen, die den Rahmen Ihres Wärmeerlebnisses bilden, z.B. die Wahl der Temperatur, der Dauer und – falls vorhanden – eine dezente Beleuchtung.

• Wenn es ein Programm zum Vorheizen gibt und Sie den Einstieg dann angenehmer finden, können Sie es starten.

 

Schritt 2: Anwendung beginnen und bewusst genießen

• Wie eine klassische Sauna nutzt man auch eine Infrarotsauna in der Regel unbekleidet, um die Wärme auf der Haut zu spüren und besser zu schwitzen. Legen Sie zum Schutz des Holzes und für die Hygiene ein großes Handtuch unter.

• Nehmen eine angenehme Sitz- bzw. Liegeposition ein. Achten Sie dabei auf die Ausrichtung der Strahler und den Abstand zum Körper, sodass Sie die Wärme als angenehm empfinden.

• Lassen Sie Körper und Geist zur Ruhe kommen und versuchen, tiefe Entspannung zu finden, indem Sie sich möglichst wenig bewegen und ruhig atmen. Konzentrieren Sie sich auf die subjektiv empfundene Wirkung der Wärme auf der Haut, aber auch allgemein auf Körperreaktionen.

• Wird die Wärme – vielleicht auch an einer bestimmten Stelle – zu intensiv wahrgenommen, sollten Sie Ihre Position oder die Temperatur-Einstellung ändern oder das Ende der Sitzung einleiten.

 

Schritt 3: Sitzung beenden und abkühlen

• Falls Sie liegen, setzen Sie sich langsam aufrecht hin und verbleiben so ca. eine Minute, ansonsten stehen Sie langsam auf – das ist in der Regel schonender für den Kreislauf.

• Dann gehen Sie langsam aus der Infrarotwärmekabine heraus, hüllen sich in einen warmen Bademantel, ein Handtuch oder eine Decke und bleiben einige Minuten bei Raumtemperatur sitzen. Alternativ können Sie auch lauwarm duschen.

• Wenn Sie mögen, können Sie Ihren Körper mit einer passenden Pflege-Creme eincremen und diese einziehen lassen, bevor Sie sich wieder anziehen.

 

Schritt 4: Infrarotkabine lüften und pflegen

• Öffnen Sie die Tür der Infrarotwärmekabine – und lüften parallel am besten auch den Raum, in dem sie sich befindet -, damit die Wärme entweichen und frische Luft zirkulieren kann.

• Wenn die Sitzflächen feucht sind, wischen Sie sie mit einem sauberen Handtuch trocken.

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Tipps:

• Damit sich Körper und Geist angemessen auf das Wellness-Erlebnis konzentrieren können und man die Vorteile der Anwendung möglichst umfassend genieße kann, empfiehlt es sich, auf eine schwere Mahlzeit direkt im Vorfeld zu verzichten.

• Wer mag, kann vor der Nutzung der Infrarotkabine kurz warm duschen, um das Wellness-Programm einzuleiten. Oft wird dies als förderlich für das Schwitzen und die Vorbereitung der Haut auf die Infrarotwärme empfunden.

• Dinge, die die subjektive Erholung fördern, sind willkommen – die einen nehmen ein Buch mit in die Infrarotwärmekabine, die anderen hören leise Entspannungsmusik. Potentielle Stress- und Ablenkungsfaktoren – allen voran das Smartphone – werden am besten außer Sicht- und Hörweite platziert, damit die Wärmekabine auch wirklich ein Rückzugsort vom Alltagsstress bleibt.

• Legen Sie ein großes Handtuch oder einen flauschigen Bademantel bereit, um das Gefühl wohliger Wärme auf der Haut noch etwas zu erhalten und einen sanften Übergang in den Alltag zu unterstützen.

3. Infrarotkabine Kosten

Die Preise von Infrarotkabinen können stark variieren: Günstige Exemplare sind oft schon für mehrere hundert Euro erhältlich, andere für mehrere Zehntausend Euro. Doch wie viel sollte man für eine hochwertige Wärmekabine wirklich einplanen und welche Faktoren sind bei der Preisgestaltung entscheidend?

Wie viel kostet eine gute Infrarotkabine?

