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Gartensauna-Ratgeber richtig saunieren

Was bringt eine Sauna?

Veröffentlicht am

Wenn es um die Auswirkungen von Wellness auf die Gesundheit geht, ist wohl kein Bereich so umfassend untersucht worden wie das Saunieren. Aber was passiert in der Sauna eigentlich genau mit dem Körper, warum ist das so gesund und worauf sollte man achten? Und gibt es da einen Unterschied zwischen heimischer und öffentlicher Sauna? Um diese Fragen geht es im folgenden Beitrag.

1 Was passiert in der Sauna mit dem Körper?

Eine starke Hitze, wie sie in der Sauna herrscht, bleibt nicht ohne Wirkung auf den Organismus. Das klassische finnische Saunabad bringt es auf Temperaturen von 80 bis 100 °C. Nicht nur die Temperatur der Haut erwärmt sich als Folge, auch die des Körperkerns steigt um 1 bis 2 °C an.

Im Körper setzt der Temperaturanstieg folgende Prozesse in Gang:

• Weitung der Blutgefäße,
• Sinken des Blutdrucks,
• Beschleunigung des Herzschlags,
• Anstieg der Herzfrequenz,
• Erhöhung der Atemfrequenz,
• Ausschüttung von Stresshormonen,
• Aktivierung körpereigener Abwehrkräfte.

Beim Sauna-Besuch gelangt der Körper objektiv gesehen in einen Fieberzustand. Im Gegensatz zum Fieber, das z.B. durch einen Infekt entsteht, handelt es sich bei dieser künstlich erzeugten Variante jedoch um ein positives Fieber. Das Schwitzen ist eine natürliche Körper-Reaktion – nämlich der Versuch, Abkühlung zu bewirken und die hohen Temperaturen wieder auszugleichen.

Auf die Hitzephase folgt die Abkühlung durch kühle Luft und/oder kaltes Wasser. Sie bewirkt, dass sich die Gefäße augenblicklich wieder zusammenziehen.
Den Abschluss jedes Saunaganges bildet die Ruhephase, in der sich Blutdruck und Herzschlag wieder normalisieren.

2 Wirkung der Sauna auf die Gesundheit

Auch wenn schon ein einziger Saunagang ein positives Gefühl hinterlassen mag: Der volle gesundheitliche Nutzen ist an regelmäßige Saunagänge geknüpft. Spürbar ist er nach ca. einem halben Jahr, bei 1 bis 3 Besuchen pro Woche mit 2 bis 3 Saunagängen von jeweils 15 bis 20 Minuten. Dies sind die wohl am häufigsten genannten Effekte, weshalb Menschen in die Sauna gehen:

Sauna Vorteile Wohlbefinden - Spadeluxe

2.1 Wohlbefinden

Stress und Anspannung gehören heute zum Alltag dazu. Nehmen sie Überhand, können sie das allgemeine Wohlbefinden stark einschränken. Menschen, die merken, dass ihnen der Saunabesuch gut tut, versuchen auf diese Weise, ihren Befindlichkeitszustand gezielt zu verbessern.

Die Hitze soll die Produktion von Glückshormonen ankurbeln und so die Stimmung positiv beeinflussen. Das ist gerade in den dunklen Wintermonaten ein Thema, in denen depressive Verstimmungen Hochsaison haben.

Andere wichtige Punkte auf dem Weg zu mehr Wohlergehen im Alltag sind die Entspannung von Körper und Geist, Stressreduktion und die Möglichkeit zur Erholung. Vor allem eine eigene Heimsauna kann hierfür den Grundstein legen. Als Ort für den persönlichen Rückzug, Ruhe und Achtsamkeit bietet sie die idealen Voraussetzungen, um neue Energie zu tanken und die innere Balance wiederzufinden.

Sauna Vorteile Kreislauf - Spadeluxe

2.2 Kreislauf

Laut einer finnischen Studie kann der regelmäßige Saunabesuch das Risiko mindern, an Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu sterben. Doch welchen positiven Einfluss hat das Saunieren genau auf das Herz-Kreislauf-System?

