Mit einem Outdoor-Whirlpool verbinden viele Menschen vor allem eins: Entspannung im warmen Wasser. Aber wie hoch sind eigentlich die Nebenkosten für den eigenen Whirlpool?
Wer genau weiß, welche Kosten auf einen zukommen, erlebt keine bösen Überraschungen und investiert in erster Linie in Genuss und Wohlbefinden. In diesem Video erklären wir Ihnen, mit welchen Kosten Sie rechnen müssen, wenn der Outdoor-Whirlpool in Ihren eigenen Garten eingezogen ist.
Im warmen Wasser eines Whirlpools zu entspannen, klingt traumhaft – wenn da nicht die Kosten wären. Doch wie hoch muss das persönliche Budget wirklich sein, um eine private Wellnessoase zu unterhalten?
Die Betriebskosten setzen sich aus vielen Bausteinen zusammen, die durch verschiedene Faktoren beeinflusst werden. In der Regel belaufen sich die Nebenkosten auf etwa 60 bis 120 Euro im Monat.
Wie hoch die laufenden Kosten tatsächlich sind, hängt von mehreren Punkten ab:
Erstens: die Nutzungsintensität
Wie oft und wie lange der Außen-Whirlpool genutzt wird, bestimmt die Unterhaltskosten entscheidend mit.
Wenn die ganze Familie viermal pro Woche im Whirlpool sitzt, ist der Stromverbrauch höher als bei einem Paar, das ihn nur einmal pro Woche nutzt.
Außerdem spielt es eine Rolle, ob der heimische Spa nur über die wärmeren Monate oder das ganze Jahr über in Betrieb ist.
Zweitens: die Größe des Whirlpools
Neben der Nutzungsintensität spielt natürlich auch die Größe eine maßgebliche Rolle.
Ein großes Gerät für sechs Personen fasst deutlich mehr Wasser als ein kleiner Whirlpool mit zwei oder drei Plätzen. Je größer die Wassermenge, die von der Heizung erwärmt werden muss, desto höher fallen die Energiekosten aus.
Drittens: die Wassertemperatur
Ein Outdoor-Whirlpool besitzt eine Heizung und stellt das ganze Jahr über angenehm warmes Wasser bereit. Im Winter kann die Wassertemperatur bis zu 40 °C betragen.
An heißen Sommertagen benötigt der Whirlpool natürlich weniger Zeit und Energie zum Aufheizen – schließlich möchte man sich dann eher erfrischen als aufwärmen.
Viertens: der Standort
Auch der Standort des Whirlpools ist nicht unwichtig.
Ein vor Wind und Kälte vergleichsweise geschützter Stellplatz kann sich positiv auf die Stromkosten auswirken. Je weniger kalte Luft von außen an den Whirlpool gelangt, desto geringer ist der Energieaufwand, um den Temperaturverlust auszugleichen.
Es lohnt sich deshalb, diesen Einfluss schon bei der Wahl und Vorbereitung des Stellplatzes zu berücksichtigen.
Fünftens: die Energieeffizienz
Ein wichtiger Faktor für viele Käuferinnen und Käufer.
Besitzt der Outdoor-Whirlpool eine dürftige Isolierung und verliert schnell Wärme, bekommt der Traum vom eigenen Whirlpool schnell einen bitteren Beigeschmack. Gerade bei sehr günstigen Modellen besteht die Gefahr einer mangelhaften Isolierung.
Hinzu kommt, dass Premium-Whirlpools den Energieverbrauch durch fortschrittliche Technologien zusätzlich reduzieren können.
So lässt sich zum Beispiel durch innovative Massagesysteme mit verkürzten Rohrleitungen, intelligente Steuersoftware oder eine Hybrid-Wärmepumpe ein Großteil an Stromkosten einsparen.
Whirlpools von Premiumherstellern haben zudem eine hochwertige Poolabdeckung mit dicker Isolierung, sodass kaum Wärme entweichen kann – was sich deutlich auf die Unterhaltskosten auswirkt.
Sechstens: die Qualität des Produkts
Sind im Outdoor-Whirlpool hochwertige Materialien und technische Komponenten verbaut, kann dies die laufenden Kosten senken.
Teile, die sich dauerhaft unter Wasser befinden, müssen besonders robust und gegen Korrosion geschützt sein.
Die Kosten beeinflusst auch die Ersatzteilversorgung.
Am besten ist natürlich ein Whirlpool, der nach der Anschaffung viele Jahre zuverlässig und problemlos funktioniert. Premiummodelle mögen mit etwas höheren Preisen verbunden sein, leisten aber auch bis zu 20 Jahre und mehr gute Dienste.
Werden irgendwann doch einmal Ersatzteile benötigt, ist es wichtig, diese schnell und problemlos – auch noch Jahre später – beziehen zu können.
Bei sehr günstigen Whirlpools sieht das leider oft anders aus. Im schlimmsten Fall werden schon nach kurzer Zeit keine Ersatzteile mehr produziert.
Zusammengefasst lässt sich pauschal also nicht sagen, wie hoch die Kosten im Einzelfall genau sind, denn auch der eigene Stromtarif und die Pflege des Pools können Unterschiede machen.
Mit guter Beratung und qualitativ hochwertigen Produkten sollte jedoch der Mehrwert einer alltäglichen Entschleunigung im Vordergrund stehen. Es lohnt sich, hochwertigere Produkte zu erwerben, die gut isoliert und weniger reparaturanfällig sind – denn wer günstig kauft, kauft ja bekanntlich zweimal.
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