Infrarotkabinen lassen sich in verschiedene Preissegmente einordnen, wobei die genauen Preise nur eine Orientierung darstellen und je nach Kabinengröße und Ausstattung abweichen können.

Eine einfache Infrarotsauna für Einsteiger mit Platz für eine Person und Basis-Ausstattung findet man oft schon ab ca. 1.000 bis 2.500 Euro. Ist das eigene Budget – wie auch die Ansprüche – nicht allzu hoch, sind solche Kabinen eine gute Wahl.

Infrarotkabinen ab ca. 2.500 bis 5.000 Euro mit Platz für 1 bis 2 Personen bieten meist eine deutlich bessere Verarbeitung, ein moderneres Steuersystem und in der Regel auch angenehmere Infrarotwärme wegen einer durchdachteren Auswahl und Anordnung der Strahler.

Das Premium-Segment beginnt ab ca. 5.000 und reicht bis 10.000 Euro aufwärts. Der höhere Preis macht sich oft in der Qualität von Material, Verarbeitung und Ausstattung sowie Kabinenleistung und -design, aber auch im Wärmeerlebnis bemerkbar. Eine hochwertige Infrarotkabine ist in der Anschaffung also zwar meistens teurer, bietet jedoch in der Regel auch eine längere Lebensdauer, einen energieeffizienteren Betrieb und eine überzeugendere Nutzungserfahrung.

Hier sind die 5 Kostenfaktoren, die den Preis einer Infrarotkabine maßgeblich mitbestimmen:

Größe

Eine größere Kabine – z.B. für 2 oder mehr Personen -besitzt einen größeren Innenraum. Das bedeutet, es werden in der Regel auch mehr Material und eine höhere Gesamtleistung benötigt.

Material und Verarbeitung

Für ein anspruchsvolles Wärmeerlebnis, hohen Komfort und eine lange Lebensdauer ist die Qualität der Materialien und ihrer Verarbeitung entscheidend. Z.B. ist wichtig, dass das Holz stabil und hitzebeständig ist sowie eine geringe Wärmeleitfähigkeit aufweist (z.B. Hemlock-Holz oder Zedern-Holz).

Infrarotstrahler

Wie viel eine Infrarotkabine kostet, hängt nicht nur davon ab, welche Art von Strahlern verbaut sind, sondern auch davon, wie viele es sind, ob sie sich im Rücken-, Front- oder Fußbereich befinden und wie gleichmäßig sich die Wärme verteilt.

Steuersystem

Auch die Hochwertigkeit des Steuersystems kann sich im Preis niederschlagen. Ein modernes Steuerelement ermöglicht eine einfache Bedienung mit mehreren Programmen oder Wärmestufen, besitzt einen Timer und verfügt über eine Sicherheitsautomatik als Überhitzungsschutz.

Ausstattung

Funktionen wie mehrfarbige Beleuchtung, ein Soundsystem oder spezielle Extras fließen in die Kosten mit ein. Das Wärmeerlebnis wird dadurch aber in der Regel nicht beeinflusst.

Infrarotkabine für 1 Person

Betriebskosten für eine Infrarotkabine

Wie hoch die Betriebskosten für eine Infrarotkabine sind, hängt von mehreren Faktoren ab – dazu gehören

• die Kabinenleistung (Verbrauch in kW),

• der Stromtarif und

• die individuellen Nutzungsgewohnheiten wie Dauer und Häufigkeit.

Den größten Teil der Betriebskosten für eine Infrarotkabine machen dabei die Stromkosten aus.

Infrarotkabine mit Panels

Was kostet eine Stunde Infrarotkabine?

Was ein einstündiger Aufenthalt in einer Infrarotkabine kostet, kann pauschal nicht beantwortet werden – dies hängt von der in der Zeit verbrauchten Leistung der Kabine und dem Stromtarif ab. Anhand einer Beispiel-Rechnung lässt sich jedoch aufzeigen, dass es sich bei einer Infrarotkabine um eine vergleichsweise kostengünstige Wellness-Oase handelt, da sich die Nutzungskosten pro Stunde häufig im Cent-Bereich bewegen.