Zunächst einmal führt die angeregte Durchblutung zu einer besseren Versorgung des Körpers mit Sauerstoff – das Herz mitinbegriffen. Entscheidend ist das Wechselspiel der Temperaturen, das wie ein Gefäßtraining wirken soll: Die Blutgefäße weiten sich, ziehen sich wieder zusammen und werden dadurch auf Dauer elastischer.

Es heißt sogar, dass das Saunieren auf die Arterien einen vergleichbaren Effekt habe wie ein moderates Sportprogramm. Und Sport gilt ja bekanntlich als wirksame Methode, um das Herz-Kreislauf-System dauerhaft zu stärken.

Sauna-Neulinge sollten sich langsam an das für sie passende Maß herantasten und mit kurzen Saunagängen beginnen. Es müssen nicht gleich 15 Minuten sein. Wenige Minuten sind zu Anfang völlig ausreichend. Um den Kreislauf nicht zu überfordern, empfiehlt sich ein schonendes Abkühlen von den Füßen aufwärts in Richtung Herz.

Sauna Vorteile Schwitzen - Spadeluxe

2.3 Immunsystem

Fieber ist immer ein Zeichen dafür, dass der Körper seine eigene Abwehr aktiviert. Krankheitserreger wie z.B. Bakterien werden durch Abwehrstoffe abgeblockt oder ausgeschaltet. Das gleiche passiert beim künstlichen Fieber in der Sauna.

Gewöhnt sich der Körper an den Wechsel von Heiß und Kalt, fällt es ihm langfristig leichter, mit Temperaturschwankungen umzugehen. Auch deshalb hört man oft den Satz, dass Sauna das Immunsystem abhärte.

Saunagänger können aber noch auf andere Weise profitieren: Zum einen wird Sauna eine Sport-ähnliche Wirkung nachgesagt – und Sport kann dazu beitragen, die Abwehrkräfte zu stärken. Auf der anderen Seite kann beim Saunieren Stress reduziert werden, der die Immunabwehr bekanntlich schwächt.

Vorteile Sauna Sport - Spadeluxe

2.4 Regeneration

Um ihre Leistung dauerhaft aufrecht zu erhalten, benötigen Muskeln zwischen Phasen intensiver Beanspruchung gezielte Ruhe- und Erholungspausen. Im Rahmen dieser sogenannten Regeneration haben sich neben ausreichend Schlaf verschiedene Entspannungstechniken sowie Wärmeanwendungen als förderlich erwiesen. Viele Hobby- und Profi-Sportler nutzen die Vorzüge des Saunierens.

Die Weitung der Blutgefäße und gesteigerte Durchblutung betrifft auch Muskeln, Bänder und Sehnen. Unter den hohen Temperaturen entspannen sich die Muskeln. Das starke Schwitzen soll den Abbau von Laktaten unterstützen – diese sind für Muskelkater verantwortlich. Der Saunagang nach dem Training ist für viele Sportler somit eine vorbeugende Maßnahme.

Grundsätzlich gilt: Je weniger Zeit die Muskeln zur Regeneration benötigen, umso schneller kann die nächste Trainingsphase beginnen.

Sauna Vorteile Atmen - Spadeluxe

2.5 Atemwege

Warme, feuchte Luft – ein solches Klima vermag vielen Betroffenen von Asthma oder chronischer Bronchitis Linderung zu verschaffen. Saunen mit Bio-Öfen mit zusätzlichem Verdampfer sind hier von besonderer Bedeutung, da sie einen hohen Spielraum für Luftfeuchtigkeit haben. Mildere Saunabäder mit höherer Luftfeuchte eignen sich bei Atemwegsbeschwerden oft besser als die trocken-heiße finnische Sauna. Die Schleimhäute können so leichter feucht gehalten werden. Festsitzender Schleim kann sich besser lösen und durch Husten abtransportiert werden.