Die Formel zur Berechnung der Nutzungskosten ist:
Leistung (kW) x Nutzungszeit (Std.) x Strompreis (€/kWh)

Für die einstündige Nutzung einer Infrarotkabine mit einer Gesamtleistung von 2,0 kW ergibt sich bei einem Strompreis von 0,37 €/kWh folgende Rechnung:

2,0 kW x 1 Std. x 0,37 €/kWh = 0,74 €/Std.

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Info:

Zu beachten ist, dass die Rechnung auf Angaben der Maximalleistung, also unter Vollauslastung, basiert, die in der Regel jedoch nicht die über die ganze Stunde besteht. Die tatsächlichen Kosten pro Stunde können somit leicht darunter liegen.

Bei den meisten Menschen dauert eine Sitzung in der Infrarotsauna außerdem nicht eine Stunde, sondern ca. 20 bis 30 Minuten – auf Grundlage des obigen Beispiels läge der Nutzungspreis dann entsprechend bei ca. 0,25 bis 0,37 € pro Sitzung.

4. Infrarotkabine kaufen

Der Kauf einer Infrarotkabine für zuhause beeinflusst nicht nur das persönliche Wohlbefinden. Eine Infrarotsauna verändert auch die optische Wirkung und die Atmosphäre des Raums, in dem sie sich befindet. Umso wichtiger ist die Auswahl des passenden Produkts. Im Folgenden haben wir für Sie alle wichtigen Informationen rund um Kauf und Aufbau versammelt.

Auf was sollte man beim Kauf der Infrarotwärmekabine achten?

Die eigenen Bedürfnisse im Hinblick auf Wärme-Wirkung, Wohlbefinden und Entspannung als auch der Wohnraum, in den die Kabine integriert wird, sind niemals gleich, sondern immer individuell. Dies sollte man auch vor dem Hintergrund der folgenden Kaufkriterien berücksichtigen.

Kabinengröße und Personenanzahl

• Mit wie vielen Personen soll die Infrarotwärmekabine regelmäßig genutzt werden – allein oder zu zweit?

• Wie wichtig ist Bewegungsfreiheit? Möchte man die Infrarot-Strahlung im Sitzen oder im Liegen genießen? Je häufiger man die Infrarotkabine nutzt, umso wichtiger sind Komfort – sonst stellt sich tiefe Entspannung oft nur schwer ein.

• Die Leistung der Infrarotkabine sollte nicht nur zu den eigenen Bedürfnissen passen, sondern auch in einem sinnvollen Verhältnis zu ihrer Größe bzw. dem Raumvolumen stehen.

 

Standort und Voraussetzungen

• Ist der vorhandene Wohnraum mit den Maßen der Infrarotkabine kompatibel? Kompakte Exemplare lassen sich oft auch in kleine Räume und Nischen integrieren. Bei größeren Varianten muss entsprechend Platz vorhanden sein – auch für Lieferung und Aufbau.

• Ist ein geeigneter Untergrund vorhanden? Er sollte stabil, tragfähig, eben und trocken sein.

• Zwar ist ein spezielles Belüftungssystem für eine Infrarotkabine meistens nicht nötig, dennoch sollte eine ausreichende Luftzirkulation gewährleistet sein.

• Infrarotkabinen werden in der Regel mit 230 Volt betrieben. Gibt es eine Steckdose in der Nähe des Stellplatzes?

 

Infrarot-Konzept und Strahler

• Welche Art von Wärme und Wärmeverteilung wird bevorzugt: gleichmäßig oder punktuell? Mild bis moderat oder eher intensiv? Strahler mit röhrenförmigem Heizelement erzeugen meist eine direkte, intensiver wahrgenommene Wärme, bei Infrarot-Paneelen bzw. Flächenstrahlern wird sie oft als gleichmäßiger empfunden.

• Wie sind die Strahler in der Infrarotkabine angeordnet? Bei vielen Menschen kühlen z.B. die Füße schnell aus oder erwärmen sich langsamer. Strahlung im Bereich der Füße und Unterschenkel kann sich dann häufig besonders angenehm anfühlen.