Der Grund für das Engegefühl im Brustkorb bei Asthma bis hin zur Atemnot sind Muskelverkrampfungen. Durch die Wärme in der Sauna lockern sich Rumpf-, Bronchien- und Lungenmuskulatur. Im entspannten Zustand vergrößert sich das Lungenvolumen und ermöglicht ein tieferes Durchatmen.

Interessant ist, dass Betroffenen ebenfalls die künstliche Stresssituation in der Sauna zugute kommt. Das Stresshormon Kortisol ist nämlich Bestandteil zahlreicher Asthma-Medikamente.

Bei Atemleiden und Allergien ist es zudem ratsam, Aufgüsse zunächst ohne ätherische Öle und andere Essenzen durchzuführen, um keine Reizungen hervorzurufen.

Sauna Vorteile Schlaf - Spadeluxe

2.6 Schlaf

Häufig wird das Phänomen beschrieben, dass sich nach dem Saunabesuch ein besonders erholsamer Schlaf einstellt. Die Gründe dafür werden ebenfalls bei den hohen Temperaturen verortet: Sie sollen auf den Parasympathikus wirken – den Teil des vegetativen Nervensystems, der für Entspannung und Schlaf zuständig ist.

Die Erhöhung der Körpertemperatur am Abend hat eine angenehme Müdigkeit zur Folge. Denn die Unternehmungen des Körpers, die Temperatur wieder auszugleichen, kosten ihn Energie. Das kann die Schlafqualität positiv beeinflussen – also das Ein- sowie auch das Durchschlafen.

Sauna Vorteile Haut - Spadeluxe

2.7 Hautirritationen

Immer wieder hört man von einem Zusammenhang zwischen Sauna oder Dampfbad und schöner, gesunder Haut. Hierbei geht es vor allem darum, dass sich durch die heiße Luft bzw. das Schwitzen die Poren öffnen. Das ist die Voraussetzung für eine gründliche Haut-Reinigung, bei der alte Hautschüppchen sich lösen und überschüssiger Talg sowie Bakterien ausgeschwemmt werden können.

Beim anschließenden Kältereiz ziehen sich die Poren wieder zusammen. So kann der Eindruck eines verfeinerten Hautbildes entstehen. Weil die Haut außerdem stärker durchblutet wird, erhält sie einen zarten rosa Teint und macht einen frischen Eindruck.

Saunieren bei erhöhter Luftfeuchtigkeit soll zudem Hauterkrankungen wie Schuppenflechte und Neurodermitis lindern – insbesondere den durch trockene Haut verursachten Juckreiz. Das tropische Sauna-Klima tut der Haut aber generell gut – immerhin benötigt sie aufgefüllte Feuchtigkeitsspeicher, um jünger und faltenfreier auszusehen.

Sauna Vorteile Kopfschmerzen - Spadeluxe

2.8 Kopfschmerzen

Die Gründe, weshalb Menschen unter Kopfschmerzen leiden, können extrem vielfältig sein – genauso wie die Kopfschmerz-Kategorien. Spannungskopfschmerzen sind eine Art, die angeblich durch systematisches Saunieren abgemildert werden können.

Auch hier spielt die körperliche wie geistige Entlastung eine tragende Rolle. Ähnliches wird der Sauna bei Migräne nachgesagt. Bei akuten Schüben oder, wenn diese sich ankündigen, sollte man allerdings vorsichtshalber abwarten und eine Verschiebung des Saunabesuchs vorziehen.

3 Persönliche Voraussetzungen für Saunabäder

Jeder Mensch reagiert unterschiedlich auf extrem warme und kalte Temperaturen und hat persönliche Vorlieben – und Grenzen. Der eine liebt die trocken-heiße finnische Sauna bei bis zu 100 °C. Der andere bevorzugt ein niedriger temperiertes Dampfbad mit einer höheren Luftfeuchtigkeit um die 30%. Auch die gesundheitliche Ausgangsposition ist individuell.