 

Steuerung und Bedienung

• Hier geht es weniger um die Technik-Affinität der Kabinen-Nutzer als um die Vorteile, die ein modernes Steuersystem mit sich bringt. Eine App-basierte WiFi-Steuerung, die Auswahl-Möglichkeit zwischen verschiedenen Programmen oder das Speichern von individuellen Einstellungen unter mehreren Nutzerprofilen können den Komfort erhöhen.

• Funktionen wie Sicherheitsstart und Überhitzungsschutz machen die Auszeit im eigenen Zuhause sicherer.

 

Material und Verarbeitung

• Wird am Material und an der Verarbeitung gespart, kann sich dies im Komfort, der Qualität des Wärmeerlebnisses, der Energieeffizienz und gesamten Lebensdauer bemerkbar machen. Beispiele für eine minderwertige Verarbeitung sind wacklige oder unebene Elemente, undichte Stellen oder eine nicht richtig schließende Tür.

• Achten Sie beim Holz der Infrarotkabine nicht nur darauf, wie es sich optisch in Ihr Zuhause einfügt, sondern auch darauf, wie es sich anfühlt und dass es die Wärme gut speichert – ähnlich wie Saunaholz.

 

Ausstattung

• Welche Funktionen und Ausstattungs-Features bieten für Sie einen echten Mehrwert – und welche sind vielleicht ganz nett, aber entbehrlich? Überlegen Sie sich, was die Tiefe Ihrer Entspannung wirklich unterstützen könnte. Die Infrarotkabine zuhause sollte ein Ort der Ruhe und Entschleunigung sein – zu viele technische Reize oder Spielereien können schnell ablenken oder stören.

• Beleuchtung und Sound gehören zu den häufigen Ausstattungs-Features. Achten Sie auf Qualität und eine sinnvolle Platzierung der Lampen und Lautsprecher. Wichtiger als die Frage, ob sich 4 oder 10 verschiedene Farben einstellen lassen, ist, ob die Beleuchtung indirekt, dezent integriert und dimmbar ist.

 

Lieferung und Aufbau

• Wer übernimmt die Lieferung und den Aufbau der Infrarotkabine? Lieferung, Aufbau und Inbetriebnahme sind die letzten Schritte hin zur Haus-eigenen Wellness-Oase und sollten gut geplant und vorbereitet sein. Bietet der Infrarotkabinen-Händler einen Liefer- und Aufbau-Service an? Oft verlaufen Lieferung und Einbringung dann deutlich entspannter – insbesondere dann, wenn es sich doch um eine Infrarotkabine mit Starkstromanschluss handeln sollte, der von einem qualifizierten Elektriker durchgeführt werden muss.

Infrarotkabinen-Vergleich: Das passende Modell finden

Gerade Infrarot-Einsteiger sollten sich bei der Auswahl der Infrarotkabine genug Zeit nehmen, um sich einen Überblick zu verschaffen, verschiedene Modelle zu vergleichen und die für sie und ihr Zuhause passende Lösung zu finden. Wichtig ist dabei ein stimmiges und faires Preis-Leistungs-Verhältnis.

Eine individuelle Beratung in einer Infrarotkabinen-Ausstellung ist für viele eine Hilfe. Dabei geht es zum einen um technische Daten und Informationen, aber auch einen spürbaren Vergleich – z.B. in Form eines Probesitzens: Wie fühlt sich das Holz an? Wie ist der Sitz- oder Liegekomfort? Auf welche Körper-Bereiche sind die Strahler ausgerichtet? Und – falls es eine Probesitzung gibt: Wie fühlt sich die Wärme auf dem Körper an?

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Info:

Zu den häufigsten Fehlern beim Kauf einer Infrarotkabine gehören

• die Wahl der falschen Kabinengröße, meistens eine zu kleine und unbequeme Kabine,

• die Fokussierung auf Art und Anzahl der Strahler unter Vernachlässigung der Anordnung sowie

• eine Kaufentscheidung aufgrund vieler Ausstattungs-Extras, die hinterher kaum genutzt werden, während der Komfort nur mittelmäßig ist.

Infrarotkabine 2 Personen vs. Infrarotkabine 1 Person

Die entscheidende Frage ist oft, ob es eine Infrarotsauna für 2 Personen oder 1 Person werden soll. Schließlich kann auch eine Einzelkabine von mehreren Personen genutzt werden – nur eben nicht gleichzeitig. Die folgende Tabelle kann eine Entscheidungshilfe sein.