Wer unter Vorerkrankungen leidet oder sich fragt, ob Saunabesuche ein gesundheitliches Risiko für ihn darstellen, sollte unbedingt medizinischen Rat einholen. Das gilt insbesondere, wenn Probleme mit dem Blutdruck und dem Herz-Kreislauf-System bekannt sind oder vermutet werden. Ein Gespräch mit dem Arzt ist der richtige Weg, um mögliche Risiken zu vermeiden. Generell tabu ist der Saunagang, wenn sich Symptome eines grippalen Infekts bzw. einer Erkältung zeigen – insbesondere Fieber.

Durch die Hitze bei jedem Saunagang verliert der Körper zudem große Mengen Flüssigkeit. Deshalb ist es wichtig, nach Beendigung des Wellness-Programms viel zu trinken – am besten Wasser oder ungesüßten Kräutertee.

4 Vorteile einer eigenen Sauna zuhause

Die Atmosphäre in der Sauna und ihre Nutzung gemeinsam mit Partner, Familie oder Freunden kann ebenfalls zu Gesundheit und Wohlbefinden beitragen. Als regelmäßiges Ritual kann sie eine harmonische Bereicherung im Alltag darstellen.

Viele Menschen können in Privatsphäre viel besser entspannen als in es z.B. in öffentlichen Saunen der Fall ist. Das kann auch die Wirkung der Sauna intensiver spürbar machen. Die Anwesenheit von anderen Menschen und die Freizügigkeit sind nicht jedermanns Sache und trüben im schlimmsten Fall den Genuss des Saunabesuches. Im eigenen Sauna-Gartenhaus gelten hingegen auch eigene Regeln – vom ersten bis zum letzten Saunagang. Man bestimmt selbst, wann und mit wem man in die Sauna gehen möchte.

Auroom Gartensauna Saunaofen - Spadeluxe

In Sachen Qualität steht die heimische Schwitzkur öffentlichen Saunen in nichts nach. Mit einem elektrischen Saunaofen legen Saunagänger ein individuelles Programm fest und bestimmen, wie viel Schweiß fließt.

Die Temperatur lässt sich genau regeln und auch beim Klima ist alles möglich – von trockener Hitze bis hin zu milder Wärme mit höherer Luft-Feuchtigkeit. Wer nicht gerne stark schwitzt, entscheidet sich für einen Saunagang bei wohligen 40°C – also nur knapp über Körpertemperatur.

Auroom Arti Außensauna - Spadeluxe

Wer mag, kann sich im Garten gleich einen ganzen Wellness-Bereich mit Sauna, Dusche, Whirlpool & Co einrichten. So hat man Wasser zur Abkühlung gleich bereit, kann den Stoffwechsel mit einer kalten Dusche anregen und während einer Ruhepause von 15 Minuten die grüne Umgebung genießen. Gerade im Winter bieten Saunagänge im Garten eine tolle Möglichkeit, diesen trotz frostiger Kälte zu nutzen und sich an der frischen Luft aufzuhalten.

Aber auch das Saunieren in den eigenen vier Wänden hat seinen Reiz. Die Sauna kann direkt in den Wohnraum integriert werden oder ein eigener Raum sein. So braucht man zum Sauna-Besuch nur ein paar Meter oder wenige Treppenstufen zurücklegen.

5 Fazit

Die Sauna ist kein Wundermittel gegen Krankheiten. Ob sie bei bestimmten Krankheiten genutzt werden kann oder soll, liegt im Ermessen eines Arztes. Spricht nichts dagegen, können regelmäßige Saunagänge sich jedoch durchaus positiv auf die Gesundheit auswirken. Vor allem für Stoffwechsel, Gefäße, Immunsystem und Blutdruck werden viele Vorteile genannt. Von zentraler Bedeutung für die positiven Effekte soll der Wechsel zwischen Heiß und Kalt sowie die Regelmäßigkeit der Saunabesuche sein. Ein eigenes Sauna-Gartenhaus ist besonders praktisch, wenn man seinem Körper regelmäßige Erholungsphasen gönnen möchte. Mit einer Innensauna oder Infrarot-Sauna lässt es sich aber auch drinnen bequem schwitzen.

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