Infrarotkabine für 1 Person

Infrarotkabine für 2 Personen

Nutzungsintention• Hauptsächliche Nutzung durch 1 Person • 15- bis 30-minütige Wärmeroutine • Schnelle und unkomplizierte Wärme• Hauptsächliche Nutzung von 2 Personen gleichzeitig • Alleinige Nutzung mit Wunsch nach mehr Komfort und extra viel Bewegungsfreiheit
Platzbedarf• Braucht wenig Platz • Leicht in den Wohnraum integrierbar• Benötigt im Vergleich mehr Platz • Auch gut für größere Räume oder Wellnessbereich
Anschaffungskosten• Meist günstiger• Vergleichsweise teurer
Betriebskosten/Strom• In der Regel niedrigerer Stromverbrauch (je nach Modell und Nutzungsgewohnheiten)• In der Regel etwas höherer Stromverbrauch (je nach Modell und Nutzungsgewohnheiten)
Wärmeerlebnis• Möglicherweise direkter, weil man näher an den Strahlern sitzt • Längere Sitzungen können sich bei weniger Platz eher unkomfortabel anfühlen• Oft gleichmäßiger und weniger einengend, da der Raum größer ist • In der Regel mehr Bein- und Bewegungsfreiheit, die den Komfort erhöhen

Infrarotkabine outdoor – geht das?

Meistens werden Infrarotkabinen im Innenraum genutzt, doch es gibt Modelle, die speziell für die ganzjährige Nutzung im Außenbereich konzipiert sind. Sie unterscheiden sich hauptsächlich in 3 Punkten von den Indoor-Kabinen:

Material und Konstruktion

• Für eine Outdoor-Infrarotkabine wird witterungsbeständiges Material verwendet. Die witterungsbeständigen und isolierenden Eigenschaften des Holzes werden häufig durch eine Thermo-Behandlung verstärkt.

• Um die Wärme auch bei kalten Temperaturen in der Kabine zu halten, ist diese möglichst gut isoliert.

• Infrarotkabinen für draußen sollten eine wetterfeste Dachkonstruktion inklusive Wasserablauf besitzen.

 

Stromanschluss

• Outdoor-Infrarotkabinen haben in der Regel eine höhere Gesamtleistung als Indoor-Kabinen und benötigen meistens einen 400 Volt Starkstromanschluss, wenn Sie ihre Vorzüge in vollem Umfang genießen möchten.

 

Standort

• Der Untergrund für die Infrarotkabine muss tragfähig und eben sein – viele entscheiden sich für eine Betonplatte. Oft ist jedoch bereits ein geeigneter Untergrund vorhanden, z.B. eine Terrasse mit Steinplatten.

• Ein geschützter Standort – z.B. in der Nähe zum Haus oder unter einer Terrassenüberdachung – bietet sich an: Er schützt nicht nur die Kabine, sondern erhöht auch den Komfort und kann zu niedrigeren Betriebskosten beitragen.

 

Kosten

Aufgrund der besonderen Ansprüche an Material, Konstruktion und Standort, aber auch wegen der höheren Kabinenleistung und Nutzung bei kalten Temperaturen, können die Anschaffungs- und Betriebskosten einer Outdoor-Infrarotkabine höher ausfallen als für eine vergleichbare Indoor-Kabine.

Eine Infrarotsauna im Garten kann – insbesondere als milde Alternative zu einer klassischen Gartensauna – auch viele Vorzüge bieten:

Wellnessoase im Grünen

Viele fühlen sich beim Blick ins Grüne und den eigenen Garten stärker mit der Natur verbunden und schätzen das natürliche Tageslicht bei der Auszeit in der Infrarotkabine.

 

Entspannungsqualität

Der räumliche Abstand zum Haus kann die Ebene der Entspannung beeinflussen. Der Alltag mit all seinen Anforderungen und Stressfaktoren ist zuhause oftmals stark präsent, deshalb kann die räumliche Distanz beim Abschalten hilfreich sein.

 

Wohlfühl-Faktor

Durch den Gegensatz von winterlicher Kälte draußen und dem warmen Inneren der Infrarotkabine wird die Anwendung in der kalten Jahreszeit für viele besonders gemütlich und hat eine spezielle Wohlfühl-Atmosphäre.

 

Gartennutzung im Winter

Der Garten im Winter bietet häufig einen trostlosen Anblick und bleibt bis zum Frühjahr meist ungenutzt. Eine Infrarotwärmekabine wertet den Außenbereich auf und bietet eine Möglichkeit, ihn gerade in der kalten Jahreszeit zu nutzen.

 

FAQ Infrarotkabine

Wie oft und wie lange sollte man in die Infrarotkabine gehen?

Eine tägliche Nutzung ist möglich, viele gehen 2 bis 3 Mal pro Woche für 15 bis 30 Minuten hinein. Einsteiger können mit 1 bis 2 Sitzungen von 10 bis 15 Minuten Dauer beginnen.

Welche Temperatur ist in der Infrarotkabine sinnvoll?

Das Temperaturspektrum kann in der Regel von ca. 35 bis 60 °C reichen – je nach Austtattung und Kabinenleistung. Viele empfinden eine Temperatur zwischen 40 und 50 °C als angenehm – entscheidend ist jedoch, dass sich die Wärme gut anfühlt und nicht belastet.

Wie hoch sind die Kosten für eine Infrarotkabine?

Als grobe Orientierung lassen sich – je nach Kabinengröße und Ausstattung – ca. 1.000 bis 2.500 Euro für Einsteiger-Kabinen, ca. 2.500 bis 5.000 Euro für mittlere Qualität und ca. 5.000 und mehr für Premiummodelle einplanen. Die Betriebskosten kommen hauptsächlich durch den Stromverbrauch zustande – die Kosten für eine 30-minütige Sitzung liegen häufig bei unter einem Euro.

Was ist besser – Sauna oder Infrarotkabine?

Ob eine Sauna oder Infrarotwärmekabine die passende Wahl ist, hängt von den eigenen Vorlieben, der Hitzeverträglichkeit und Verfassung und der allgemeinen Nutzungsintention ab: Eine Sauna steht für klassische Hitze inklusive Aufgüsse in mehreren Gängen, eine Infrarotkabine eignet sich gut für milde Wärmerituale im Alltag.

Worauf sollte man beim Kauf achten?

Die wichtigsten Kriterien für den Kauf sind Kabinengröße und Personenanzahl, Strahlerart und -anordnung, Material und Verarbeitung, Steuerung sowie die Voraussetzungen für eine ansprechende und sichere Integration in den Innen- oder Außenraum.

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Was kostet eine Sauna?

Eine Sauna im eigenen Zuhause ist verlockend – ob kompakte Saunakabine als Teil des Wohnraums oder als Gartenhaus unter freiem Himmel. Doch welches Budget sollte man für eine Heimsauna einplanen? Und nach welchen Kriterien richtet sich der Sauna-Preis? Verschaffen Sie sich einen Überblick über verschiedene Möglichkeiten und die Kosten-Zusammensetzung!

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Whirlpool Kosten: Was kostet ein Whirlpool?

Im warmen Wasser eines eigenen Whirlpools entspannen, wann immer man möchte. Klingt traumhaft – wenn da nicht die Kosten wären. Doch wie hoch muss das persönliche Budget wirklich sein, um eine private Wellness-Oase zu realisieren? Erfahren Sie in diesem Ratgeber, mit welchen Kosten für einen Outdoor-Whirlpool Sie rechnen können, wie diese zustandekommen und worauf es vor dem Kauf ankommt!

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Gartensauna-Ratgeber richtig saunieren Video

Ist eine Sauna gesund? Was passiert dabei mit dem Körper?

Wenn es um die Auswirkungen von Wellness auf die Gesundheit geht, ist wohl kein Bereich so umfassend untersucht worden wie das Saunieren. Aber was passiert in der Sauna eigentlich genau mit dem Körper, warum ist das so gesund und worauf sollte man achten? Und gibt es da einen Unterschied zwischen heimischer und öffentlicher Sauna? Um diese Fragen geht es im folgenden Beitrag.

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